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Tobias Glücksbringersuche

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Liebe viventura-Fans!

Während meiner dreiwöchigen Kolumbienreise im Februar dieses Jahres versuchte ich herauszufinden, wieso die Kolumbianer zu den glücklichsten Menschen gehören und suchte nach den Quellen dieses Glücks. Ich, Tobias (22) aus Österreich war nämlich einer der 6 Gewinner , die auserwählt wurden und sich auf die Reise nach Südamerika machten. Mit diesem Video habe ich mich beworben. Lest die Beiträge meines Reisetagebuchs und mit etwas Glück könnt ihr auch selbst tolle Preise gewinnen. Unterwegs habe ich die Kolumbianer selbst gefragt, was sie so glücklich macht:

Meine Reiseroute:

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Samstag, 2. Februar – Jetlag

Ca. 21 Stunden nachdem ich mein Haus in Österreich verlassen habe landete mein Flugzeug auf 2600 m in Bogota. Mit meinem Lieblingsgericht – Arroz con pollo – wurde ich von Elisa, meiner Bekannten begrüßt, die mich für die ersten Tage bei ihr aufgenommen hat. Kurze Zeit später träume ich schon von einer Welt ohne Zeitverschiebung.

Sonntag, 3. Februar – Glücksquelle des Tages: Essen

Luloblumenfrucht

Zum Frühstück gab es neben einem Café con leche Käse und Cracker. Zur Feier des Tages wurde die ganze Familie zum Mittagessen eingeladen und ein Festessen bereitet. Dafür mussten wir noch Obst und Gemüse von einem Markt holen. Wow! Ich kannte nicht einmal die Hälfte, am liebsten hätte ich alle Sorten durchgekostet. Doch ich wusste, dass ich nicht mit leeren Magen ins Bett gehen werde. Es gab Bohnen mit Schweinespeck, Rindfleisch, Kartoffeln, Reis und Avocadosalat, dazu frische Fruchtsäfte. Lulosaft habe ich bereits vermisst. Der Geschmack dieser orangenen Früchte mit grünem Fruchtfleisch erinnert mich irgendwie an Bubblegum. Am Abend gab es noch Kürbissuppe. Ich kann jetzt bestätigen, dass das kolumbianische Essen schmeckt und glücklich macht. Auf jeden Fall werde ich das die nächsten Tage noch ausführlicher untersuchen.

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Montag, 4. Februar – Geld macht nicht glücklich

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Eigentlich wollte ich heute ins Zentrum fahren und die Sehenswürdigkeiten besichtigen, gleich nachdem ich mir Geld besorgt habe. Oder besser gesagt: große Sorgen besorgt habe. Es war schon komisch, dass mir die Bankomaten am Flughafen kein Geld ausgegeben haben. Doch nach fünf verschiedenen Banken wusste ich, dass etwas nicht stimmen konnte. Ich versuchte vergeblich mit Skype die Kreditkartenfirma zu kontaktieren, die Verbindung brach immer nach ein paar Sekunden ab. Auch am Schalter konnte ich kein Bargeld bekommen. Bei der Davivienda Bank mit dem Schlumpfhaus-Logo hat es mich aber auch gar nicht gewundert. Schließlich ist es später Nachmittag geworden, verzweifelt suchte ich ein Internetcafe auf und versuchte nocheinmal die Kreditkarten Notrufnummer. Meine Karte wurde wegen Verdacht auf Missbrauch gesperrt. Am Ende des Tages kam ich zwar als Millionär nach Hause, aber das konnte den vergeudeten Tag auch nicht mehr retten.

