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Bolivien – Potosí und der Schatz des Rocha

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PotosiAls mein Vater wieder einmal meiner achtjährigen Tochter eine Geschichte erzählt, kann auch ich mich wieder erinnern. An den Schatz des Rocha. Eine jahrhundertealte, aber gut dokumentierte Geschichte über die bolivianische Stadt Potosí und ihren ehemaligen Reichtum. Potosí erlangte ihren damaligen Wohlstand durch das unermessliche Silbervorkommen im Cerro Rico, dem reichen Berg. Die Stadt war um 1700 eine der bevölkerungsreichsten Städte der Welt und hatte mehr Einwohner als London zu dieser Zeit.

„König der Berge und Neid der Könige“  ist ein anderer Titel, den der Gesteinsriese trägt. Wieviel Silber von den Spaniern in der Kolonialzeit  aus dem Cerro Rico gefördert und nach Europa verschifft wurde, kann nur geschätzt werden. Laut eines Berichts, der um 1784 von Lamberto Sierra, dem Schatzmeister von Potosí verfasst wurde, belief sich allein das Steuereinkommen der Spanischen Krone zwischen 1566 und 1783 auf 151 Millonen Silber Pesos. Die Minenbesitzer verdienten in der gleichen Zeit etwa 820 Millionen Pesos. Das war mehr als das sich im Umlauf befindliche Geld aller europäischen Staaten dieser Zeit zusammen.

Vor diesem Hintergund spielt die Geschichte des spanischen Minenbesitzer Don Francisco de Rocha, berühmt aufgrund seines Reichtums und seiner Vorliebe für schöne Frauen. Der wohlhabende Rocha hinterging die Spanische Krone, indem er selbst Silbermünzen prägen ließ, also ein Fälscher im großen Stil war. Er soll so vermögend gewesen sein, dass er seine Schätze in einer alten Grube, an einem unbekannten Ort, am Cerro Rico verstecken musste. Die genaue Stelle verriet er nur zwei seiner Geliebten, einer Sevillanerin und einer Indianerin. Die Spanierin verriet, unter dem Druck des Gerichts und des Gouverneurs, ihren Geliebten der prompt gehängt wurde.  Die Justiz kam jedoch nie auf die Spur des Schatzes.

Potosi mine

Die Indianerin Kori-Cusichi brachte die Spanierin zu der Grube und hängte sie an ihrem eigenen Haar auf. Der Helfer, der den Zugang zur Höhle offen halten sollte, wurde bei seiner Tätigkeit vom Blitz getroffen. Der Ausgang war somit versperrt und die beiden Frauen in der Grube zum Tode verurteilt – die eine gehängt, die andere lebendig begraben. So sollen bis heute die Geister der zwei toten Frauen den Schatz des Rocha hüten. Denn niemand hat je wieder den Ort gefunden, wo einer der größten Tapados (Schätze) Potosís versteckt sein soll.

Ich habe natürlich meiner Tochter versprochen, dass wir uns bald auf die Schatzsuche machen! Kommen Sie mit?

Begleiten Sie uns auf die Reise nach Potosí und besuchen Sie den Cerro Rico, dessen Gestein uns die Geschichte von etlichen Tonnen Silber und mindestens genauso vielen Toten erzählt. Vielleicht finden wir ja den Schatz!? Kennen Sie weitere südamerikanische Geschichten oder Sagen? Erzählen Sie uns doch davon!


Cerro Rico bedeutet reicher Berg, ein anderer Titel den der Gesteinsriesen trägt ist „König der Berge und Neid der Könige“.
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