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Die 50 schönsten Orte Südamerikas – Teil 3

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Salto Angel 150Die Top Sehenswürdigkeiten Südamerikas: Ein romantischer Kuss vor einer spektakulären Kulisse in Rio de Janeiro, im Kanu bis vor den höchsten Wasserfall der Welt, oder das Rauschen der Karibik in Kolumbien, wo der Regenwald sich mit dem weiß glitzernden Sandstrand verbindet: Mit herrlichen Fotos und Geheimtipps führen wir Sie in fünf aufeinander folgenden Blogartikeln zu den 50 schönsten Orten Südamerikas. Achtung: Neben wichtigen und bekannten Höhepunkten sind hier auch wirkliche Geheimtipps aufgelistet. Reisefieber und Sehnsucht nach unvergesslichen Traumzielen fernab des Pauschaltourismus garantiert!

Die Serie begann mit Argentinien, Chile, Inkaland Peru, und geht jetzt mit Venezuela und Kolumbien weiter:

 

Teil 3 von 5: Kolumbien und Venezuela

 

 1) Unterwasser-Nationalpark Mochima: ein Bad mit Delfinen und Trompetenfischen

Mochima Parque Nacional Acuatico

Der Nationalpark Mochima verläuft entlang der Küste von Venezuela, zwischen den Städten Puerto la Cruz und Cumana. Einen prächtigen Blick auf die Santa Fe Bucht und die Halbinsel Manare haben Sie aber bereits von der Autobahn: hier können Sie an Aussichtspunkten herrliche Blicke genießen. Eine schmale Straße führt nach unten, an den Strand, ins Dorf Mochima. Dank strenger Regeln für Bewohner und Besucher sehen Sie im Mochima Nationalpark eine vollständig intakte Tier- und Pflanzenwelt.

Ein wahres Paradies – nicht nur für Wasserratten: Neben Mangroven, Pelikanen auf anmutigen Felsformationen haben Sie die Möglichkeit schon in geringer Tiefe leuchtende Weichkorallenformationen zu sehen. Kristallklares Wasser an einsamen Stränden erleben Sie beispielsweise auf unserer viExplorer preiswert. Nur 15 Minuten mit dem Boot entfernt geht es hier per Boot zum Traumstrand Playa Blanca. Dort verbringen Sie den ganzen Tag, mit der Möglichkeit zum Schnorcheln, bis Sie am Abend, begleitet von Delfinen, zurück nach Mochima schippern.

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2) Guacharo-Höhle – längste Tropfsteinhöhle Südamerikas

Cordillera del estado Sucre

Nach einer Fahrt durch eine beeindruckende Berglandschaft mit subtropischen Nebel- und Regenwäldern erreichen Sie Ihr Ziel: Caripe, von seinen Einwohnern liebevoll Garten des Ostens genannt. Die Abenddämmerung kündigt diesen Höhepunkt an: Genau die richtige Stimmung, um vor der Guacharo-Höhle, der längsten Tropfsteinhöhle Südamerikas, das Ausschwärmen unzähliger Fettschwälmen zu erleben. Kreischend verlassen die Guacharos-Vögel die Höhle, um sich im Dunkeln auf Nahrungssuche zu begeben. Diese Höhle ist der prominenteste Nistplatz dieser besonderen, vegetarischen Nachtvögel, die sich – ähnlich wie Fledermäuse – durch das Echo ausgesandter Laute orientieren. Interessante Trivia: Ihr Gekreische klingt so unheimlich, dass sogar Alfred Hitchcock die Geräusche für seinen berühmten Spielfilm „Die Vögel“ hier aufnahm.

