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Peru: Neues Luxushotel im Heiligen Tal

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heiliges talIn Peru bildet sich derzeit eine neue Hotelkette. Aranwa Hotel Resort & Spa heißt sie und beschreibt sich selbst als „die andere Alternative mit einem Konzept der Verbindung von Unterkunft, Gesundheit und Kultur“. Das erste Hotel dieser Kette wurde im November letzten Jahres eingeweiht und befindet sich im Heiligen Tal der Inka, bei Cuzco. Das Unternehmen plant weitere Hotels in Cuzco, in der Bucht von Paracas, in Arequipa, im Colca Tal, in Puno am Titicacasee sowie in Mancora, im Norden Perus.

Um diese „andere Alternative“ unter den Hotelketten kennen zu lernen, möchte ich euch zunächst das erste Hotel von Aranwa genauer vorstellen. Das Aranwa Sacred Valley Hotel & Wellness liegt am Ufer des Vilcanota-Flusses im Urubamba-Tal. Also im Herzen des Heiligen Tals der Inka, umgeben von den atemberaubenden Bergen des geheimnisvollen Inkareiches. Diese faszinierende Lage des Hotels eignet sich hervorragend, um Aktivitäten in die wunderschöne Umgebung anzubieten, wie z. B. Ausritte, Kanufahrten, Spaziergänge oder Wanderungen auf den Wegen jahrtausend alter Kulturen, die in den peruanischen Anden zu finden sind.  Sollte es nicht ausreichen, sich während des Aufenthalts mit der Natur in Einklang zu bringen, so verfügt das Hotel über die perfekte Ergänzung: einen Spa-Bereich, in dem therapeutische, aber auch Erholungs- und Schönheitsbehandlungen angeboten werden. Des weiteren befindet sich in dem Hotel ein Museum, eine Kunstgalerie und ein Vorführungsraum mit einer ständigen Ausstellung von prä-inkaischen Stücken, Gemälden aus der berühmten Escuela de Cuzco und Dokumentarfilmen in allen entsprechenden Räumlichkeiten.

luxus hotel1Dennoch ist aber das Beherben von Gästen das Hauptanliegen des Unternehmens. Das Hotel besitzt 100 Standardzimmer und 15 Suiten, unter welchen sich auch das Schmuckstück des Hotels befindet: Die Präsidenten-Suite. Dieses perfekt ausgestattete und eingerichtete Zimmer besitzt unglaubliche 500 m².

luxus hotelDie Präsidenten-Suite ist in zwei luxuriöse Zimmer unterteilt, jedes mit seinem eigenen komplett eingerichteten Bad inklusive Jacuzzi. Außerdem besitzt die Suite ein Ess- und Wohnzimmer, Miniküche, Minibar, Kinosaal, Billard- und Piano-Zimmer, Terrasse mit Teleskop, einen eigenen Pool und ein drittes Zimmer für das Sicherheitspersonal oder das Dienstmädchen.  Mit der Präsidenten-Suite ist dem Hotel ein wahres Prachtstück gelungen. Nicht umsonst platzierte die angesehene Zeitschrift „Elite Traveler Magazine“ diese Suite unter den Top 101 Hotel-Suiten des Jahres 2009, eine Auflistung luxuriösere Hotelzimmer, welche in der letzten Ausgabe der Zeitschrift erschien. In dem Artikel wurde über das Hotel außerdem geschrieben: „Zudem sie im üppigen Urubamba-Tal, am Ufer des Vilcanota-Flusses liegt, besitzt die Suite dieses neuen Hotels den ganzen Komfort der modernen Welt. Wenn Sie nicht von der atemberaubenden Umgebung des Heiligen Tals der Inka gefesselt werden können Sie eine Partie Billard spielen oder sich im geheizten Pool auf der privaten Terrasse entspannen.“

Einigen von euch mag dies übertrieben erscheinen, für andere ist es aber genau das Richtige. Es steht aber außer Fragen, dass überall auf der Welt, wo sich der Tourismus entwickelt, auch der Luxus zu finden ist.

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3 Antworten auf “Peru: Neues Luxushotel im Heiligen Tal”

  1. Helga Lühr sagt:

    Hallo!
    Ich finde es beschämend, in einem der ärmsten Länder der Erde ein Luxushotel mit „wellness & spa“ zu propagieren.
    Ich war schon zwei mal in Peru und schäme mich, wenn die Gepäckträger beim Inka trail für ihre schwere Arbeit 1 Euro pro Tag (!) erhalten.
    Die Bevölkerung im Heiligen Tal hat sicher nicht den geringsten Vorteil an diesem Luxusschuppen.
    Ich schäme mich, das ist reinstes Imperialisten-Gehabe und wer dort Zimmer bucht, sollte sich ernsthaft überlegen, ob er nicht z. B. in der Schweiz besser aufgehoben wäre.
    Mit freundlichem Gruß
    Helga Lühr

  2. Max sagt:

    In der Tat haben wir von viventura auch überlegt, ob wir einen Artikel zu einem 5-Sterne-Hotel schreiben können. Zwei Gründe gaben dann den Ausschlag es doch zu tun.
    1) Die Arbeitsmarktsituation im Tal hat sich durch den Hotelbau verbessert
    2) Neues Klientel mit einem überdurchschnittlichen Urlaubsbudget nimmt auch außerhalb des Hotels mehr Dienstleistungen war,welches dann der Allgemeinheit zu Gute kommt

    Da es sich zum einem um eine kleine Gruppe von Reisenden handelt und zum anderem auch diese Reisenden sich nicht anders verhalten wie die schon bestehenden Besucher des Tales, erwarten wir keine Kulturveränderung in der Bevölkerung.

    Natürlich verstehen wir wirklich sehr gut Bedenken bzgl. der Einkommensschere in Peru. Wir glauben aber, dass die positiven Eindrücke in dieser Situation überwiegen.

    Herzliche Grüße

    Max

  3. Rainer Weißhaupt sagt:

    Ich war vor neun Jahren dort und wäre froh gewesen, wenn es ein solches Hotel gegeben hätte. Es muss ja nicht unbedingt die Präsidenten Suite sein ! Meine damalige Unterkunft war doch sehr bescheiden und unser Aufenthalt mit unserer damaligen Reisegruppe auch nur einen Tag und eine Nacht. Mit den dort möglichen Aktivitäten kann ich mir schon vorstellen, dass mehr Touristen sich für Perú entscheiden und das kann nur gut sein für das Land. Klar es gibt für mich auch Grenzen : Zu viele Hotels in dieser einmalig schönen Landschaft wären sicher ein Unding.

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Der Autor:

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