Dienstag, 5. Februar – die Landschaft: das natürliche Glücksvorkommen

AguilaLandschaft

Frühmorgens machte ich mich auf den Weg zum Busterminal. In Bogota muss man dafür nur zur nächst größeren Straße gehen und einem Bus winken, der sofort mit Volksbewegung zum Stehen kommt. Das ist äußerst praktisch, aber manchmal bleibt er alle paar Meter stehen. Der Bus Richtung Armenia hatte eine Stunde Verspätung, die ich nutze, kolumbianisches Brot zu probieren. 8 Stunden dauerte die abenteuerliche Fahrt, über Bergstrassen die sich in Schlangenlinien durch die malerische Landschaft ziehen. Dichter Nebel zog über die grünen Berge, das hielt den Fahrer aber nicht davon ab, bei diesen Kurven und doppelter Sperrlinie 3 LKW zu überholen. Eine neue Straße mit dutzenden Brücken und Tunnel ist gerade im Bau. Hin und wieder sieht man Pferde, Kühe oder schwerbewaffnete Soldaten neben der Straße. Dorfbewohner verkaufen an kleinen Ständen ihre frisch gepflückten Bananen. Die Fahrt hat mich beeindruckt und auch die Heimfahrt wird genauso aufregend sein. Denn von diesem satten grün kann ich mich nicht satt sehen.

Tipp: Hotel Cafe Plaza in Armenia, Carrera 18 # 18-09

Mittwoch, 6. Februar – Glückstrank Kaffee

Kaffeejeep

Seit gestern Abend befinde ich mich in der Zona Cafetera und besuche heute den Kaffeepark, in dem man die Herstellung von Beginn an verfolgen kann. Bambus- und Bananenwälder umgeben die Anlage und den dazugehörigen Vergnügungspark. In der Show de Cafe werden Volkstänze gezeigt. Ich bin begeistert von der Stimmung die bei der Vorführung entstanden ist. In Terrassen sind die verschiedenen Kaffeesorten angelegt…hauptsächlich Arabica mit geringem Koffeingehalt, deshalb können die Kolumbianer auch nach 10 Tintos noch schlafen. Ich zerdrücke ein paar Kaffeekirschen und rieche an den weissen Bohnen. Man kann den Duft schon erahnen. Im Cafe probiere ich zum Schluss noch eine Tasse.

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Donnerstag, 7. Februar – Die Glücksformel

GlückKaffee in der Hand

Wie kann man Glück in eine Gleichung bringen? Laut einem Sprichwort ist Glück ja das einzige das sich verdoppelt wenn man es teilt. Das würde dann dazu führen: G/2 = 2xG Wenn es weiterhin geteilt wird, steigt das Gesamtglück exponentiell an. Sobald man Glück erhalten hat, sollte es man so schnell wie möglich mit jemanden teilen. Da ich diese Reise gewonnen habe, möchte ich den Glücksstrom nicht stoppen, deshalb könnt ihr hier etwas gewinnen:

Teilt dieses Foto mit euren Freunden auf Facebook, und vielleicht werdet ihr bald selbst echten kolumbianischen Kaffee in den Händen halten! Der Gewinner sollte nicht vergessen, das Glück weiter zu teilen, in dem er/sie jemanden auf eine Tasse Kaffee einlädt.

Freitag, 8. Februar – Warum sind die Bogotanos so glücklich?

Strasse Candelaria8.2. Bogota

Zurück in Bogotá schaffe ich es diesmal endlich ins Zentrum. Im Touristeninformationsbüro frage ich, warum die Bogotanos so glücklich sind. “Das ist eine gute Frage!“ Also mache ich mir selbst ein Bild von der Stadt. In der Candelaria, der Innenstadt fallen mir sofort die bunten Häuserfasaden auf.aber auch Straßenlaternen, Bänke und Mülleimer bringen Farbe in die Stadt. Zweitens hätte ich mir nicht gedacht das Bogotá so viele Grünflächen und Parks hat. Was mich am meisten erstaunt hat, ist das umfassende Radwegsystem. In der Innenstadt sind sogar zweispurige Straßen nur für Radfahrer reserviert. Sonntags kann man bis Mittag in der ganzen Stadt fahren. Das Rad kann daher als Alternative zum Auto, Taxi, Bus und Transmilenio gesehen werden. Diese drei Gründe sind unter anderem für mich persönlich wichtig für eine lebenswerte Stadt. Sicherheit steht natürlich auch bei mir an oberster Stelle. An jeder Straßenkreuzung stehen zwei Polizisten, die mich auch gerne durch weniger sichere Straßen begleitet haben.

