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Maca-Wurzel: Ein Tausendsassa aus Peru

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MacaPeru ist für seine Pflanzendiversität bekannt! 25.000 Pflanzenarten welche 10% der Gesamtsumme weltweit ausmachen, gedeihen in Peru. Dazu gehören neben schönen Blumen natürlich auch Bäume, Knollen, Getreide, Hülsenfrüchte, Kürbisse, Gewürze und Wurzeln. Gerne möchte ich euch in diesem Artikel die positiven Eigenschaften einer bekannten Wurzel des Landes vorstellen. Hierbei handelt es sich um die Maca-Wurzel.

Lateinisch „Lepidium meyenii“ genannt, gehört sie zur Gattung der Kressen und ist Teil der Familie der Kreuzblütengewächse. Andere bekannte Namen sind auch „Maino“, „Chichira“, „Huto Huto“ oder einfach peruanischer Ginseng.

Der peruanische Ginseng ist eine kleine Pflanze mit 12 bis 20 Blätter und wird etwa 20 cm hoch. Die Pflanze hat eine Hauptwurzel, sowie sekundäre Knollenwurzeln mit bis zu 8 cm Durchmesser. Die Knolle zeigt eine weiße-rötliche Farbe auf und hat einen leicht würzigen Geschmack, zu vergleichen mit einem Radischen. Es existieren 4 Sorten der Maca-Pflanze welche wir nach der Farbe der Wurzel unterscheiden: Cremig-Gelb, Lila mit gelben Streifen, Lila und Schwarz.

Maca

Die Maca-Pflanze ist extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Sie gedeiht vor allem im Hochland von Peru, zwischen 3500 und 4500 m über dem Meeresspiegel. Der Anbau der Pflanze gestaltet sich hierbei als schwierig. Von den reifen Wurzeln werden Samen reproduziert und in sehr fruchtbaren Boden gepflanzt, wobei die Samen ihre Fruchtbarkeit bis zu 4 Jahre behalten. Bis zur Ernte dauert der Reifeprozess zwischen 6 bis 9 Monate. Die Ernte erreichte früher 3 Tonnen pro Hektar und heute, mit verbesserter Technik, wachsen bis zu 20 Tonne auf der gleichen Fläche.

Erstmals wurde die Pflanze in archäologischen Fundstätten im Jahre 1600 v. Chr. gefunden, die bis zur Ankunft der Spanier kultiviert worden sind. Heute gibt es Tausende von Terrassen in der Junin-Hochebene, die sich dieser Pflanze verschrieben haben.

Mich beeindruckt vor allem der vielseitige Gebrauch dieser Wurzel. Der Nährwert von gekochten Wurzel liegt zwischen 13% und 16% an Protein und der peruanische Ginseng ist reich an essentiellen Aminosäuren. Darüber hinaus hat die frische Wurzel hohe Mengen an Eisen und Jod und beinhaltet viele interessante arzneiliche Eigenschaften.

Zum einen können die Blätter als Gemüse verwendet und zum anderen das Wasser des Ginsengs gekocht und getrunken werden. Die Wurzel, einmal getrocknet, ist über Jahre haltbar. Auch wird „Chicha“, ein alkoholisches Getränk aus der Andenregion, aus der Wurzel hergestellt.

Die Maca-Wurzel, als Arznei, enthält wertvolle Vitamine, Eisen, Eiweisse, Mineralstoffe, usw. welche einerseits die Durchblutung der Beckengegend fördert und anderseits positive Effekte auf die körperliche und psychische Belastbarkeit haben. Sie hat zudem aphrodisische Eigenschaften für Mensch und Tier. Eingesetzt wird sie bei der Tierfütterung, wie zum Beispiel bei Meerschweinchen um deren Fruchtbarkeit zu steigern.

Welche alten Heilpflanzen kennt ihr und welche Erfahrungen habt damit gemacht?

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