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Die Top 10 Peru Sehenswürdigkeiten

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Sie planen also eine Peru Reise? Großartig! Sie werden Ihre Wahl garantiert nicht bereuen. Peru ist eines der vielfältigsten Ländern in ganz Südamerika. Auf einer Fläche die ca. viermal so groß ist wie ganz Deutschland werden Sie fast alle Klimazonen vorfinden: Zwischen Amazonas und der Pazifikküste, zwischen schneebedeckten Anden und Sandwüsten – die Aktivitäten in Peru sind schier unbegrenzt.

Eine Top-10 Liste der Peru Sehenswürdigkeiten zu präsentieren ist also keine leichte Aufgabe, die ich mir gesetzt habe. Versuchen will ich’s trotzdem, nur natürlich ist diese Auswahl subjektiv und erhebt nicht den Anspruch, vollständig zu sein. Wenn Sie der Meinung sind, dass das eine oder andere Highlight fehlt freue mich mich sehr auf Ihre Kommentare!

1: Der Titicaca-See

Der Titicaca-See ist der größte See Südamerikas und auch der höchstgelegene beschiffbare See der Welt. Durch seine Lage auf 3812 Metern und den kalten Lufttemperaturen auf dieser Höhe handelt es sich hierbei nicht wirklich um ein Badeziel (es sei denn, Sie lieben kaltes Wasser!). Das betörend schöne Panorama mit dem tiefdunkelblauen Wasser des Sees, den schneebedeckten Anden und den friedlichen Siedlungen der Aymara und Quechua am Ufer jedoch machen den Titicaca-See zu einem der absoluten Highlights in Südamerika.

Mein Tipp: Besuchen Sie unbedingt die Uros, ein indigenes Volk, das auf schwimmenden Schilfinseln auf dem Titicaca-See lebt. Dieser Ausflug ist bei all unseren Peru-Rundreisen bereits inklusive, lässt sich aber auch relativ einfach selbst vom Hafen von Puno aus einfädeln.

2: Der peruanische Dschungel im Amazonas

 

Peru Sehenswürdigkeiten: Puerto Maldonado-Jungle

Falls die kalten Temperaturen des peruanischen Hochlandes nicht nach Ihrem Geschmack sind, wie wärs dann mit einem Trip nach Puerto Maldonado im äußersten Osten des Landes? Zahlreiche Lodges in erreichbarer Nähe der Stadt, wie z.B. die Inotawa Lodge, bieten ein faszinierendes Abenteuerpaket im tropischen Regenwald an, das u.a. folgende Aktivitäten enthält: Tages- und Nachtwanderungen durch den Dschungel, eine umfassende Einführung in die Flora und Fauna des Regenwaldes, Piranha-Fischen (und -Verzehren, falls Sie einen fangen!), Kaiman-Beobachtungen (falls er Sie nicht fängt!), direkter Kontakt mit den Einheimischen und vieles mehr. Der ganz mutige Besucher kann auch das Essen der Einheimischen probieren- Ameisen beispielsweise – und sich wie Tarzan von einer Liane zur nächsten schwingen – ein Kindheitstraum wird dabei wahr!

3: Die Ballestas-Inseln

 

Peru Sehenswürdigkeiten: Islas Ballestas

Die Ballestas-Inseln unweit der Küste Perus bieten im Vergleich zum tropischen Regenwald einen Einblick in eine ganz andere Fauna des Landes. Einige Peruaner nennen die Inseln liebevoll „Galapagos Kompakt“, kritische Stimmen bezeichnen sie eher „Galapagos für Arme“…

Während jedweder Vergleich mit den berühmten Inseln in Ecuador wohl übertrieben ist, ist ein Ausflug zu denen nur in 90 Minuten mit einem Boot erreichbaren Inseln vor der atemberaubenden Steilküste der Wüste Perus sehr zu empfehlen. Die Ballestas-Inseln sind die Heimat von vielen Seelöwen, Pelikanen, Kormoranen, Pinguinen und peruanischen Tölpeln (damit ist natürlich die Vogelart gemeint!). Mit etwas Glück kann man auch Delphine und Flamingos antreffen.