Entdecken Sie die dunklen Tiefen der Höhle, wo Sie wieder der außergewöhnlichen Geräuschkulisse lauschen können und viel Wissenswertes über die Guacharos und ihren berühmtesten Nistplatz erfahren, der im Jahre 1799 von Alexander von Humboldt entdeckt wurde. Nach weiteren Metern herrscht auf einmal komplette Stille. Welch ein Anblick, Sie haben den „Saal der Ruhe“ erreicht. In vielfältigen Farben strahlen und funkeln die Tropfsteine im Lampenschein, nur ein rauschender Fluss aus der Tiefe unterbricht ab und zu die umhüllende Ruhe.

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3) Canaima Nationalpark mit Salto Angel – Expeditionstour Einbaum

El Salto Angel

Per Flugzeug (kleine Cessnas) fliegen Sie vorbei am zweitgrößten Stausee Südamerikas, dem Guri und schließlich über unbewohnten Urwald bis zum Auyantepui, dem größten aller Tafelberge. Ein besonders spektakuläres Erlebnis ist hierbei der Flug in den Cañon del Diablo, die Schlucht, in der sich der Salto Angel befindet. Es geht vorbei an 1.000 m hohen Sandsteinwänden bis hin zum gewaltigen Salto Angel. Erfahrenen Piloten drehen mehrere Runden über den weltweit höchsten Wasserfall, bevor Sie wieder die Schlucht verlassen und in dem von Pemon Indianern gebauten Camp in Uruyen landen. Dieses Flugerlebnis, wie auch eine viertägige Einbaumfahrt in Richtung Canaima via Salto Angel erleben Sie auf der viExplorer Venezuela.

Die Einbaumtour hat schon fast Expeditionscharakter und bringt Ihnen die Pemon Indianer Kultur nahe. Tukane, Amazonen und Aras überqueren die Flussufer auf dem Weg über die Stromschnellen zum Salto Angel. Auf einer Wanderung zu einem Aussichtspunkt sind Sie diesem 978 m hohen Wasserfall zum Greifen nahe. Der nächste Höhepunkt befindet sich an der Lagune von Canaima. Der Salto El Sapo, der mit 100 m breiteste Wasserfall Venezuelas, kann hinterlaufen werden und stellt somit zwar ein feuchtes aber beeindruckendes Erlebnis dar. Die Lagune von Canaima ist der Inbegriff dessen, was man sich an Wasserspielen vorstellen kann. Der Rio Carrao, der an dieser Stelle schon zu einem immensen Fluss von beträchtlicher Breite und Tiefe herangewachsen ist, stürzt hier über verschiedene Wasserfälle in die Lagune. Ohne weiteres können Sie an den schneeweißen Sandstränden baden.

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4)  Cartagena – die Perle der Karibik

Cartagena

Cartagena de Indias zählt zweifelsohne zu den schönsten und interessantesten Städten Lateinamerikas. Gegründet 1533, ist eine der ältesten Städte Kolumbiens und ein architektonisches Juwel der Kolonialzeit. Die tropische Luft trägt noch viel aus der Zeit in sich, in welcher diese Stadt den Belagerungen der englischen Freibeuter standhalten musste. Die Gesichter der Menschen zeugen vom Stolz über die Geschichte Cartagenas. Heute ist Cartagena eine wichtige Hafenstadt mit starken afroamerikanischen Einfluss und unter Touristen sehr beliebt. Die elf Kilometer lange heroische Stadtmauer, früher als Schutzwall genutzt, ist heute Flaniermeile sowie Ort des Entspannens und bietet unzählige historische Bauten.

Neben der bunten Altstadt und den nahgelegenen Islas del Rosario verfügt das belebte Cartagena noch mehr Schönheiten wie beispielsweise das Kloster La Popa oder die beeindruckende Festung San Felipe. Erleben Sie diese kulturelle Perle auf unserer viActive Kolumbien. Jedes Jahr findet in Cartagena zudem die Wahl zur „Miss Colombia“ statt. Und genauso wie die weißen Sandstrände, das warme, türkisblaue Meer und die wunderschönen Koralleninseln gehören natürlich Salsa und Cumbia zu Cartagena untrennbar dazu. Wenn Sie das Nachtleben genießen möchten, empfehlen wir die Diskothek „Tu Candela“ – dies ist aber nicht der einzige Ort zum Feiern in Cartagena. Die Stadt ist ein besonderer Ort, in welcher Sie es sich unbedingt gut gehen lassen sollten.

