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Auf Pablo Escobars Spuren durch Medellin

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suchbildEiner der Grundsätze von viventura ist Südamerika so zu zeigen wie es ist. Dazu gehören auch die Schattenseiten von Gegenwart und Geschichte nicht zu verschweigen, die auch durchaus ergreifend sein können. In unserer südamerikanischen „Heimatstadt“ Medellin ist eine dieser Geschichten mit Sicherheit die von Pablo Emilio Escobar Gaviria. Er hat die Stadt polarisiert und tut es immer noch – viele hassen ihn, einige lieben ihn.

Doch eines kann kein Bewohner dieser Stadt verleugnen: er war eine der prägendsten Persönlichkeiten des Landes der letzten 50 Jahre. Fast zwei Dekaden regierte der Drogenhändler mit eiserner Hand das Kartell, mit ihm seine Heimatstadt Medellin und große Teile des Landes. Das Prinzip „plata o plomo“ spielt dabei eine entscheidende Rolle, da Escobar einzelnen Personen und zum Schluss dem ganzen Land, bei nicht annehmen seiner Angebote die Pistole auf die Brust setzte. Der Capo fühlte sich so unantastbar, dass er selber politisch aktiv wurde und es in Erwähnung zog Senator zu werden.

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Sein Land leidete während des unter dem unermüdlichen Krieg zwischen den Kartellen, der Regierung und den linksgerichteten Guerillagruppen. Zahllose Bomben und Attentate waren die Auswirkungen. Im Magdalenatal führten die Gruppen einen wahren Krieg.

Bisher haben wir auf unseren Touren in Medellin das Grab von Pablo besucht. Doch leider können Tote keine Geschichten erzählen. Daher haben wir uns auf die Suche gemacht nach dem nächsten Verwandten Escobars, sein Bruder Roberto. In den Kartellzeiten war Roberto neben Pablo der meist gesuchteste Mensch in Kolumbien. Altuell lebt er auf der Finca wo auch Pablo im letzten Jahr seines Lebens viel Zeit verbracht hat. Zwischen alten Besitztümern seines Bruders, wie Fahrzeuge, Möbelstücke und Fotos birgt das Haus noch einige Überraschungen. Auch sind, der seit einer Briefbombe, fast blinde und taube Roberto und sein Sohn Nicolas offen für jegliche Fragen. Die Familie hat sich mit dem Tod des Bruders/Onkels auch vom Drogenhandel losgesagt – doch kann man sich nur schwer von einem Erbe trennen was einen in dieser Art mit der Geschichte des Landes verbindet. So haben die Escobars, die noch in Kolumbien leben, gelernt damit umzugehen.

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Roberto führt uns zusammen mit dem Guide durch das Anwesen. Vor dem Haus entdecken wir einen Pick-Up, an dessen Fensterscheibe uns ein Einschussloch auffällt. „Das ist gar nicht aus der Zeit“ klärt uns Nicolas auf – „letztes Jahr kamen ein paar Kerle und wollten meinen Vater entführen, dabei ist das passiert“. Doch es macht das Fahrzeug um so authentischer. So scheint es auch heute noch Leute zu geben, die den Escobars nicht wohl gesonnen sind oder glauben, dass bei den Verwandten noch was zu holen ist. Weiter geht es in das Wohnhaus der Finca, die weit oben an den Hängen der Stadt liegt. Man erfährt allerlei über die letzten Tage des Capos. Wer fragen möchte ist herzlich eingeladen. Nun ist Roberto in seinem Element und kaum noch zu stoppen. Er erzählt gerne, traurige, aber auch komische Geschichten, wie z.B. die der Flucht aus der Kathedrale, dem Gefängnis der Narco-Elite Medellins. Gerade aus der Haftanstalt ausgebrochen, fiel der Gruppe auf, dass keiner von ihnen Bargeld hatte und sich die weitere Flucht so kompliziert gestalten würde. Schnell entschied man sich zu einem „Einbruch“ in das Gefängnis, aus dem man gerade geflüchtet ist – wo aber die Bargeldreserven lagerten.

Wenn auch Sie jetzt die Zeitzeugen der Pablo Escobar Geschichte kennenlernen möchten, begleiten Sie uns auf eine unserer Kolumbienreisen!

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