Tipp: Quinua y Amaranto in Bogota, Carrera 18 # 18-09 La Candelaria

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Samstag, 9. Februar – Auf der Suche nach El Dorado Teil 1

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Wenn man in Bogotá landet, sollte man schon glauben im Paradies angekommen zu sein, nach dem Namen des Flughafens nach. Spätestens im Goldmuseum weiß man, dass diese mystische Stadt nicht weit sein kann. Ich habe geschrieben, dass Geld nicht glücklich macht. Aber was ist mit Gold? Heute fahre ich nach Guatavita, die Stadt in der diese Legende ihren Ursprung genommen hat. Zu Fuß mache ich mich auf den Weg zur Lagune, 7 km bis auf ca. 3000 m. Am Grund des kreisrunden Sees wird ein Schatz vermutet und mehrere Male wurde versucht das Wasser abzulassen und ihn freizulegen. Leider beginnt es zu regnen und ich suche in einem Restaurant Unterschlupf. Da ich schon erschöpft vom Aufstieg war, suche ich nach einer Mitfahrgelegenheit nach Guatavita. Eine Reisegruppe nimmt mich mit. Sie haben an einer Convention teilgenommen um Wehrdienstverweigern (aus ethischen/religiösen Gründen) zu helfen. Ich hoffe sie können etwas bewirken, da sich viele junge Männer ein Studium nicht leisten können.

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Sonntag, 10. Februar – Ab in den Norden: die Karibik

Montag, 11. Februar – Barranquilla: Stadt des Karnevals

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Seit Samstag wird in Barranquilla gefeiert: Die Stadt ist für ihren Karneval berühmt, noch dazu ist sie dieses Jahr Kulturhauptstadt Amerikas und feiert das 200 jährige Stadtjubiläum. Vor jedem Haus wird im Garten zu lauter Musik getanzt und die große Parade verfolgen tausende Zuschauer von Tribünen aus. Diese Veranstaltung ist das Ereignis des Jahres, das die Menschen hier glücklich macht.

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Dienstag, 12. Februar – Puerto Colombia: Gastfreundschaft

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Das Geräusch von Pferdekutschen weckt mich auf. Heute am Faschingdienstag wird der Faschingsnarr Joselito begraben. Kinder tragen eine Puppe von Haus zu Haus und bitten schluchzend um ein paar Pesos. Ich verbringe die meiste Zeit eigentlich hier in Puerto Colombia, einem Vorort von Barranquilla. Es gab kurzfristig nur hier eine freie Unterkunft. Außerdem lernte ich im Bus eine nette Familie kennen, die mich in ihr Haus zum Essen eingeladen haben. Die Großmutter hat ein köstliches Mittagessen zubereitet, danach bekam ich eine Führung durch die Stadt und wurde einigen Bekannten vorgestellt. Am Abend wurde noch einmal kräftig in den Straßen gefeiert und wir haben gemeinsam die letzten Tanzvorführungen verfolgt. Die Gastfreundschaft macht bestimmt viele die in Kolumbien unterwegs sind glücklich.

Tipp: Hotel Estambul, Calle 2 No 8 – 37

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Mittwoch: 13. Februar – Reisebegleiter

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Falls du planst, so wie ich alleine nach Kolumbien zu reisen und einen Begleiter suchst, schick ein email mit deinem Namen und Adresse an [email protected] Vielleicht hast du Glück und du gewinnst einen vielseitigen Reisebegleiter, der ins Handgepäck passt. Wie viele Seiten genau er hat, weiss ich nicht, aber er wird dich für einige Bus- oder Flugstunden unterhalten.