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5) San Agustin -große Fabelwelt aus Stein

San Agustin

San Agustin liegt in den Anden, unweit der Höhenlagen der Páramos, wo die wasserreichsten Flüsse des Landes, der Rio Magdalena, Rio Cauca und Rio Caqueta entspringen. Hier hinterließ eine weitentwickelte Kultur der Nachwelt monumentale Grabstätten und Hunderte von Steinskulpturen, die zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurden. Die Hochblüte dieser Kultur war wahrscheinlich in der Zeit bis zum 10. Jahrhundert n. Chr. Die Leistungen der San Agustin-Kultur im handwerklichen und künstlerischen Bereich und in der Steinbearbeitung sind bei den damals vorhandenen primitivsten Mitteln eine absolute Spitzenleistung.

Inzwischen sind schon über 400 Statuen und Felsskulpturen entdeckt worden, die eine große Vielzahl an unterschiedlichen Stilen und Motiven aufweisen. Erfahren Sie mehr über die Bedeutung dieser Figuren und deren Mythen, die schon fast vergessen sind: Die Mischwesen mit menschlichen Antlitz, aber dem Maul und den Zähnen eines Jaguars oder Pumas werden Sie in ihren Bann ziehen!

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6) Geheimtipp Venezuela: Gran Sabana, eine alte geologische Formation, zerklüftet im Laufe von Jahrmillionen

Gran Sabana

Die Gran Sabana ist eine auf 1.000 m gelegene Savanne gespickt mit unzähligen Wasserfällen, Urwäldern und den ältesten Bergen der Welt, den venezolanischen Tafelbergen. Abseits geteerter Straßen erleben Sie einen fast 100 Meter hoher Wasserfall, welcher sich über unzählige Stufen teils durch Wald und teils Savanne in die Tiefe stürzt. Ein wunderschönes Naturschauspiel, weit ab von jeglicher Zivilisation. Laufen Sie entlang des Wasserfalls bis ganz hinab zu einer Schlucht, die zu einem erfrischenden Bad einlädt. In dieser Gegend herrscht eine unglaubliche Atmosphäre, fernab aller touristisch erschlossenen Gebiete und Sie bekommen schnell das Gefühl, einer richtigen Entdeckergruppe anzugehören.

Eine weitere Hauptattraktion sind die Tepuis, die senkrecht aufragenden Tafelberge. Mit 2.800 m ist der Roraima der höchste Berg der Gran Sabana. Eine Besteigung des Roraima Tepui ist eines der besten Trekking Highlights in Venezuela. Wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne erhebt sich der Berg und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen Sie viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder.

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7) Halbinsel Paria -Bergurwald, Karibik und Orinoko-Delta

Playa de uva

Die Halbinsel Paria ist ein wirkliches Paradies für Menschen, die versuchen sich vom Weltgeschehen zu trennen, und sich dem Zauber der Natur vollkommen hinzugeben. Ein Ort, wo das blaue Meerwasser vor sich hin plätschert. Endlich! Hier können Sie sich an schönen Stränden in die Wellen stürzen und sich richtig ausruhen unter riesigen Kokosnusspalmen, die den idealen Schatten am Ufer des Meeres bieten. Erleben Sie das Glücksgefühl in Paria am Privatstrand der Playa de Uva. Die Halbinsel Paria bietet aber noch mehr als Traumstrände. Neben Bergurwäldern, finden Sie in der Savanne eine vielfältige Sumpf-Fauna mit einer großen Anzahl verschiedenster Vögel.

