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Schwere Unwetter in Bolivien – viSozial e.V. unterstützt vor Ort

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IMG_4379_originalMan spricht in Bolivien von dem „größten geologischen Desaster“ in der Geschichte von La Paz. Durch schwere Regenfälle und, dem seit 2 Monaten anhaltenden, Unwetter kam es zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Dabei sind um die 50 Menschen ums Leben gekommen und insgesamt werden 13.700 Menschen in neun Provinzen des Landes als obdachlos gemeldet. Hinzu kommt,  dass die Regenzeit noch bis Mitte April, und damit viel länger als gewöhnlich, anhalten wird.

Es grenzt wohl an ein Wunder, dass bei dem Erdrutsch am Sonntag, 27.02.2011 in den Armenvierteln in La Paz, kein Mensch ums Leben gekommen ist. Risse in der Erde und monatelange Regengüsse kündigten eine Katastrophe an – und so konnten die Bewohner schon vorher evakuiert werden. Knapp einen Tag vor dem Unglück wurden die restlichen Bewohner aus dem gefährdeten Gebiet in Sicherheit gebracht. Vier Stadtviertel mit ca. 1.500 Häusern sind zerstört worden, mehr als 6.000 Menschen verloren dabei ihr Hab und Gut und konnten sich nur mit ihren Kleidern am Leib retten.

Im Folgenden berichte ich Ihnen was ich während meines Besuchs in Irpavi II, einem der sieben betroffenen Stadtteile, erlebt habe. Irpavi II liegt am Rande der Stadt vor dem abgestürzten Berghang und die Parks und Schulen der Stadtbezirke beherbergen nun die Notunterkünfte für die Menschen der zerstörten Viertel. Durch schwere Regenfälle wurden gewaltige Geröllmassen am Berghang abgetragen und begruben dabei Häuser, Straßen und Autos. Große Lastwagen mit freiwilligen Helfern fahren an mir vorbei. Hinter einem Zaun kann ich erkennen, dass Familien versuchen, ihren zurückgebliebenen Besitz zu retten. Die Aufräumarbeiten haben bereits begonnen und mit aller Kraft versucht die Stadt diese Situation zu bewältigen. Bekommen Sie einen visuellen Eindruck des Geschehens, dieses Video wurde von einer lokalen Journalistin erstellt.

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Touristische Gebiete sind von der Katastrophe nicht betroffen, das Örtchen Rurrenabaque und ein Teil des Tieflandes wurde jedoch überflutet. Man kann von Glück sprechen, dass die Regenfälle für einen Moment gestoppt haben. Alle Bewohner von La Paz werden aufgerufen, den Betroffenen mit Nahrung und Kleidung zu helfen. Ehrenamtliche Gruppen, wie „Un techo para mi país – Bolivia“(„Ein Dach für mein Land – Bolivien”) entschieden, während des Karnevalswochenendes Häuser für obdachlose Familien zu bauen.

viSozial möchte mit Ihnen zusammen eine Spendenaktion starten, um die Menschen aus den betroffenen Gebieten in La Paz zu unterstützen. viSozial e.V. ruft auf, bis Ostern zu spenden. So können die Mitarbeiter des Vereins in Bolivien direkt vor Ort Hilfsgüter (z.B. Decken, Matratzen und Lebensmittel) kaufen, die in die Sammelstellen der Stadt gegeben werden. La Paz hat schon mehrere Anlaufstellen für die Familien bereitgestellt, da hier jedes Jahr Erdrutsche erwartet werden. In diesem Jahr wurde mit einem Unwetter diesen Ausmaßes jedoch nicht gerechnet.

(Verwendungszweck „Hilfe für Erdrutschopfer in La Paz – Bolivien“)

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