Donnerstag: 14. Februar – Tayrona Nationalpark

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Mit dem Bus fahre ich heute zum ca. 30 km entfernten Tayrona Nationalpark. Um zu den Traumstränden mit Felsen und Palmen zu gelangen muss man durch den Dschungel wandern. Wenn man dann schon das Meer rauschen hört, freut man sich schon auf die Abkühlung …jedoch sind nicht alle Strände zum Baden geeignet. Die Strömung ist zu stark, doch in der Lagune „La Piscina“ finde ich schliesslich ein schönes Plätzchen auf einem Palmenstamm, der im Sand liegt. Dieser Strand soll ein heiliger Ort der Ureinwohner sein und es ist für mich etwas magisches geschehen. Plötzlich erschienen tausende kleine Fische und hüpften in Schwärmen über die Wasseroberfläche hinweg. Seht selbst in diesem Video. Auf dem Rückweg hat ein Krokodil einen Abschnitt durchs Wasser bewacht. Ein privater Bus hat mich bei der Heimfahrt einfach irgendwo ausgesetzt und ich nahm ein Mototaxi in die Stadt. Für 20 Minuten fühlte ich mich wie bei einer Verfolgungsjagd in einem Actionfilm.

 

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Freitag, 15. Februar – Vitamine = Glücksbringer

 

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Ich frage mich, obst du mich glücklich machst. Ja, du Banane und deine tropischen Freunde und ihre Vitamine. Für mich ist es zumindest klar, nach einem Maracujasaft fühle ich mich unheimlich frisch und munter, und falls etwas mal schief geht macht ein Smoothie alles wieder gut. Und bei dieser Hitze kühlt Guanabanaeis. Ich sitze gerade am Strand von Taganga und warte auf den Sonnenuntergang. Leider kann ich nicht schwimmen gehen, da ich mich an der Hand verletzt habe und das Meerwasser in der Wunde brennt. Mein Hand ist in den Deckenventilator gekommen. Beim nächsten mal doch besser ein Zimmer mit Klimaanlage. Da muss ich mir noch eine Packung Platanachips als Trost kaufen.

 

Tipp: Cafe und Bar de Jugos „Lulo“, Carrera 3 16-3

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Samstag, 16. Februar – Im Bus

 

Im Busdrachen steigen

Der heutige Tag war nicht besonders aufregend. Nach einem frühen Mittagessen habe ich eine Buseta zum Terminal genommen. Von dort den nächsten Bus nach Cartagena. Und dann wieder vom Terminal in die Stadt. Das sollte man bei der Reiseplanung immer berücksichtigen. Im Bus war es aber ganz unterhaltsam. Hochzeitsgäste und auch eine der Brautjungfern waren auf dem Weg nach Cartagena, zur Hochzeit um 5. Es war aber bereits 5 und der Bus hat gerade Barranquilla verlassen. Eine nach der anderen schlüpfte im kleinen WC in ein elegantes Abendkleid. Dann wurde noch geschminkt, ich konnte beim Lidstrich ziehen nicht hinsehen, da der Bus wild über die löchrige Strasse fuhr. Ich wurde auch eingeladen, sie zur Hochzeitsfiesta zu begleiten, aber ich habe leider abgelehnt. (Am Anfang habe ich aber auch verstanden, dass meine Sitznachbarin mich heiraten möchte) Ob die Kolumbianer ihr Glück in der Ehe finden, werde ich wohl nicht mehr herausfinden.

Sonntag, 17. Februar – Cartagena de Indias

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Die Tage in Cartagena verbringe ich zur Hälfte am Strand und in der wunderschönen Altstadt, wobei das Erkunden der Strassen im Zentrum entspannender ist. Es gibt unzählige Restaurants, Panaderias, Künstlergeschäfte und Eisdielen. Die bunten Häuser und ihre hölzernen Balkone sind mit prachtvollen Blumen geschmückt. Frauen in Tracht verkaufen Obst das sie in einer Schale auf ihren Köpfen tragen. Das Museum der modernen Kunst und die kleine NH Galerie haben mich auch davon überzeugt, dass Cartagena die Kulturstadt von Kolumbien ist. In der kommenden Woche findet hier auch das Internationale Filmfestival statt, das ich leider verpasse. Mein Tag endet mit dem Blick auf den Sonnenuntergang von der Stadtmauer, die gut erhalten ist und auf der man entlang spazieren kann. Die Festung San Felipe ist mit dem verwirrenden Tunnelsystem einen Besuch wert.

