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Trainer gefeuert – WM-Quali noch machbar?

17. Sep 2008Allgemein 2 Kommentare

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Nach den enttäuschenden Vorstellungen und vor allem vernichtenden Ergebnissen der beiden letzten Qualifikationsspiele, setzte der kolumbianische Fußballverband den glücklos agierenden Trainer Jorge Pinto vor die Tür. Ab sofort übernimmt Eduardo Lara.

Nach dem blamablen Ausscheiden bei der Qualifikation für die WM 2006 bestellte der kolumbianische Fußballverband im Dezember 2006 Pinto zum Trainer der Nationalmannschaft. Pinto, der in Deutschland seinen Trainerschein machte, war damals noch aktiver Trainer beim kolumbianischen erstligisten Cucuta Deportivo, mit dem er auch in diesem Jahr Meister wurde.

Bis zu den Niederlagen gegen Uruguay (0-1) und Chile (0-4) konnte er auf eine erfolgreiche Bilanz in der laufenden Qualifikationsrunde zur WM 2010 verweisen. Seine Mannschaft holte 10 von 18 möglichen Punkten und belegte den dritten Platz. Nun ist Kolumbien auf den sechsten Platz gefallen und hat nach 8 Spieltagen 10 von 24 möglichen Punkten geholt.

Diese Erfolge ließen die Kritiker verstummen, die der kolumbianischen Mannschaft vorhielten, keinen schönen Fußball zu spielen und keine Spielkultur oder Identität zu besitzen. Vor allem die Tatsache, dass Kolumbien das bis dahin einzig unbesiegte Team war, ließ alle glauben, diese Defizite würden diesmal einer erfolgreichen Qualifikation nicht im Wege stehen.

Jetzt muss Nachfolger Lara, bisheriger Trainer der U-20 Mannschaft, als vorübergehender Coach die verbliebenen Chancen zur Qualifikation nutzen. Keine einfache Aufgabe, geht es doch in drei Wochen gegen Paraguay (Gruppenerster) und Brasilien.

Was meint ihr, schafft es Kolumbien 2010 endlich wieder dabei sein?

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2 Antworten auf “Trainer gefeuert – WM-Quali noch machbar?”

  1. Lieber Miguel,

    ich hoffe sehr, dass Kolumbien 2010 wieder mit dabei ist. Aber da ich sehr, sehr gute Erinnerungen an meine geliebten kolumbianischen Mitspieler beim Club Español de Giessen habe, hege ich so meine Zweifel…!? Brasilianische und argentinische Ballkunst ist halt doch etwas anderes. Aber mein Herz hängt natürlich mehr an Kolumbien, da mir die Menschen, die ich aus diesem Land kennenlernen durfte, immer im Gedächtnis geblieben sind.

    Einen lieben Gruß
    W. Galenski

  2. Miguel sagt:

    Mensch Wolfgang, dass ist ja genial, Dich über diesen Artikel wieder zu finden. Hier nur soweit: mit der Quali wird´s eng! Aber die Kolumbianer haben sich schon damit angefreundet und sind schon wieder der Meinung, dass sie die WM ohne die eigene Mannschaft besser geniessen können. Dann müssen sie sich nicht über das Gegurke der eigenen Leute nicht aufregen und können sich am Fußball erfreuen. Dass dabei immer noch viel Leidenschaft dabei ist, kannst Du selber mit erleben. Komm doch zur WM 2010 nach Kolumbien und wir gehen zum Public Viewing 🙂

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