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Buch des Monats: Krieger des Jaguars

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Das Sterben djoe.kane.krieger.des.jaguarses Regenwaldes ist eine Tragödie, die wir aus den Nachrichten kennen, uns aber nicht mehr sehr berührt. Schuld ist das Paradox der neuen Medien: Je mehr uns schockierende Bilder – wie abgeholzte Wäder und niedergebrannte Waldflächen oder ölverschmutzte Flüsse im Dschungel – gezeigt werden, umso abgestumpfter werden wir.

Joe Kane ist ein Autor, der weiß, wie aus einer reinen Information wieder eine Tragödie wird, die die Menschen berührt und wie sich der Verlust des Regenwaldes wie der Verlust eines guten Freundes anfühlt.

In seinem Buch „Krieger des Jaguars – Ein Indianerstamm verteidigt den Regenwald“ nimmt er den Leser mit auf seine Reise in das Herz des Regenwaldes in Ecuador, um die Menschen verstehen zu lernen, die dort leben. Sein spannendes Portrait über die Huoarani-Indianer, die mit der Zerstörung ihres Lebensraumes durch einen amerikanischen Öl-Konzern konfrontiert werden,  ist voll von starken Charakteren und wilden Landschaften.

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Foto: idlewild11201

Kane kündigte seinen Job und ging nach Ecuador um herauszufinden, wie die Huoarani leben. Obwohl der Besuch des Indianer-Gebietes vom Militär verboten war, schaffte es Kani bis zu Ihnen hindurch. Er verbrachte gut 2 Jahre mit den Huaorani, teilte ihre Art zu leben und begann sie zu verstehen. Bald lernte er, den Wald nicht mehr als wild und fremd zu empfinden, sondern als organisiert und geformt durch die Menschen, die in ihm lebten. Dies war der Wald, den Kane und die Huaorani vor der Zerstörung durch Sprengstoff, Bulldozer und Helikopter gefährdet sahen, während gleichzeitig missionarisch geführte Schulen in die Dörfer drangen und ihre  Kultur und Lebensweise zerstörten.

Nachdem Kane in die Vereinigten Staaten zurückkehrte, traf er einen der jungen Huaorani namens Moi zum letzten Mal in Washington D. C.. Der Krieger kam aus seiner Heimat, um mit den Diplomaten der Inter-Amerikanischen Kommission für Menschenrechte zu reden. Moi brachte einen Brief an den Präsidenten der Vereinigten Staaten mit, in dem er ihm erklärte, dass sein Volk weder von den Missionaren zivilisiert noch durch die Öl-Konzerne getötet werden wolle. Die Tore des Weißen Hauses blieben jedoch verschlossen.

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Foto: Philippe Truffot

Auf beeindruckende, witzige und bewegende Weise erzählt Joe Kane die Geschichte von der Verbindung des Stammes zur alten und dessen Schlachten mit der neuen Welt. Ein Buch, in dem die Frage gestellt wird: Wenn die Huaorani töten, hat das einen spirituellen Hintergrund. Amerikaner töten ohne zu wissen, dass sie es tun. Sie wollen nicht wissen, dass sie es tun. Und noch dazu zerstören sie damit eine komplette Lebensweise. So sagen Sie mir: Wer sind hier die Wilden?

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