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Montag, 18. Februar – La Boquilla

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Der Strand La Boquilla ist etwas ausserhalb von Cartagena nach dem Flughafen. Zu Fuss gehe ich bis dahin gefühlte 10 km den Strand entlang, der sehr flach ins Meer abfällt. So breit und weit, aber weit und breit kein Tourist. Nur ein paar Kitesurfer nutzen den starken Wind aus. Ich komme den Mangrovenwäldern immer näher und Pelikane lassen sich neben mir im Wasser treiben. Ein paar Einheimische, die mir entgegenkommen deuten an, dass es gefährlich für mich werden kann, wenn ich weiter gehe. Ich versuche trotzdem noch etwas näher zu den Wäldern zu gelangen, da man dort angeblich auch Flamingos sehen kann. Nachdem mich aber eine Frau warnte, dass ich vielleicht nicht mehr lebend nach Hause komme, drehe ich schließlich um.

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Dienstag, 19. Februar – Quelle des Glücks: Nichts

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Nur 15 min mit dem Speedboot von Cartagena findet man in Tierrabomba entweder einen etwas schöneren Strand, mit Blick auf die Skyline oder ein weiteres Fort und einige Dörfer. Ich bin der einzige Tourist im Boot, in Bocachica habe ich noch einen weiteren Abenteurer getroffen, der hier gestrandet ist. Meine Guides, die mich für ein paar Münzen begleiten, erzählen mir über das Leben hier. Die Leute sind glücklich auch wenn es fast nichts gibt auf dieser Insel. Dafür Ruhe und Frieden. Tranquilo. Es gibt nur 4 Polizisten auf die etwa 9000 Einwohner und die sind praktisch arbeitslos. Auf dem Weg zurück zum Boot treffe ich auf einen Mann mit zwei toten Leguanen. Ich fragte mich, was bloss mit den armen Tieren geschehen ist. Dann erfuhr ich, dass das wohl das Abendessen für seine Familie sein wird.

Donnerstag, 21. Februar – Auf der Suche nach El Dorado Teil 2

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Die Spanier gründeten die Stadt Tunja, als sie auf der Suche nach El Dorado waren. Die Straßen führen steil den Berg hinauf und bei der Höhe von 2600m wird mir leicht schwindelig. Ich finde schnell ein gutes Restaurant für mein tägliches Menu del dia. Das hat immer das beste Preis-Leistungsverhältnis und besteht meist aus Suppe, Salat, Hauptgericht, Saft und Obst als Nachtisch. Der Preis schwankt zwischen 3 und 5 Euro. Zu besichtigen gibt es hier viele kleine Kirchen und den Hauptplatz. Mein Ziel war eigentlich die Lagune im Nationalpark Iguaque, die laut den Ureinwohnern der Ursprung allen Lebens ist. Die Urquelle des Glücks? Leider ist der Park derzeit aus Sicherheitsgründen geschlossen. Wer weiss, ob ich es überhaupt bis auf 3600m geschafft hätte.

Freitag, 22. Februar – Villa de Leyva: wunderschöne Kolonialstadt

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Heute befinde ich mich in Villa de Leyvader wohl schönsten Stadt Kolumbiens, mit weißen Häusern wie in Guatavita. Zu Fuß spaziere ich durch die Stadt und zu den nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten. Gleich am Stadtrand entdecke ich das Terracottahaus, ein Kunstwerk aus Ton. Auf dem Weg zum astronomischen Park der Musica gab es noch ein Museum mit Dinosaurierfunden. Die Stadt soll ein beliebtes Touristenziel sein (gut vorstellbar bei diesem einzigartigen Blick vom Hauptplatz auf das gewaltige Gebirge im Hintergrund) und die Preise waren dementsprechend etwas höher. Unter der Woche ist es aber ziemlich ruhig und man kann zumindest ein tolles Hotel zu einem günstigen Preis bekommen.

