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Rezept des Monats: El Cauche de Queso aus Peru

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cauchefotoHabt ihr schon mal ein Gericht aus Arequipa gekostet? Wenn ja, seid ihr auch der Meinung, dass die Küche Arequipas ganz besonders schmackhaft ist? Laut der alten Arequipeños ist der wunderbare Geschmack unserer Speisen den fruchtbaren Feldern und der guten Qualität des Viehs zu verdanken. Die Gerichte sind auch sehr vielseitig und reichen von einfachen Kartoffelgerichten über zahlreiche Fleischspezialitäten bis hin zu leckeren Fisch- und Meeresfrüchtespeisen.

Jeder richtige Arequipeño weiß, dass es eine Spezialität für jeden Wochentag gibt: am Montag „El Chaque“ (Brühe mit Kartoffeln, Gemüse, Fleisch, Eingeweide und Magen), am Dienstag „El Chairo“ (Suppe mit Rind- oder Lammfleisch), am Mittwoch „Chochoca“ (Brühe mit Mais, Fleisch und Gemüse), am Donnerstag „la Timpusca“ (Eintopf mit Dörrfleisch und Algen) und am Freitag die berühmte „Chupe de Viernes“ (Suppe mit Gemüse und ohne Fleisch). Bis heute wird in den Picanterias von Arequipa (typische Restaurants, wo Gerichte basierend auf pikanten Zutaten serviert werden) dieser Brauch strikt eingehalten.

Ich möchte euch heute eines meiner Lieblingsrezepte aus Arequipa, meiner Heimatstadt, vorstellen. Es ist zwar kein Wochentagsgericht, aber sehr lecker und einfach zuzubereiten, denn die Zutaten dafür findet ihr auf der ganzen Welt. Diese Speise kombiniert den geschmackvollen andinen Käse, den pikanten Geschmack der Zwiebel, den mehligen Geschmack der Kartoffel sowie verschiedene Gewürze der arequipeñischen Küche zu einem einzigartigen Genuss: der „Cauche de Queso“:

Zutaten:

2 kg fetthaltiger Käse
4 mittelgroße Kartoffeln
1 große Zwiebel
3 geschälte und entkernte Tomaten
1 gelbe Chilischote (oder Paprikagewürz)
1 l frische Vollmilch
1 EL Petersilie
1 EL Oregano
1 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Zunächst schneidet ihr die Zwiebel in lange Streifen und die Tomate in kleine Würfel. Dann bratet ihr beides mit Olivenöl an. Anschließend gießt ihr etwas Wasser darauf, damit es saftiger wird. Im weiteren Verlauf gebt ihr nach und nach die Milch hinzu. Wenn die Milch aufkocht, rührt ihr den geriebenen Käse unter sowie die weiteren Zutaten. Dann lasst ihr das ganze für eine Weile in Ruhe kochen. Fertig!

Der „Cauche de Queso“ wird auf gekochten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln serviert. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch gekochten Mais dazu geben. Bei einer anderen Variante dieses Gerichts könnt ihr Garnelen-Schwänze hinzugeben. Das Grundrezept bleibt dabei dasselbe.

Ich hoffe, ihr genießt dieses leckere und typische Rezept aus Arequipa und erzählt mir, wie es euch geschmeckt hat! Freue mich auch über Ideen von euch. Mit was könnte man dieses Rezept eurer Meinung nach noch verfeinern?

Neben dem Cauche hat Peru noch viele weitere leckere Gerichte zu bieten. Die große Vielfalt an Zutaten, die es in Peru gibt, macht es zu einem der größten und vielfältigsten gastronomischen Zentren der Welt. Gerichte mit einer großen Auswahl an Zutaten, Farben und Geschmäckern, die ihr unbedingt probieren müsst. Lasst euch das nicht entgehen und genießt auf unseren Touren durch Peru die Küche Arequipas vor Ort.

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6 Antworten auf “Rezept des Monats: El Cauche de Queso aus Peru”

  1. Angela Montenegro de Bähr sagt:

    Hallo, gratuliere für das Rezept.Ich komme aus Cusco,dort gibt es auch viele „Picanterías“,kennst Du die Bedeutung oder woher der Name kommt?Hat nicht direkt mit „pikanten Zutaten“ zu tun…es kommt von „picar algo“.
    Hast Du Chicha in der Picantería bestellt?Das spielt eine große Rolle bein dem Name auch.Früher gingen die Leute in diese Lokale um Chicha zu trinken,dabei brachte der Wirt nicht nur Chicha sondern auch was zum „picksen,zum knabern“in ganz kleine Portionen kostenlos, mit der Zeit wurden die Lokale danach genannt ein Ort wo man trink und knabert, pican…picantería. Das Verb picar(picksen,knabern) ist nur Synomin zu picar von „Scharf sein“.Merkst Du den Unterschied?Es wäre toll wenn Du jemand in AQP danach fragst am besten ältere Leute,sie wissen bestimmt besser woher der Name Picantería stammt.Meine liebe Omi hatte eine Picantería in Cusco namens „Sol y Sombra“Spezilität war „Cuy al horno“unter andere und ChiriUchu im Pfingsten!und natürlich Chicha de jora,ganz andere chicha wie in AQP.Heutzutage serviert man keine „Portionen zum picksen“ kostenlos,das war früüüüüher.Ganz herzliche Grüße aus Heidelberg.

  2. Bianka sagt:

    Liebe Melanie, vielen Dank für das sehr leckere Rezept und das Du die Zubereitung so gut beschrieben hast. Auch die Erläuterung von Angela ist sehr interessant, da man bei dem Wort „Picanteria“ tatsächlich erstmal sofort an „pikant“ denkt. Herzliche Grüße aus Leipzig.

  3. Wilma Held sagt:

    Hallo und hier schon meine Frage:

    Wirklich 2 kg Käse bei 4 Kartoffeln ???

    Gruß
    WIlma

    • Yngrid sagt:

      Hallo Wilma,

      ja 2kg Käse stimmt schon. Es sind ja auch noch andere Zutaten dabei. Bestimmt kann man das Rezept aber auch mit weniger Käse ausprobieren.

      Lieben Gruß

      Sandra

  4. Bei so viel Käse im Gericht ist es doch wohl wichtig welchen Käse man verwendet.
    Nur fetthaltiger Käse anzugeben ist dann doch wohl ein bißchen allgemein!

    • Benno sagt:

      Hallo Herbert,

      da haben Sie vollkommen recht – hier hätten wie viel spezifischer sein müssen. Ich habe gerade nochmal recherchiert und bin einzig auf die Information gestoßen, dass es sich um einen mittelmilden Frischkäse handeln sollte. Ich stelle mir den Käse, der hier traditionell hergenommen wird, als eine Mischung aus Edamer und Ricotta vor.
      Liebe Grüße,
      Benno

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Der Autor:

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