Mein Tipp: Auf dem Weg zu den Inseln unbedingt auch ein Auge auf den „Kerzenleuchter“ werfen – eine riesige Figur, die in die Sandhügel der Küste gekratzt und gegraben wurde.

3: Die Nasca-Linien

Peru Sehenswürdigkeiten: Nazca Linien

Apropos „Figuren, die in Sand gegraben wurden“: Die weltberühmten Nazca-Linien dürfen bei keinem Peru-Besuch ausgelassen werden! Mehr als 800 gerade Linien, 300 geometrische Figuren und etwa 70 spektakuläre Zeichnungen (hauptsächlich von Tieren und Pflanzen) befinden sich in der trockenen, felsenreichen Wüstengegend der Pampa Colorada.

Diese Linien, die teilweise mehrere Kilometer lang und daher nur aus größerer Höhe erkennbar sind, stellen immer noch eines der größten Geheimnisse der Archäologie dar. Niemand weiß wirklich, wer diese Linien hinterlassen hat. Oder warum sie in die Wüste gegraben wurden. Oder wie die Urheber dieser Linien überhaupt wussten, was sie darstellten, wenn doch die Figuren erst Sinn machen wenn man sie von oben betrachtet? An Theorien mangelt es wahrlich nicht – eine davon ist im Maria Reiche Museum zu finden – unweit der Linien direkt an der Panamericana gelegen.

4: Die Coatahuasi- und Colca-Schucht

Peru Sehenswürdigkeiten: Colca Tal

 

Wer glaubt, dass der Grand Canyon in den Vereinigten Staaten von Amerika die tiefste Schlucht der Welt ist, der wird in Peru eines besseren belehrt. Der Cotahuasi Canyon und der Colca Canyon sind mehr als doppelt so tief wie das nordamerikanische Gegenstück!

Mit einigen Abschnitten, die mehr als 3.300 Meter unter dem Rand der Schlucht liegen, sind diese beiden Canyons in Peru die zwei tiefsten weltweit. Doch nicht nur die enormen Ausmaße der beiden Schluchten, sondern auch die Tatsache, dass an den Flanken zahlreiche traditionelle Siedlungen liegen, der majestätische Kondor diese Gegend zu seiner Heimat zählt und sich hervorragend für Trekking- und Mountainbike-Abenteuer eignet, zieht jährlich sehr viele Besucher aus aller Welt an.

Zu viel Action auf einmal? Dann bieten sich die Thermalquellen von Chivay an – dem mineralhaltigen Wasser wird sogar eine heilende Wirkung nachgesagt!

5: Die Hauptstadt Lima

 

Peru Sehenswürdigkeiten: Lima - Plaza De Armas

Obwohl die Hauptstadt Perus sehr viel zu bieten hat, wird sie oft von vielen Reisenden ausgelassen. Dabei hat die Stadt so viel zu bieten: viele der besten Museen des Landes, zahlreiche Ruinen aus der Zeit vor den Inkas, historische Kirchen und Anwesen, die ihre Geschichte aus der Vergangenheit erzählen erwarten den Besucher. Im modernen Gegensatz dazu stehen das frenetische Nachtleben in den Küstenvororten San Isidro, Barranco und Miraflores und ultramoderne Einkaufszentren wie z.B. „Larcomar“ mit seiner spektakulären Lage auf und teilweise sogar in den Küstenfelsen der Stadt.

Die Küste wiederum bietet beste Voraussetzung für Paragleiter und Wellenreiter – hier nahm z.B. auch Perus Wellenreit-Superstar Sofia Mulanovich ihre ersten Wellen – während viele Jogger, Radfahrer und Inline-Skater auf den Wegen oberhalb der Felsen ihren Hobbies nachgehen. Die zweitgrößte Wüstenstadt der Welt, in der es nur sehr selten regnet, bietet darüberhinaus auch mitunter die besten Gerichte des Kontinents… Was will man mehr?

