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Ecuador: Esel nach dem Horrorfilm

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Neulich habe ich im Bus auf dem Weg ins Büro nach Cumbaya eine Unterhaltung von 2 mir unbekannten Frauen mitgehört, die sich über den Vorabend lautstark unterhielten. Die eine begann zu erzählen, dass sie gestern mit ihrer Cousine Paty im Kino war.

„Wir wollten einen Horrorfilm schauen und da wir schon früh dort waren, aber trotzdem viele Leute vor der Kinokasse standen, baten wir darum das Fussballfeld zu öffnen. “ Sollte der Film nun Open Air auf einem Fussballplatz gezeigt werden, da so viele Leute da waren??

Ich hörte weiter zu: „Als der Film aufhörte sind wir ein Käffchen trinken gegangen, aber ich habe lieber ein Oma-Wasser für die Nerven getrunken“, erzählte die Frau weiter. Oma-Wasser? Noch nie gehört, noch nie getrunken!! Dann flüsterte mir meine Cousine zu: „Ich sag dir was – der Typ am Tisch gegenüber schmeißt mir Hunde zu ???“ Jaja, das Oma-Wasser war sicher alkoholisch und sie haben nicht nur eins sondern einige getrunken, dachte ich.

Und sie erzählte ihrer Sitznachbarin weiter: „ach, das war ein junger Bursche, der sah aus als hätte er das Alter eines Esels. Meine Cousine wurde nervös, klar nach dem Horrorfilm und so beruhigte ich sie: stell keine Bälle auf und gib kein Schießpulver für Geier aus“. Wieder musste ich mich fragen, wo diese beiden denn dieses Oma-Wasser getrunken hatten bzw. wie viel davon.

Merkwürdige Geschichte über einen Kino-Abend. Als ich ins Büro komme erzählte ich Ligia alles so gut es geht Wort für Wort. Sie versteht gar nicht, was ich so komisch finde und ich frage sie, ob es normal ist zu fordern, im Kino das Fussballfeld öffnen zu lassen, Oma-Wasser zu trinken, Hunde zu schmeißen und Geier-Schießpulver zu benutzen. Dann lacht Ligia für ein paar Minuten und jetzt weiss ich wirklich nicht mehr, was hier passiert. Nein sagt sie, „so ist das doch alles gar nicht passiert„. Statt um das Öffnen eines Fussballfeldes zu bitten, wollten die beiden nur durchgelassen werden und haben nach dem Kino keinen Kaffee sondern Tee (ah, das Oma-Wasser) getrunken. Der junge Bursche hat auch keine Hunde geworfen sondern die Cousine Paty nur penetrant angemacht. Er war im Alter eines Jugendlichen sagte mir Ligia, das Eselalter. Und da er noch so jung war, würde sich die Cousine umsonst Sorgen machen.

Es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber lustigmachen werde ich mich über solche Geschichten die ich im Bus, auf der Strasse oder im Cafe höre besser nicht, denn ein gebranntes Kind scheut das Feuer und Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Wir haben es ja bei Ligia gesehen: Wer zuletzt lacht, lacht am Besten 🙂

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Eine Antwort auf “Ecuador: Esel nach dem Horrorfilm”

  1. Kristina sagt:

    Si
    En la tierra de los ciegos, el tuerto es rey
    :o)

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Der Autor:

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