Tipp: Hotel La Hormiga Carrera 8 No 6-163

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Samstag, 23. Feburar – Ein Stück vom Glück

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Ich denke heute noch einmal darüber nach, warum die Kolumbianer so glücklich sind und komme schließlich auf den Gedanken der Glückskurve, die bei steigendem Wohlstand zuerst steil ansteigt, dann aber abflacht. Wenn in Kolumbien die Leute ihren Wohlstand nur ein bisschen vergrößern können, fühlen sie sich jedoch um einiges glücklicher. Und solche erfreuliche Ereignisse passieren jeden Tag. Im Gegensatz dazu fühlen wir uns nicht wirklich glücklicher, wenn bei uns der Wohlstand um einiges zunimmt. Das könnte bedeuten, dass wir schon von Glück gesättigt sind und die Menge relativ zu klein ist, um wahrgenommen zu werden. Ich bin jetzt am Ende meiner Glücksbringersuche, morgen Abend verlasse ich Kolumbien und hoffe bald wieder zurückzukommen. Was denkt ihr, macht die Kolumbianer so glücklich, das ich noch nicht genannt habe? Unter allen Kommentaren dazu verlose ich noch ein letztes Stück von meinem Glück, zwei Tafeln Zotter Schokolade. Vor ein paar Jahren gab es eine Aktion Kakao statt Koka um Bauern von der biologischen Landwirtschaft zu überzeugen und dabei zu unterstützen. Leider musste das Projekt aber wegen der angespannten Sicherheitslage abgebrochen werden.

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12 Antworten auf “Tobias Glücksbringersuche”

  1. Doro sagt:

    Hallöchen!

    Ach, du hast so schöne Geschichten über ein nicht so beliebtes Land geschrieben, da bekommt man doch gleich Lust, auch hinzufahren um ein Stück vom Glück zu finden 🙂 Und du hast mit sovielen Menschen gesprochen und soviel gesehen !!! Wahnsinn!
    Weiter so! Danke für die Hotel-Tipps!

    liebe Grüße,
    Doro

  2. Gerlinde sagt:

    Wunderbarer Bericht! Schoen zu sehen, dass es heutzutage auch noch andere Ziele als den Ballermann gibt.

  3. marquitos sagt:

    gewonnen hat, war absehbar – der kleine tobi pecksteiner! 😀

    ja hobsicititos, cooler blog 🙂 und die bananenchips habn auch gut geschmeckt! 😀

  4. marquitos sagt:

    übrigens hätt ich gern die zotter Schokoladen! 🙂

    • Tobias sagt:

      Ich freue mich über jeden Kommentar, aber für das Gewinnspiel verdoppelt sich deine Chance dadurch nicht, Marquitos!

  5. kerstin p. sagt:

    Und-hast du dir ein bisschen ,glück‘ mit nach hause genommen?
    Sehr schöne bilder und interessante story!!!

  6. Juanita sagt:

    W:O:W 🙂

    Lieber Tobias,

    mit deinem Reiseblog hast du die Lebenslust und das Lebensgefühl der Kolumbianer in meine vier Wände transportiert! Durch die gekonnt eingefangenen Impressionen, wächst auch bei mir der Wunsch, dieses spannende und aufregende Land selbst kennenzulernen!!

    Vielleicht ergibt sich ja irgendwann die Möglichkeit die Suche nach dem Glück zusammen fortzusetzen!! 🙂

    alles Liebe

    Juanita 😀

  7. Kathi sagt:

    Hallo Tobi!

    Danke für die tollen Tipps. Du hast das Land und die Leute wirklich toll dargestellt. Ich freu mich nun noch mehr auf den Start meiner Reise nach Kolumbien und auf meine persönliche Glücksbringersuche.

    Alles Liebe und dass du dir das Glück auch zu Hause behältst!

    Kathi

    • Tobias sagt:

      Liebe Kathi! Ich schlage vor, du suchst dir aus allen 6 Beiträgen die schönsten Plätze für deine zukünftige Reise aus – für einen puren Glücksurlaub!

  8. lorenzo sagt:

    muy bien hecho

    me encantan tus fotos y tu viaje.por fin seria fantastico si tu me regalaras la chocolate.

    gracias y te espero lo mejor

  9. Tobias sagt:

    Die Gewinner wurden von Viventura ausgelost und von mir verständigt:
    Kathi (Kolumbien fürs Handgepäck)
    Talitha (Kolumbianischer Kaffee)
    Lorenzo (Zotter Schokoladen)
    Ein Stück von meinem Glück ist auf den Weg zu euch!

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