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Menschenrechte im Tourismus: viventura einer der Erstunterzeichner bei Pionierprojekt

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Im Rahmen des Roundtable Menschenrechte im Tourismus bekannten sich viventura und sechs weitere deutsche und schweizerische Reiseveranstalter sowie ein Reiseverband erstmals gemeinsam zu ihrer Verantwortung für die Menschenrechte im Tourismus. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Vorstellung eines Managementleitfadens, eines Bildungsmoduls und eines Commitments, welches im Anschluss an die Fachtagung von viventura und anderen Reiseveranstaltern öffentlich unterzeichnet wurden.

Mit der Verabschiedung des Commitment erklären sich viventura und die anderen unterzeichnenden Unternehmen dazu bereit, eine Menschenrechtsstrategie zu entwickeln und diese konsequent in ihre Unternehmensabläufe und in die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und Lieferanten einzubinden. Zudem wollen wir die Auswirkungen unseres Handelns auf die Menschenrechte systematisch erfassen und planen, einen Beschwerdemechanismus zu entwickeln, um Verstösse zu erfassen und angemessen und zeitnah beheben zu können.

Wir fühlen uns den höchsten Standards sozialer und kultureller Nachhaltigkeit verpflichtet und haben uns deswegen entschieden, aktiv zu werden und dafür zu sorgen, dass durch unsere Geschäftstätigkeit unter keinen Umständen Menschenrechte verletzt werden. Dies liegt im Interesse unserer Kundschaft, unserer Geschäftspartner und vor allem im Interesse der Menschen in den Reiseländern“, so Andre Kiwitz, CEO von viventura.

Bereits 2012 hatten sich Unternehmen, Zivilgesellschaft und Politik zur Initiative „Roundtable Menschenrechte im Tourismus“ zusammengeschlossen. Der Hintergrund für den Zusammenschluss bildet hierbei die vor zwei Jahren vom UN-Menschenrechtsrat einstimmig angenommenen Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Diese Charta bildet einen international vereinbarten Referenzrahmen für Wirtschaft, Justiz, Politik und Zivilgesellschaft und konkretisiert, wie die menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen aussieht. Ganz konkret werden hier bereits Handlungsleitfäden genannt, welche erläutern, wie Unternehmen negativen Auswirkungen ihres Handelns auf Menschenrechte vorbeugen können und im Falle von Menschenrechtsverletzungen wiedergutmachen sollten.

Aufbauend auf einigen ersten, praktischen Erfahrungen und angelehnt an dem Managementleitfaden hoffen wir nun, einen ersten wichtigen Schritt getan zu haben, der auch zahlreiche, weitere Reiseveranstalter und Tourismusverbände anspornt, ihr Engagement für  Menschenrechte im Tourismus zu vertiefen.

Weitere Informationen zu der Initiative:

 

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2 Antworten auf “Menschenrechte im Tourismus: viventura einer der Erstunterzeichner bei Pionierprojekt”

  1. Irmgard Scheitler sagt:

    Ich finde das ganz beachtlich und kann es nur unterstützen, weil mir sanfter Tourismusund Achtung der Rechte der Einheimischen eigentlich selbstverständlich, na ja sagen wir sehr wichtig erscheint. Ein Blick auf die türkische Mittelmeerküste genügt.
    EIn Lesetipp für alle, die ein bisschen hinter die Kulissen schauen wollen – freilich ganz fiktiv erzählt – und sich bei aller Ernsthaftigkeit auch einen intelligenen Spaß gönnen wollen: Das in Patagonien spielende Buch von German Kratochwil: Scherbengericht. Wien: Picus 2012. Sehr amüsant und doch wie aus dem richtigen Leben, nachhaltigen Tourismus eingeschlossen.

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Der Autor:

Benno Schmidt

Benno
Als Marketeer bei viventura schreibe ich am liebsten über meine drei Lieblings-K aus Südameri-K: Kurioses, Kulturelles und Kulinarisches. Meine Liebe zu Lateinamerika habe ich auf einer ... weiterlesen

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