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Spielerisch Englisch lernen im “Para Dar Esperanza” – Ecuador

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CIMG2260Seit Anfang Dezember 2012 bin ich in Ecuador, um Spanisch zu lernen und einen Freiwilligendienst in einem Umweltprojekt zu machen. Während meiner Eingewöhnungsphase in Quito wollte ich das Projekt “Para dar Esperanza” besuchen, auf das ich durch viSozial aufmerksam geworden bin.

Dieses Projekt befindet sich in dem Stadtteil Santa Maria, einem Stadtteil im Norden von Quito, in der Nähe des Stadtteils Cotocollao, dem Wohnort meiner Gastfamilie. Weil ich mich mit dem etwas verwirrenden Verkehrssystem noch nicht gut auskannte, hat Fausto, mein Gastvater, mich zum Projekt begleitet. Mireya, die Leiterin des Projektes, hat uns sehr herzlich empfangen, uns herumgeführt und den Kindern sowie den Betreuerinnen vorgestellt. In dem Projekt arbeiten neben Mireya noch Anita, Lourdes und Lilly, die eine pädagogische Ausbildung haben und den Kindern bei den Hausaufgaben helfen. Außerdem haben wir Patty kennengelernt, die für die Kinder kocht, sowie Kathi, eine Freiwillige aus München, die für drei Monate im Projekt hilft.

Ich war sofort begeistert von der Freundlichkeit der Betreuerinnen, sowie von der Herzlichkeit der Kinder, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Die kleinsten von ihnen sind vier Jahre alt und die ältesten circa vierzehn Jahre. Die Kinder sind nach Alter in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, die jeweils von einer Betreuerin beim Erledigen der Hausaufgaben unterstützt werden. Die kleinen, die noch nicht zur Schule gehen, basteln, malen oder spielen zusammen.

Es hat mir so gut gefallen, mich mit den Kindern zu unterhalten und ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen, dass ich nicht nein sagen konnte, als Mireya mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, den älteren Kindern Englischunterricht zu geben. Und so fuhr ich am nächsten Tagwieder hoch nach Santa Maria, mehr oder weniger vorbereitet auf meine neue Aufgabe.

Meine “Englischklasse” bestand aus acht Kindern, die alle noch gar kein Englisch konnten. So fingen wir erstmal mit einfachen Dingen wie Zahlen und Farben an. Für mich war es nicht ganz einfach, Englisch auf Spanisch zu unterrichten, weil mein Spanisch noch nicht besonders gut war, und die Kinder sehr unruhig waren. Außerdem habe ich überhaupt keine Erfahrung im Unterrichten, aber mit der Zeit habe ich einen Weg gefunden, ihnen spielerisch die Sprache zu vermitteln. Zum Beispiel haben wir viel gemalt, Comics auf Englisch gelesen, gesungen und “Stadt, Land, Fluss” auf Englisch gespielt, und ich hatte den Eindruck, dass die Kinder nicht nur was gelernt haben, sondern auch Spaß dabei hatten.

Nach und nach haben sie Vertrauen zu mir aufgebaut und mit mir auch über ihre Probleme gesprochen. In vielen Familien sind die Verhältnisse sehr schwierig. Ich habe erfahren, dass viele von ihnen bis zu zehn Geschwister haben und den ganzen Tag alleine sind. Die älteren Kinder gehen wie ihre Eltern arbeiten, während die etwas jüngeren die kleinsten aufpassen müssen. Oft gibt es mittags nichts zu essen, und in vielen Häusern gibt es kein fließendes Wasser. Aus diesem Grund bekommen alle Kinder im Projekt täglich ein Mittagessen und werden bei Bedarf auch dort geduscht. Mein Eindruck war, dass viele Kinder auch Gewalt erfahren haben und teilweise selber dazu neigen, deshalb finde ich es sehr gut, dass ihnen in dem Projekt Werte vermittelt werden, und sie psychologisch betreut werden.

Insgesamt habe ich vier Wochen in der Fundación “Para dar Esperanza” geholfen und war sehr traurig, als meine Zeit dort vorbei war. Für mich war es eine wunderbare Zeit, in der nicht nur die Kinder von mir etwas gelernt haben, sondern ich auch von Ihnen. Ich werde sie, sowie Mireya, Lourdes, Anita, Lilly und Patty sehr vermissen und hoffe, dass ich sie bald wieder in Santa Maria besuchen kann.

Bericht: Lisa Pawelet, Freiwillige in “Para Dar Esperanza” (Ecuador)

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