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Musiktipp des Monats: Miki Gonzales

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mikiDie klaren Töne einer peruanischen Panflöte begleitet von einem Synthesizer? Alte Inka-Melodien untermalt von elektronischem Beat? Können sie sich das vorstellen? Würden die alten Inkas sich da nicht im Grabe umdrehen? Miki Gonzales kann sich dies vorstellen und eröffnete den traditionellen Klängen der „Andenmusik“ die neue Welt des Chillouts. Viele peruanische Künstler folgten ihm. Sie mischen klaren Töne altperuanischer Folklore und Instrumente mit modernen elektronischen Klängen und Beats. Frei nach dem Motto: Die Musik von heute mit peruanischer Würze!

Juan Manuel Gonzalez Mascias, bekannt als Miki Gonzales, ist ein spanischer Musiker, der den Rock-Pop mit afroperuanischen Rhythmen mischte und die Rhythmen der Anden mit den elektronischen. Seit den 60er Jahren lebt Miki im Peru. Während seinen Reisen durch das Land begegnete er immer wieder der traditionellen Musik, bis er sich ab 1966 entschied, mit peruanischer Folklore und moderner Musik zu experimentieren.

Die langen Jahre seines experimentierfreudigen Schaffens schenkten den Peruaner Lieder, die landesweit gehört und sehr populär wurden: „Akundum“, „Chicle cigarrillos Caramelos“ y „A gozar sabroso“ sind unvergessen im Land und das Lied „Hoja verde la Coca“ (Grünes Kokablatt) solidarisierte fast das ganze Land. Dieses Lied wurde von MTV zensiert, da es als Verherrlichung des Kokainkonsums verstanden wurde.

Nach einer künstlerischen Schaffenspause überrascht uns Miki Gonzales mit einem neuen Werk, elektronische „Chillout Musik“ in Rhythmus der Anden und der Küste begleitet mit den Instrumenten dieser Gegenden.

Die letzten fünf Werke von Miki Gonzales, Ergebnisse seiner neuen Schaffensphase:

1. „Café inka Terra“: Chillout Mix andiner und amazonischer Rhythmen / 2004. Lieder: Danza del Agua – Tusuy Puquio, Premonición – Tuquito en tu Puerta, Munaq (El amante), Altiplano – Modesto Sikuri, Divinidades Andinas – Apuyaya, Canción de Cuna – Lullaby, Fiesta de la Abundancia – Qanchi, Lágrimas de Madre
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=e2NmtN3XQEk[/youtube]

2. „Etnotronics: Apu Sesions“ 2005: Das zweite Chillout Werk Miki Gonzales. Starker House-Einfluß. Lieder: Bienvenidos a la amazonia, Fiesta de la abundancia (house mix), Premonición (club mix), El cuarto de al lado, Akundún (deep tribal mix), Acaso, A min lof (house mix), Por el Perú y América, Zapateo del futuro, Vente pa lla, Damian, Xauxa (house mix).
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Gew0NSvO9A4[/youtube]

3. „Iskay: Inka Beats“ 2006, das dritte Werk der Reihe Chillout Andino. Lieder: Aves Marinas, Bosque de Nubes, Pitumarca, Antara Nasca, Waman, La Ofrenda, El Ritual, El Despacho, Fantasía de Tijeras, Ritti Pampa, Saturnino, Ñaupaq, Falsía. Dieses Album wurde auch im Fachblatt Rolling Stone vorgestellt.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=EzECCw9ZuaE[/youtube]

4. „Hi Fi Stereo“ 2007 Lieder: Tocache, Lola, Chicles, Seducción, Tantas, Veinte, Ponte, Impermanencia, A Min Lof, Akundun, Glitch Out.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=td5SaUV2JiQ&feature=related[/youtube]

5. „Landó por Bulerías“ 2009: Ein Studioexperiment von Miki Gonzales mit einer Mischung aus Flamenco, afroperuanischer und peruanischer Küstenmusik. Lieder: Landó por bulerías, Mariquita María, El Payandé, Hermosa, Canterurías, Akundún, Cardo o ceniza, En la cocina, Marinera, Taita waranguito, Los caballos de Carlos, Es por eso que yo canto (Akundún).
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=G_xCX3pyAbM&feature=related[/youtube]

Diese Werke haben traditionelle peruanische Musik einem breiteren Publikum nähergebracht und sind bei jungen Peruanern und Ausländern sehr beliebt. Sie zeigen die Schönheit des peruanischen Kulturerbes in modernem Gewand und eröffnen der Folklore neue Wege, sich in der heutigen Welt zu behaupten.

Kennen Sie weitere Künstler, die Folklore mit Moderne mixen? Was halten Sie von solchen Experimenten?

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2 Antworten auf “Musiktipp des Monats: Miki Gonzales”

  1. friedrich wilhelm peter sagt:

    sehr interessanter artikel und ebenso diese musik. es waere sicher schoen, wenn mehr musiker sich solchen experimenten stellen wuerden. denn warum nicht, folklore mit moderne mixen. so haben alle liebhaber der beiden musikrichtungen etwas.
    bravo

    • renikulosa sagt:

      Vielen Dank, Friedrich Wilhelm Peter, für das Lob! Wir finden solch musikalischen Experimente auch toll und würden gern mehr davon hören. Wenn du einen Tipp für uns hast, lass es uns jederzeit wissen.
      Viele Grüße, Reni

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare

Der Autor:

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