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Schulkampagne in Capachica– Peru

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OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Kinder in Capachica waren schon ganz aufgeregt: Endlich war er gekommen, der Tag unserer Schulkampagne. Denn der bedeutet, dass sie mit vielen schönen Sachen für das neue Schuljahr beschenkt werden. Um fleißig mitarbeiten zu können, waren die Federmappen dieses Jahr wieder mit unterschiedlichsten Stiften, Radiergummis, Anspitzern und Linialen gefüllt. Außerdem gab es für jedes Kind neue Schreibhefte, eine kleine Umhängetasche für die Pausenverpflegung, viventura T-Shirts und eine Fliesjacke gegen die nächtliche Kälte.
Klassenweise wurden zudem noch Bastel- und andere Unterrichtsmaterialien verteilt. Auch ein großes, gemeinschaftliches Geschenk wurde an die beiden Schulen in Hilata und Llachon übergeben. Damit die insgesamt ca. 250 Kinder gut versorgt sind und mit Kräften lernen können, wurden Küchen mit dem dazugehörigen Equipment gespendet.
Vorbereitungen: Am Anfang jedes neuen Schuljahres stehen die Klassenlisten. Alles beginnt in der Regel mit einem Durcheinander und viel Zeit verrinnt, bis endlich alle Kinder eingeschrieben sind und die Listen ein ums andere mal verglichen und ausgebessert wurden. Sobald sie komplett sind kann endlich losgelegt werden, denn jedes Kind bekommt eine persönliche Schultüte. Ein Teil des Inhalts stammt aus unserem Spendenraum, in dem eure gespendeten Sachen gesammelt werden. Was jetzt noch fehlt oder dazu soll, wird dazugekauft.
Los geht’s: Ca. 5 Stunden dauerte die Strecke mit dem Auto von Arequipa bis nach Capachica an den Titicaca-See. Begleitet wurde das für Peru zuständige viSozial Team dieses Mal außerdem noch von einer Unterstützung aus dem Team aus La Paz in Bolivien und zwei viventura Kollegen aus dem Büro in Arequipa.
Begrüßung und Verteilung der Geschenke: Sowohl die Kleinen als auch wir Großen waren ganz erwartungsvoll und gespannt und ein paar der Kinder hatten sich trotzdem sogar getraut Lieder für uns zu singen und auf der, für die Region so typischen, Panflöte zu spielen. Willkommensreden wurden gehalten und sich einander noch einmal vorgestellt. Am Anfang der Begrüßungszeremonie standen die Kinder noch alle in Reih und Glied, am Ende gab es dann nur noch ein großes Gewusel, Gekicher und Getobe. Als dann auch noch endlich die Geschenke aus dem Auto geholt wurden, gab es kein Halten mehr. Solange, bis sich die Kinder in ihren Klassenräumen wiedereingefunden hatten und jedes Kind geduldig darauf wartete, dass sein Name aufgerufen wurde und die „Schultüte“ übergeben wurde. Sofort wurde alles inspiziert und die blauen Fliesjacken anprobiert.
Zukunftspläne: Als Dankeschön hatten die Kinder in Llachon Bilder gemalt und eine Dankesbotschaft gebastelt. Bei verschiedensten Kartoffel- und Wurzelsorten und natürlich selbstgemachtem Käse, wurde in einer abschließenden Runde mit dem Team von viSozial, dem Direktor, dem Schulvorstand und den Köchinen noch einmal über die zukünftige Unterstützung gesprochen. Auch in Hilata wurde, in der Zeit, in der die Geschenke übergeben wurden, von den Müttern lecker gekocht. Um ihrer Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, gab es für jeden von uns einen riesigen Teller mit Kartoffeln und Oka, dazu einen frisch gefangenen und zubereiteten Trucha (Forellenfisch).
Der Ort Capachica ist so weit abgelegen, dass auch die versprochene Hilfe vom Staat die Landzunge kaum oder gar nicht mehr erreicht. Unser Hauptmotiv ist also, nach wie vor für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen. Auf dem Speiseplan stehen dann vor allem Gemüse und Obst, welche wegen des Klimas in der hohen Lage Capachicas leider nur kaum oder gar nicht wachsen können. ViSozial erwartet als Gegenleistung der Schulen, dass Räumlichkeiten für die gespendeten Küchen bereit gestellt werden.
Hinter der Schulkampagne steckten eine Menge Arbeit, Geduld und Zeit, welche die Kinder mit ihrer Freude und Dankbarkeit an diesem schönen Tag aber lange wieder wett gemacht haben. Trotzdem, das alles hätte ohne eure Unterstützung, ob Sach- oder Geldspenden, NICHT stattfinden können. Ein großes DANKESCHÖN an alle, die direkt oder indirekt mitgewirkt haben und diesen Tag so wundervoll haben werden lassen.
Bericht: Anke Wurps, Praktikantin bei viSozial in Peru.

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