Ecuador: nachhaltiger Tourismus von Galapagos bis zu den Anden

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Ecuador Nachhaltiger Tourismus

Sanft reisen, dabei die Natur und Menschen nicht stören, tiefe Einblicke in das echte Leben an einem Flecken Erde am anderen Ende der Welt gewinnen – wenn Ihnen danach der Sinn steht, dann ist Ecuador ein Land, das Sie besuchen sollten.


Nicht umsonst wurde Ecuador bei den World Travel Awards im Jahr 2021 als führendes „grünes Reiseziel“ ausgezeichnet. Es ist eines von zwölf Ländern weltweit, in denen sogenannte Megadiversität herrscht. Das heißt, dass das Land über eines der vielfältigsten Floren und Faunen der Welt verfügt.

Ecuador hat sich grünen, d. h. nachhaltigen Tourismus auf die Flagge geschrieben. Besucher werden dort auf eine Weise empfangen, welche die lokale Flora und Fauna nicht in Gefahr bringt.

Zu bieten hat das Land in den Anden unberührte Wälder, eindrucksvolle Vulkanlandschaften und eine der berühmtesten Inselgruppen der Welt: die Galapagos-Inseln. Und so können es auch klimatisch nur wenige Länder mit Ecuador aufnehmen: vom feuchtwarmen Dschungel bis hin zum kalten Klima der Anden.

 

Ecuador_Galapagos

 

Majestätisches Ecuador: die Vulkane der Anden

Beginnen wir ganz oben: An Vulkanen mangelt es in Ecuador nicht. Rund 50 Krater gibt es zwischen den Anden und den Galapagosinseln. Viele dieser eindrucksvollen Erhebungen mitten in der Landschaft liegen heute ganz ruhig da. 27 von ihnen gehören jedoch zu den potenziell aktiven Vulkanen. Abenteurer und Wandersleute kommen da voll auf ihre Kosten.

Nationalpark Cotopaxi im Tal der Vulkane

Im Nationalpark Cotopaxi liegt der berühmteste Vulkan Ecuadors. Dieser aktive Vulkan spuckte zuletzt im August 2015 Asche in die Höhe. Ende 2017 wurde er für Besucher wiedereröffnet. Der schneebedeckte Gipfel des Vulkans liegt auf einer Höhe von 5.897 Metern. Damit zählt er zu den höchstgelegenen aktiven Vulkanen der Welt. Er ist so hoch gelegen, dass bis heute ein mächtiger Gletscher auf ihm thront. Mutige Kletterer können bis ganz nach oben hinaufsteigen. Aber auch die Umgebung hält spannende Wanderrouten und atemberaubende Landschaften bereit: Entdecken Sie die Inka-Stätten von Pucará Del Salitre, die Kolibris der Limpiopungo-Lagune oder die Weiten der Paramo-Steppe.

 

Cotopaxi EcuadorQuelle: Canva

Kratersee des Vulkans Cotacachi

Nicht weniger faszinierend ist ein Besuch des Vulkans Cotacachi. Im Norden der ecuadorianischen Anden, auf 4.944 Metern gelegen, begeistert dieser Berg seine Besucher mit einem malerischen Kratersee, die drei Kilometer lange Lagune von Cuicocha. Mitten im See ragen zwei Inseln aus dem Wasser, von denen eine die Gestalt eines Meerschweinchens (Cuy) hat, so heißt es. Das stille, blaue Wasser des Sees und die sich am Horizont abzeichnenden Gipfel bieten eine herrliche Kulisse für Wanderungen. Die Route rund um den See ist rund 14 Kilometer lang und bietet ein eindrucksvolles Naturerlebnis.

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Die Nebelwälder im Andenhochland

Der subtropische Wald hoch an den Hängen der Anden ist von Nebel eingehüllt. Die mystische Atmosphäre fasziniert seit Jahrhunderten Reisende und Entdecker. So naturbelassen sich die Landschaft auch darbietet – Jahrhunderte lang lebten etwa im Quijos-Tal in den östlichen Anden die Ureinwohner Ecuadors und bewirtschafteten das Land, lange bevor die ersten Europäer den Kontinent betraten. Die Besiedlung der Region nahm ihr Ende, nachdem die Bevölkerungszahl Ende des 16. Jahrhunderts zurückgegangen war. Seither hat sich die Natur das Land zurückgeholt und bietet sich ihren Besuchern in voller Pracht. Die Wälder gehören heute zu den artenreichsten Nebelwäldern der Welt!

Nebelwald in Mindo

Auf der anderen Seite der Anden befindet sich ein weiterer Schatz Ecuadors. Nahe der Ortschaft Mindo können Sie den gleichnamigen Nebelwald erkunden. Nur rund zwei Stunden von der Hauptstadt Quito entfernt, erstreckt sich hier auf 1.250 Metern Höhe einer der schönsten Wälder des Landes. Auf Ihren Wanderungen begegnen Ihnen Kolibris und mit etwas Glück der rot-orange-leuchtende Andenfelsenhahn. Zwanzig Prozent der Vogelarten der Welt sind hier zu Hause – ein Paradies für Vogelbeobachter. Farbenfrohe Schmetterlinge, Reptilien und malerische Wasserfälle stehen ebenfalls auf dem Programm.

