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Rezept des Monats – Der peruanische "King Kong"

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KING KONGKennen Sie einen Nachtisch, der einen ganz beängstigenden Namen trägt und trotzdem einfach nur lecker ist? King Kong ist so eine typische Süßspeise der peruanischen Küche. Ursprünglich kommt sie aus der nördlichen Zone, genauer aus der Region Lambayeque. Sie besteht aus Keksen, Mehl, Butter, Eigelb und Milch, die in Pudding, süßer Ananas und süß verzahnter Erdnuss  zwischen den Keksen geschichtet werden. Auch wird noch  ein Cookie in der Mitte beigefügt. Die Speise wird ebenso zu je einem halben oder einem Kilo verkauft, wie auch in kleineren Portionen.

Der Name stammt aus den 30ern, als der berühmte Film „King Kong“ gezeigt wurde. Die Menschen scherzten, die Größe und die Gussform ähneln so der Figur des King Kong, sodass sie ihr den Namen des angsteinflößenden Geschöpfes gaben.

Vor diesem Ereignis kannte man den King Kong als Lebkuchen Trujillo, der eine runde Form hatte. Im Gegensatz hierzu hat der King Kong eine rechteckige Form, obwohl es immer noch möglich ist, den rechteckigen Trujillo  zu kaufen.

dulcekingkongrecetames

Seit 2007 wird diese unheimlich leckere Postre auch in Länder wie Japan und die USA exportiert.

Heutzutage gibt es viele Fabriken, die den King Kong herstellen, wobei die Ältesten und Bekanntesten in Lambayeque, der Stadt im Nordosten Perus, zu finden sind. Hier können Sie ebenfalls einige der schönsten Strände des Landes, sowie eine ausgezeichnete Küche genießen. Mittlerweile ist der King Kong sogar zu einem richtigen Markenzeichen der Region geworden.

Ein Rezept für 4 Personen umfasst die folgenden Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 100g Margarine
  • 2 zerkleinerte Quitten
  • 100g Pudding
  • 6 Eigelb
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 40g Nüsse
  • 3 Feigen
  • Salz

Zubereitung:

Formen Sie das Mehl zu einem kleinen Berg und machen Sie in der Mitte ein kleines Loch. Geben Sie hier das Eigelb, Wasser und eine Prise Salz hinein. Nun wird die Mischung gut durchgeknetet und danach lassen Sie die Masse ein wenig ruhen. Rollen sie anschließend die Masse  mit einer Walze aus, bis es eine gleichmäßige Schicht bildet. Später schneiden sie sie in 20×20 cm große Quadrate. Dann werden die Quadrate in einer gefetteten Blechform bei 150°C in den Ofen gestellt. Wenn sie fertig sind (ca. 10 – 15 Minuten), holen Sie sie aus dem Ofen und lassen sie kalt werden.

Nehmen Sie 4 von diesen Schichten und geben  Sie zwischen sie den Pudding mit frischen oder getrockneten Feigen. Dann folgen die zerdrückten Quitten und wieder folgt eine Schicht Pudding mit den Feigen. Zum Schluss geben Sie die Nüsse drüber.

Für die besonders wichtige Auswahl an Produkten für die Zubereitung ist es notwendig zu wissen, dass die Quitten, die eine völlig intakte gelbe Haut haben, ohne Flecken und Prellungen, die Besten sind. Die, die noch eine grüne Haut haben, brauchen noch ihre Zeit zum reifen und die mit Prellungen an der Haut sind schon zu reif.

Peru

Der Pudding (goldgelbe Caramelcreme), eine typische lateinamerikanische Süßspeise, gewonnen durch den Prozess der Vollmilch, eingedämpft in Pulverform, Zucker, Lactose und anderen Zusätzen ist in Frankreich auch als „confiture de lait“ bekannt. Hier isst man ihn auch zu einem Hühnerschnitzel, Reis oder Nüssen.

Jedes Jahr zwischen dem 25. Juli und dem 2. August feiert man das Festival „King Kong“ in Lambayeque, wo Sie auch an der Verarbeitung und der kostenlosen Verköstigung dieses Nachtischs erfreuen können. Wenn Sie in dieser Woche enmal in Peru sein sollten, empfehle ich Ihnen den Besuch des Festival und vor allen Dingen das Probieren.

Erzählen Sie uns doch, ob Sie es ausprobiert haben, den King Kong zuzubereiten und wie er Ihnen geschmeckt hat? Vielleicht haben Sie ja auch noch eine neue Variante für uns?! Wir freuen uns auf Ihre Berichte!

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7 Antworten auf “Rezept des Monats – Der peruanische "King Kong"”

  1. angelika sagt:

    alles schön und gut – aber wie macht man den Pudding? 🙂

  2. Véronique sagt:

    Hola!
    Also „pudding“, das ist glaube ich nicht richtig uebersetzt…
    Hier wie man „manjar blanco“ (wie man es in Peru z.B. nennt) oder „Dulce de Leche“ (in Argentinien) machen kann:

    Man nehme eine Dose gezuckerte Kondensmilch und löse die Papierbanderole ab. Dann bringe man einen Topf mit Wasser zum Kochen. Vorher austesten, ob die Dose genügend Platz hat, sie muss vollständig mit Wasser bedeckt sein. Wenn das Wasser kocht, einfach die Büchse in den Topf geben und ca. 2,5 Stunden kochen lassen. Immer mal wieder überprüfen, ob noch genügend Wasser im Topf ist, ggf. mit heißem Wasser auffüllen. Nach Beendigung der Kochzeit die Dose aus dem Wasser fischen und auskühlen lassen.

    Das Ergebnis ist eine goldbraune Creme, die zwar sehr süß, aber auch unheimlich lecker ist und nach Sahne-Karamellbonbons schmeckt. Je länger die Kochzeit, desto dunkler und zäher wird die Creme.

  3. Max sagt:

    Danke Vero, ich habe diese Stelle im Text nun ausgebessert. Klasse auch deine Kochanleitung.

    Manjar blanco, Dulce de Leche oder Arequipe kann man in Südamerika in jedem kleinen Laden kaufen. In Europa muss man meist es selber machen oder beim Spezialisten einkaufen.

  4. Kristina sagt:

    Und das fertige Dessert kann man in Dtl. nicht kaufen? Schade …

  5. Max sagt:

    Hallo Kristina,

    guter Punkt. Evtl. wird man hier bei einem Lebensmittelspezialisten für peruanische Feinkost fündig. Hier fällt mir diese Webpage ein: http://www.delikatissimo.de/.

    Viele Grüße

    Max

  6. Angela Montenegro de Bähr sagt:

    Ohhhh, King Kong, wirklich lecker, toll wenn Ihr das selber macht aber ich würde es nicht machen da das Original einfach echt lecker schmeckt. Max hat die Webadresse von Delikatissimo bekannt gegeben und ich kann sie auch weiterempfehlen, die Preise sind OK. Und bitte den King Kong nicht vergessen im Kühlschrank zu stellen sonst geht er schnell kaputt!Sommerliche Grüße,
    Angela

  7. Alina sagt:

    Man kann die gezuckerte Kondensmilch inzwischen auch in Deutschland kaufen, auf der Dose steht sowohl Kondensmilch, gezuckert als auch auf russisch CГУЩEHKA. Diese kann man wie oben beschrieben im Topf mit Wasser kochen, ca. 3 St.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare

Der Autor:

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