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Neues Museum für die Puerta del Sol?

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Das Sonnentor, ein Teil der im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Ruinenstätte Tiwanaku, zeigt nach tausenden von Jahren erste Anzeichen von Schäden. Aufgrund der Bewucherung von Algen, der schlechten klimatischen Bedingungen und Verschmutzung befürchtet die Unar, die nationale Vereinigung der Archäologen, dass die Gedenkstätte in zwanzig Jahren zerstört sein könnte. Um dies zu verhindern, kam von ihrer Seite der Vorschlag, das Monument in das Museum Lítico zu versetzen, nicht weit entfernt vom jetzigen Standort der Ruinen.
Dagegen ist jedoch die Gemeinde. Aufgrund der schlechten Bedingungen des Museums wie etwa Feuchtigkeit, schlechte elektrische Versorgung und einem Loch im Dach kommt für sie die Unterbringung dort nicht infrage. Das Museum, das aufgeteilt ist einen Bereich für Steine und einen anderen für Keramik, ist außerdem mit der Bewahrung und anschließender Abgabe des Monolithen Bennett an La Paz behaftet. Die Angst, dass das Museum abermals auf diese Art geplündert wird ist groß.
Die Alternative wäre der Bau eines neuen Museums, finanziert durch internationale Spendengelder. Dieses Projekt ist bereits ein Gesprächsthema des Ministeriums für Kultur und der Staatskanzlei. Die Bürgermeisterin von Tiwanaku, Eulogia Quispe, möchte für den Bau einen Wettbewerb auf internationalem Niveau ausrufen, um ein modernes Museum zu errichten, wie es sonst noch nicht in Lateinamerika existiert.

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