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Taxiabzocke in Südamerika: Top 8 Städte

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Taxi_44382Viele kennen die Situation: Erst werden hilfsbereit die Koffer ins Taxi geladen, interessiert wird sich nach der Herkunft erkundigt und beim Ausstieg kommt die saftige Rechnung. Aber wie sieht es wirklich in den Metropolen Südamerikas aus? Wo müssen Sie besonders auf der Hut sein? Wo können Sie bedenkenlos in ein Taxi einsteigen? Für Sie haben wir acht Städte näher unter die Lupe genommen. Wir beginnen mit der Stadt, wo Sie unserer Meinung bedenkenlos in ein Taxi einsteigen können.

Übrigens, wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen: Die Busfahrer auf unseren Gruppenreisen sind mindestens ebenso freundlich wie die Taxifahrer, der Fahrpreis ist in unserem Reisepreis jedoch definitiv enthalten.

rio_40562Platz 8 – Rio de Janeiro, Brasilien
Hier wird der Taxameter eingeschaltet, es gibtkeine Preisunterschiede zu den Einheimischen. Manchmal gibt es jedoch für Touristen eine kleine Stadtrundfahrt inklusive. Kameras bereit halten!

scl_91054Platz 7 – Santiago de Chile, Chile
Am Flughafen wird der Preis vorab verhandelt, meist zum Nachteil der Urlauber die weder Strecke noch Preis kennen. Dafür sind die Herren hilfsbereite und offene Fahrer mit großem Interesse am Fahrgast. Fahrten im Zentrum werden nach dem Taxameter bezahlt.

Bog_67366Platz 6 – Bogota, Kolumbien
Bogotas Taxameter sind am Anfang etwas verwirrend, da es keine Preise sondern Zonen anzeigt. Der Preis, der auf einer Liste aushängt, kommt anschließend wie aus der Pistole geschossen. Zuschläge gibt es für Nachtfahrten und über die Ortsgrenze heraus, was allerdings nur bei Nachfragen verraten wird. Übrigens, zur Weihnachtszeit gibt es Zuschläge, aber der Sticker prangert sichtbar am Amarturenbrett.

CCS_21209Platz 5 – Caracas, Venezuela
Für alle ersichtlich gibt es am Flughafen Preistafeln für Fahrten in das Stadtzentrum. Innerhalb der Stadt sollte der Preis vorab verhandelt werden. Statistisch gesehen sind die Deutschen zu großzügig beim Handeln, die Schotten und die Türken fahren um einiges günstiger durch Venezuela.

BUE_87669Platz 4 – Buenos Aires, Argentinien
Bitte anschnallen. Hier wird noch bevor die Tür ins Schloss fällt der Taxameter angestellt. Die Fahrt erinnert vielmehr an die Rallye Dakar. Bürgersteige und Seitenstreifen werden ins Fahrgeschehen integriert. Ein leicht unentspanntes Gefühl macht sich in uns breit. Wir erwischen uns mit vorgehaltener Hand vor den Augen und dem Fuß auf dem imaginären Bremspedal. Im Gegezug kommen wir schnell am Ziel an. Leicht zitternd wird bezahlt, was der Taxameter anzeigt.

LPB_75289Platz 3 – La Paz, Bolivien
Mit perfektem Spanisch wird der Preis vorab zum Ziel verhandelt. Ein „Si Si“ vom Taxifahrer gibt nicht automatisch die Sicherheit, dass er weiß wo die Anschrift ist. Stadtrundfahrt und mehrmaliges Passieren des gleichen Ortes sind inklusive. Am Fahrtziel angekommen wird oft auch mehr Geld verlangt. Nehmen Sie schnell den Reiseführer zur Hand, damit die Rundfahrt wenigstens in Erinnerung bleibt.

LIM_89492Platz 2 – Lima, Peru
Der Preis wird vorab verhandelt. Voller Stolz freuen wir uns über den viel zu niedrigen Preis. Allerdings sollte nicht nur Fahrtziel und Preis verhandelt werden sondern auch die Währung. Oft hält der Fahrer für Dollar die Hand auf anstatt für die einheimische Währung „Soles“.