Kolibri EcuadorQuelle: Canva

Dschungelabenteuer im Amazonasbecken

Sobald Sie von den Bergen Ecuadors hinabgestiegen sind, stoßen Sie bald auf eine weitere Schöpfung unsagbarer Schönheit, den Amazonas und seine faszinierende Dschungellandschaft. Ecuador beheimatet nur einen Bruchteil des Flussbeckens, das dennoch vor Vielfalt nur so strotzt. Die Landschaft ist geprägt von reißenden Wassermassen, Wasserfällen und dichtem Dschungel, in dem farbenfrohe Reptilien und andere Tiere zu Hause sind. Allein im Amazonasgebiet in Ecuador leben mehr als 1.400 verschiedene Tierarten, darunter 200 Säugetiere, 121 Reptilien und fast 600 Vogelarten.

Yasuni-Nationalpark

Hier mitten im grünen Dickicht ganz im Osten des Landes befindet sich der Yasuni-Nationalpark. Auf einer Fläche von 9.823 km² erstreckt sich der Park zwischen Napo, dem größten Nebenfluss des Amazonas und dem Fluss Curaray.

Ihrem Artenreichtum hat die Region es zu verdanken, dass sie bereits im Jahr 1989 von der UNESCO als Teil des hiesigen Biosphärenreservats anerkannt wurde. Auf der Rangliste des Artenreichtums steht es weltweit auf Platz 1. So sind Kaimane, Goldmanteltamarine, Klammeraffen, blaue und gelbe Aras und Weißlippen- oder Halsbandpekaris nur einige der Tierarten, denen Sie auf Ihren Wanderungen durch den Wald begegnen oder die Sie bei einer Kanufahrt auf dem Fluss beobachten können. Die Pracht der Orchideen, Bromelien und der mächtigen Ceibo-Bäume lässt das Herz eines jeden Pflanzenliebhabers höherschlagen.

Yasuni EcuadorQuelle: Canva

In diesem Teil des Regenwalds leben bis heute eine Reihe indigener Gemeinden. Einigen von ihnen – den ethnischen Gruppen der Tagaeri und der Taromenane – ist es gelungen, ihre Traditionen gänzlich abgeschottet und ohne Kontakt zur Außenwelt zu bewahren. Damit die Menschen ungestört bleiben, wird sanfter Tourismus hier besonders großgeschrieben. Andere indigene Gruppen im Yasuni-Nationalpark sind Besuchern hingegen aufgeschlossen. So hat sich etwa die Kichwa-Gemeinde dem ökologischen Tourismus verschrieben und betreibt eine Öko-Lodge, die ganz in ihrem Besitz ist.

Galapagos: Biodiversität zu Land und zu Wasser

Wenn es um nachhaltigen Tourismus geht, dürfen die Galapagos-Inseln nicht auf der Liste fehlen. Diese weltbekannten Inseln vor der Küste Ecuadors sind ein wahres Naturparadies, das dank seines besonderen Status‘ als UNESCO-Welterbe und der engagierten Naturschutz-Bemühungen des Landes heute noch genauso naturbelassen ist wie vor Jahrzehnten. Die Mitarbeiter des Galapagos-Nationalparks und des Galapagos-Marine-Reserve ermöglichen es Besuchern, die einzigartigen Inseln und ihre Bewohner zu entdecken, ohne das sensible Gleichgewicht der Flora und Fauna der 127 Inseln des Archipels zu stören.

Seelöwen-Paradies Lobos

Die Insel Lobos ist eine der kleinsten Inseln des Archipels. Sie ist beliebt aufgrund ihrer atemberaubenden weißen Sandstrände und der zahlreichen Seelöwen, die hier beheimatet sind. Daneben können Sie in den Gewässern rund um die Insel Rochen, Schildkröten und zahlreiche tropische Fischarten, darunter Papageienfische, beobachten. Auch die farbenfrohe Rote Klippenkrabbe grüßt die Insel-Besucher an vielen Stellen entlang der Küste. Vogelliebhaber können sich an Blaufußtölpeln, Nazcatölpeln und Fregattvögeln mit ihren leuchtend roten Kehlsäcken erfreuen.

 

GalapagosQuelle: Canva

Mangrovenwälder auf Isla Isabela

Zu einem der Favoriten unter den Inseln des Archipels zählt die Insel Isabela. Sie ist die größte Insel in Galapagos, hat aber eine verhältnismäßig geringe Einwohnerzahl. Tiere und Pflanzen haben daher hier das Sagen. Die Insel besteht aus sechs Vulkanen, unzähligen Lagunen und faszinierenden Mangrovenwäldern. Beobachten Sie die Kolonien von Blaufußtölpeln, die auf der schwarzen Lava nisten, die herzigen Galapagos-Pinguine oder die pinken Flamingos, welche die Lagunen der Insel bevölkern. Beim Schnorcheln, auf einer Fahrradtour oder bei einem entspannten Aufenthalt an einem der weißen Sandstrände der Insel fühlen Sie sich wie im Paradies.


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