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Trekking auf dem W-Trail im Torres del Paine Nationalpark

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W-Trail_ÜberschriftEin absoluter Trekkingklassiker erwartet mich an diesem sonnigen Morgen im Oktober, der W-Trail im Torres del Paine Nationalpark. In nur vier Tagen habe ich die Gelegenheit, viele Höhepunkte des Nationalparks zu erleben. Ich freue mich auf hohe Berge, weiß-blaue Gletscher, grünblaue Lagunen, schroffe Felsformationen und natürlich das bekannteste Symbol und den Namensgeber des Parks, die drei hoch hinaus ragenden Granatspitzen. Folgen Sie mir auf einer der berühmtesten Trekkingstrecken der Welt.

Am ersten Tag verlassen wir am frühen Morgen unsere Basis in Puerto Natales. Nach zwei Stunden Busfahrt erreichen wir den Park. Der W-Trail beginnt 7,5km hinter dem Parkeingang und ist insgesamt 80km lang. Zum perfekten Einstieg gibt es einen atemberaubenden ersten Blick auf Los Torres. Auf dem eigentlichen Trail angekommen, bewältigen wir in knapp zwei Stunden anstrengende 400 Höhenmeter und erreichen bereits mittags das Refugio Chileno. Nach dem Mittagessen habe ich große Lust mich Los Torres weiter zu nähern und starte mit ein paar Begleitern zum Aussichtspunkt in 1.050m Höhe. Am Abend gehe ich mit dem guten Gefühl ins Bett, an diesem ersten Tag bereits 21km hinter mich gebracht zu haben.

Los Torres_Tag 1

Die Tour am zweiten Tag wird vergleichsweise einfach, wir haben nur 16km zurückzulegen, die meiste Zeit auf flachen Wegen oder es geht bergab. Bei strahlendem Sonnenschein, aber extrem starken Wind wandern wir zum Lago Nordenskjold, der uns mit einem wunderbaren blauen Funkeln erwartet. Währenddessen wir um den See laufen, bekommen wir sogar Kondore zu Gesicht, die darüber kreisen. Nach nur 4h erreichen wir auch schon unsere nächste Unterkunft, das Refugio Los Cuernos. Cuernos bedeutet „Hörner“ und bezieht sich auf die gleichnamigen Berge, die sich imposant gleich hinter dem Refugio erheben.

Lago_Nordenskjöld_Tag 2

Am dritten Tag steht mit 27km der längste Streckenabschnitt an. Wir machen uns auf zum Valle del Francés und sind schwer beeindruckt, als wir auf dem Weg dorthin am Glaciar Francés vorbeikommen. Der Gletscher leuchtet blau und beflügelt wandern wir weiter. Auf 950m Höhe angekommen, haben wir einen eindrucksvollen Ausblick über das Tal. Nun heißt es allerdings wieder absteigen und 3 Stunden später erreichen wir am frühen Abend die idyllische Paine Grande Lodge für unsere letzte Übernachtung im Nationalpark.

Grey-Gletscher_Tag 4

Beim Aufwachen am vierten Tag erfreue ich mich am tollen Blick auf den Lago Pehoe. Draußen ist es allerdings weniger friedvoll, der gewaltige patagonische Wind bläst mir ins Gesicht. Das soll mich nicht davon abhalten, beide Aussichtspunkte des Glaciar Grey mitzunehmen. Der erste auf 400m Höhe bietet wieder einmal ein fantastisches Panorama über den See und den Gletscher in der Ferne. Der 2. Aussichtspunkt ist dann richtig nah dran und die imposante Präsenz des Gletschers in Kombiantion mit der Einsamkeit und Stille des Ortes stimmen mich glücklich und ich bin froh, diesen von unverwechselbaren Naturschauspielen geprägten Trail gegangen zu sein. Der Rückweg geht meist bergab und nach insgesamt 22km erreiche ich wieder die Paine Grande Lodge. W-Trail geschafft – darauf einen Pisco Sour!

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