CTG_53346Platz 1 – Cartagena, Kolumbien
In der Küstenstadt ist besonders Vorsicht geboten, der Preis wird vorab verhandelt, was meist lange dauert. Leider entfällt dem Taxifahrer bei Ankunft oft der ausgehandelte Preis. Es gibt eine nervige und langatmige Neuverhandlung, nach der er unverschämt den doppelten Preis verlangt.

Kommt Ihnen eines der Erlebnisse bekannt vor? Oder haben Sie andere Erfahrung mit den Taxifahrern Südamerikas gemacht? Erzählen sie mir von Ihren Abenteuern!

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5 Antworten auf “Taxiabzocke in Südamerika: Top 8 Städte”

  1. Marc sagt:

    Danke für den unterhaltsamen Artikel Doris! Eine spektakuläre Taxifahrt gehört fast unweigerlich zu einer Südamerikareise dazu.

    Mein „Highlight“: Flughafenfahrt in Buenos Aires! Der Taxifahrer sagte noch „Haltet euch fest“ und fuhr dann eine Maut-Schranke nieder 🙂

    Tipp für Santiago de Chile: 1000 Peso und 10.000 Peso Scheine sehen sehr ähnlich aus: deshalb beim Bezahlen aufpassen!

  2. federico b sagt:

    gibts in Buenos Aires die Remises noch?

  3. Marek sagt:

    ich finde den Artikel zu einseitig, da werden ja alle Taxifahrer pauschal als Abzocker und Kriminelle dargestellt. Ich habe in Lima und in La Paz nie Probleme gehabt und immer sehr nette und (tatsächlich!) ehrliche Taxifahrer kennen gelernt.

  4. Burkhard sagt:

    Mein absoluter Höhepunkt war eine Taxifahrt im besprochenen Cartagena: nachdem wir zugestiegen sind, konnte der Taxifahrer erst mal tanken, denn er hatte ja eine Einnahme in Aussicht. Während der Fahrt konnte man auch interessiert Bestandteile des Autos besichtigen, die man sonst nicht so sieht, denn der Boden war nur noch teilweise vorhanden. Und als er zielsicher auf die vierspurige Strandpromenade in die falsche Richtung abgebogen war und wir ihm glaubhaft machen konnten, daß unser Ziel in der Altstadt liegt, dann ist das kein Problem, denn die Schnellstraße kann man auch im Rückwärtsgang zurücklegen. An solche Nichtigkeiten wie den Preis kann ich mich aber nicht mehr erinnern 🙂

  5. Kristina sagt:

    Hola liebe Blog-Leser,

    danke für eure Kommentare. Da Doris gerade im Urlaub ist, antworte ich euch:

    @Marc: Der Taxifahrer hat die Maut-Schranke durchquert? Unglaublich! Sind dir noch weitere skurrile Dinge passiert oder unterhaltsame Überland-Fahrten?

    @federico b: ja, die „remises“ (Privatautos mit Chauffeur) gibt es noch in Buenos Aires. Der Unterschied zu gewöhnlichen Taxis: diese Autos fahren durch die Stadt auf der Suche nach Kunden und warten nicht an einer Sammelhaltestelle. Außerdem kann man sie auch per Telefon bestellen. Man kann sie leicht am charakteristischen grünen Lack mit schwarzer Aufschrift erkennen.

    @Marek: der Artikel ist mit einem zwinkernden Auge geschrieben und soll die Situation ein wenig auf den Arm nehmen. Natürlich gibt es sehr freundliche Taxifahrer in Südamerika, die Erfahrung machen wir hier in Medellin ständig!

    @ Burkhard: wow – das ist wirklich ein Abenteuer. Ich selbst habe in Santa Marta (Kolumbien) ein Taxi zurück vom Eingang des Nationalparks Tayrona genommen. Nachdem ein „kleiner Steinschlag“ die Frontscheibe komplett zerstört hatte, hat der Fahrer einfach aus dem Seitenfenster geschaut während er mit 100km/h über die Landstraße gefahren ist. In Santa Marta angekommen ist schließlich die Scheibe komplett rausgefallen, vorher konnte ich mich noch auf den Rücksitz retten 🙂

    Viele Grüße vom viventura Team,
    Kristina

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Der Autor:

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