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Kleiner Fisch ganz groß

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Eine kleine Sardine von 10 Zentimetern Länge sorgt am kolumbianischen Pazifik für Wirbel. Zwischen April und Mai jeden Jahres erreichen die kleinen Fische die Küste des Naturparadieses Nuqui und stellen in dieser Zeit das Leben der Menschen und Meeresbewohner auf den Kopf.

Eine „agallona“ Sardine kommt nie alleine, sondern in riesigen Schwärmen. Damit gehören sie zur Lieblingsspeise großer Fische -klar!. Sie sind nahrhaft (durch ihren hohen Fettgehalt riecht sogar manchmal das Meer nach ihnen), sind in großer Menge und sehr einfach zu erjagen. In unvorstellbar großen Schwärmen halten sie sich an der Oberfläche des Meeres auf und sind so leichte Beute für Seebrasse, Zackenbarsch, Thunfisch, Segel- und Sägefisch. Diese müssen nur mit geöffnetem Maul einmal an der Oberfläche entlang schwimmen. Dies tun auch der Walhai und die Mantarochen, die sich nach dem Fressgelage gemütlich mit dem vollgefutterten Bauch nach oben ausruhen…. Und auch die Vögel kreisen glücklich über dem Wasser.

In dieser Zeit sind also die Küchen der Einwohner Nuquis bis oben hin gefüllt mit diesen besonderen Fischsorten. Die Sättigung an Fisch ist in diesen Monaten so stark, dass die Händler am großen Hafen von Buenaventura irgendwann ihre Pforten aufgrund von Platzmangel schließen müssen.

Während die Einheimischen wettstreiten, wer die größten und seltensten Fische gefangen hat, scheint die Liste der schönsten Taucherlebnisse endlos – besonders die Begegnungen mit den Riesen des Meeres wie dem Walhai oder dem Mantarochen werden den Tauchern wohl immer in Erinnerung bleiben.

Ende Juni gehen die Sardinen und es kommt der Seemannsgarn 🙂 200 Pfund große Fische, die mit bloßer Hand aus dem Wasser gezogen oder nur mit einer Nylonschnur gefischt wurden – manchmal wird evtl. auch eine agallona Sardine als Köder angegeben. Die Boote, mit denen die Fischer – und die in dieser Zeit selbsternannten Fischer – auf dem Pazifik schippern sind weniger als eine Nussschale. Es wurden schon Fischer gesichtet, die überglücklich auf ihrer Beute saßen und Schwanzflosse und Kopf des Fisches aus dem Boot hingen – so groß sind die Fänge.

Einen Bootsausflug oder Tauchgang zur „Sardinen- oder auch zur Walzeit“ kann ich jedem Kolumbien-Besucher nur ans Herz legen. Es ist ein einmaliges Erlebnis!… und wer gerne angelt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Artikel von Guillermo Gomez und Nicole Bee

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