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Neues Museum in Peru mit 1.800 Jahre alter Mumie

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In der nordperuanischen Provinz „La Libertad“ wurde in Zusammenarbeit der Wiese-Stiftung mit dem nationalen Kulturinstitut von Peru das Cao-Museuem eröffnet. Laut Marco Aveggio, Präsident der Wiese-Stiftung, wurde ca. 1 Mio. US-Dollar in den Bau des beeindruckenden Museums investiert. An der Eröffnungszeremonie nahmen die Ministerin für Außenhandel und Tourismus, Mercedes Araoz, die Direktorin des nationalen Kulturinstituts, Cecilia Bákula, und der Präsident der Region, José Murgia Zanner, teil.

Das Schmuckstück des Museums ist eine 1.800-Jahre-alte Mumie. In der Ausgrabungsstätte „El Brujo“, die an das Museumsgelände angrenzt, entdeckte ein Archäologenteam unter der Leitung von Regulo Franco vor vier Jahren die Grabpyramide der Herrscherin der Moche-Kultur, der Señora de Cao. Neben der Mumie der Herrscherin selbst wurden in ihrem Grab auch die Überreste eines jungen Mädchens gefunden, das geopfert worden war, und außerdem zeremonielle Gegenstände wie Waffen und Schmuck. Die 1.800-Jahre-alte, perfekt-erhaltene Mumie erweckte das Interesse von Archäologen aus aller Welt. Dank ihres guten Zustandes konnten die Forscher wertvolle Informationen über die Epoche erlangen. Das Alter der Moche-Herrscherin bei ihrem Tod wird auf nur 20 Jahre geschätzt.

Die Moche-Kultur, die vom 1. Jahrhundert bis zum 8. Jahrhundert ein weites Territorium an der Nordküste von Peru besiedelte, entwickelte ein weitverzweigtes Bewässerungsnetz und erbauten die Sonnen- und Mondpyramide in der Nähe der heutigen Stadt Trujillo, die die größten Bauten sind, die im alten Südamerika errichtet wurden.

Neben der Mumie zeigt das Museum zahlreiche andere Ausstellungsstücke, die alle im Ausgrabungsgelände „El Brujo“ gefunden wurden, jedoch aus sehr unterschiedlichen Epochen und Kulturen stammen. So lässt das Museum die kulturelle Entwicklung von 5.000 Jahren ununterbrochener Besiedlung aufleben.

Das Ziel des Cao-Museums ist, neben der Ausstellung der entdeckten Schätze, auch die lokale Bevölkerung am Tourismus teilhaben zu lassen und ihre Lebensqualität zu verbessern: sowohl durch die Ausstellung selbst als auch durch den Verkauf von regionalen Produkten im Museums-Shop. Die Gemeinden in der Nähe der Ausgrabungsstätten liegen fernab von großen Städten und durch derartige Projekte, die aus dem Zusammenschluss privater und öffentlicher Einrichtungen entstehen, ist es möglich sie an sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung teilhaben zu lassen.

Das Cao-Museum ist täglich von 9-17 Uhr geöffnet und der Eintritt kostet umgerechnet weniger als einen Euro.

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