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Bolivien: Atemberaubende Fahrt durch die Yungas

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CoroicoDie spektakuläre Fahrt nach Coroico in Bolivien solltet ihr wirklich nicht verpassen! Das kleine abgelegene Dorf in den Yungas ist eines der beliebtesten Wochenendziele für Touristen aus La Paz. Der Ort liegt auf ca 1800 m über dem Meeresspiegel und wird wegen seines angenehmen Klimas auch als Stadt des ewigen Frühlings bezeichnet.

Um nach Coroico zu gelangen fuhr unser Bus teilweise noch auf der alten Strecke , die auch als die gefährlichste Straße der Welt bekannt ist. Sie wurde in den 30er Jahren von paraguayischen Häftlingen während des Chacokrieges erbaut und verbindet die Stadt La Paz mit dem Amazonas-Regenwald im Norden Boliviens.

Aber die Strecke ist nichts für schwache Nerven, denn die Straße ist an manchen Stellen nur ein paar Meter breit und an der Talseite fällt der Berg hunderte von Metern steil nach unten ab. Am Anfang auf der Fahrt hatte ich noch ein leichtes Gefühl von Unwohlsein aber nach und nach hatte ich mich daran gewöhnt und genoss die einmalig überwältigende Aussicht, die mir unvergesslich in Erinnerung bleiben wird.

Auf der insgesamt 95 km langen Fahrt die durch die Yungas führt, könnt ihr fast alle Klima- und Vegetationszonen Südamerikas erleben. Von schneebedeckten Gipfeln bis in den dampfenden Nebelwald, durchquert ihr ca. 3000 m Höhenunterschied. Nach und nach wird die Landschaft immer grüner und reichlicher an Bambus und tropischen Sträuchern bis der Urwald in Sicht ist. Auf der Höhe zwischen 3000 und 2500 m könnt ihr mit ein bisschen Glück sogar Jaguare, Aras oder Tarucas sehen und natürlich noch viele andere Tierarten Boliviens.

Urwald in den Yungas

Nach ca 3 Stunden Fahrtzeit durch die atemberaubende Landschaft der Yungas erreichten wir schließlich Coroico. Wegen seines milden Klimas, ist der Ort mit seinen 3400 Einwohnern hervorragend für den Anbau von Kaffee, Obst und Zitrusfrüchten geeignet. Bei angenehm warmen Temperaturen könnt ihr hier gut entspannen oder schöne Wanderungen machen. Eine empfehlenswerte Wanderung ist der Aufstieg auf den Cerro Uchumachi, den Hausberg Coroicos. Von hier aus habt ihr eine herrliche Aussicht auf die Umgebung.

Strasse in den Yungas

Auch einen Ausflug in das Dorf Tokanha finde ich persönlich sehr interessant. Hier leben Nachfahren der aus Afrika eingeschleppten Sklaven – die Afrobolivianer. Eigentlich sollten sie ursprünglich in den Minen Boliviens arbeiten. Da sie sich aber nicht an die  Höhe und Kälte anpassen konnten, wurden sie  in wärmeren Klimazonen für die Feldarbeit eingesetzt.

Für mich strahlt die Umgebung in und um Coroico eine ganz besondere und beruhigende Atmosphäre aus und diese Stimmung ließ sich schnell auf mich übertragen. Vor allem auf dieser Reise könnt ihr die vielfältige Landesnatur Boliviens kennen lernen und werdet viele neue Eindrücke über dieses schöne Land bekommen.

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