6: Die peruanische Küche

 

Peru Sehenswürdigkeiten: gebratenes Meerschweinchen

Bleiben wir gleich beim Thema „Essen“ – ein Besuch in Peru ohne die einheimische Küche zu probieren kommt einem kulinarischen Verbrechen gleich, wird doch die peruanische Küche vielerseits als eine der köstlichsten des ganzen Kontinents bezeichnet. Natürlich ist das immer eine subjektive Bewertung, aber die Chancen stehen sehr gut, dass sie dieser Meinung zustimmen, sobald sie Ihr erstes „Ceviche“ (roher, mit Zitronensaft marinierter Fisch oder Meeresfrüchte, oft serviert mit Zwiebeln und Chilli) oder Ihren ersten „Pisco-Sour“ (ein Trauben-Brandy-Cocktail) probiert haben.

Fisch und Meeresfrüchte bzw. Kartoffeln gehören zum Grund-Inventar der peruanischen Küche – kombiniert man die beiden, so können so wundervolle Gerichte wie z.B. die „Meeresfrucht-Causa“ entstehen. Der abenteuerliche Besucher sollte vielleicht auch lokale Klassiker wie „Cuy“ (Meerschweinchen) oder „Inca-Kola“ (die beliebteste Limonade des Landes) probieren…

7: Weltkulturerbe Cuzco

Peru Sehenswürdigkeiten: Cuzco 8-eckiger Stein

Der zwölfeckige Stein in der Hatunrumiyoc-Straße, Cuzco

Die älteste, dauerhaft bewohnte Stadt Amerikas war einst der Dreh- und Angelpunkt des mächtigen Inkareichs und zählt nun zur unbestrittenen Archäologie-Hauptstadt des gesamten Kontinents. Obwohl die Infrastruktur von Cuzco in den letzten Jahren rapide gewachsen ist, um mit dem Ansturm tausender Touristen zurecht zu kommen, hat die Stadt es geschafft, auch in modernen Zeiten an ihrer Vergangenheit festzuhalten: enge Gassen mit Kopfsteinpflaster, antike Ruinen und architektonische Schätze aufbewahrt in kolonialen Kirchen und Anwesen, und massive Inka-Mauern (siehe auch den zwölf-eckigen Stein in der Hatunrumiyoc-Straße!) die die Fundation von vielen Gebäuden liefern. Der Plaza de Armas wird von vielen als einer der schönsten Hauptplätze Südamerikas bezeichnet, und viele Museen wie das Inka-Museum liefern den Besuchern wichtige Hintergrund-Informationen. Zu beliebten Tagesausflügen gehört ein Besuch des nahegelegenen „Heiligen Tal“ oder die beeindruckenden Ruinen der Saqsayhuaman-Festung.

8: Das Bergsteigerparadies Huaraz

Peru Sehenswürdigkeiten: Huaraz Alpamayo

Der Inka-Trail, der bis auf eine Höhe von 4.000 Metern geht, ist mit sicherheit eine anstrengende Herausforderung. Jedoch das echte „Mekka“ für Wander- und Kletter-Enthusiasten befindet sich in Huaraz, umgeben von einer der imposantesten Bergketten der Welt: die Cordillera Blanca. Huaraz dient vielen Besuchern als Basis für ihre Mehrtages-Wanderungen, Eis- und Felskletter-Safaris, Mountainbike-Abenteuer und hoch-andine Ausflüge, um die Schönheit der peruanischen Bergwelt zu genießen. Erfahrene Bergsteiger können sich auch am höchsten Berg des Landes, dem Huascaran (6768m) oder dem Alpamayo (5947m) versuchen, wobei letzterer oft völlig zu recht als einer der schönsten Berge der Erde bezeichnet wird.

Wie Sie sehen hat gibt es einige und vor allem vielseitige Peru Sehenswürdigkeiten. Auf unseren Peru Rundreisen haben Sie die Möglichkeit mehrere davon zu besichtigen.

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Der Autor:

Benno Schmidt

Benno
Als Marketeer bei viventura schreibe ich am liebsten über meine drei Lieblings-K aus Südameri-K: Kurioses, Kulturelles und Kulinarisches. Meine Liebe zu Lateinamerika habe ich auf einer ... weiterlesen

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