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8 ) Llanos – weite Ebenen, die bis zum Horizont reichen

Llanos

Die Llanos sind die tierreichen Tiefebenen Venezuelas. Rosa Flussdelfine, Brillenkaimane, Anacondas, Wasserschweine, Brüllaffen und viele verschiedene Vogelarten haben hier ihr zu Hause. Erfreulicherweise haben die Tiere hier keine oder nur sehr wenig Scheu vor Menschen, da ihnen der Mensch nicht als natürlicher Feind bekannt ist. Die spärlich gesähten Bewohner der Llanos leben hauptsächlich von der Viehzucht. In der Regenzeit sind die zahlreichen Pflanzen in sattem grün und in voller Pracht zu bewundern. In der Trockenzeit hingegen verwandelt sich die Landschaft in eine trockene Ebene. Für Tierbeobachtungen kann dies jedoch von Vorteil sein, da sich so die Tiere an den wenigen Wasserlöchern sammeln.

Eine Übernachtung in Hängematten sollte dabei nicht ausgelassen werden: Nur so können Sie den zahlreichen, unbekannten Geräuschen der Savanne lauschen. Neben der reichhaltigen Tierwelt erleben Sie Raftingabenteuer vor eindrucksvoller schneebedeckter Bergkulisse und musizierenden Llaneros auf Harfe, Maracas, und Cuatros.

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9) Valle de Cocora – große Palmen eingebettet in der Kaffezone

Valle del Cocora

Der beschauliche Ort Salento liegt in der Kaffeezone im Departemento Quindio und gilt zudem als eines der schönsten Dörfer Kolumbiens. Salento ist die Wiege des kolumbianischen Nationalbaumes – der „Wachspalme“, die auch die höchste Palme der Welt ist. Die Landschaft in der Umgebung gilt als besonders reizvoll und lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein – vor allem in das nahe gelegene Tal Valle de Cocora. Ohne die in großer Anzahl vorkommenden Wachspalmen würde die Landschaft des Valle de Cocora stark an die Alpenlandschaft der Schweiz erinnern. Neben dem „Valle de Cocora“ bieten sich in Salento auch ausgedehnte Spaziergänge zu einen der zahlreichen Wasserfälle oder ein Besuch auf einer Kaffefinca an. Unser Tipp: Auf der viExplorer Kolumbien erleben Sie diesen zauberhaften Ort in aller Ruhe und bekommen zusätzlich eine Demonstration der Kaffeelese. Kaffee ist eines der wichtigsten Exportprodukte Kolumbiens und seine herausragende Qualität ist auch in Europa bekannt. Auf unserer Finca legen Sie selber als Kaffeepflücker Hand an und können im Anschluss die Kaffeebohnen selber rösten!

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10) Zipaquira -Salzminenkathedrale der Superlative

Zipaquira

Zipaquira wurde bereits zu präkolumbianischen Zeiten von den dort ansässigen Indianern gegründet. Die Stadt war damals der Sitz des Zipas, woher auch der Name Zipaquira stammt. Die Kolonialstadt liegt ca. 25 km nördlich von Bogota und die Hauptattraktion von Zipaquira ist die Salzkathedrale. Die Kirche wurde 1954 komplett aus Salz in einer Salzmine erbaut und gilt als eines der größten religiösen Bauwerke der Welt. An den Wochenenden verkehrt zudem der Tren de la Sabana, eine alte Dampflok, zwischen Zipaquira und Bogota. Auf allen viventura Kolumbien Touren fahren Sie über dem Paso del Angel, ein schmalen Grat, der seinem Namen mehr als gerecht wird nach Zipaquira – dem Sitz des Häuptlings. Hier besichtigen Sie die größte Untertage-Kathedrale der Welt, in den Salzminen der Stadt.

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11) Honda -Rio Magdalena Hafen im Dornröschenschlaf

Honda

Honda spielt in der kolumbianischen Geschichte eine bedeutende Rolle. Einst der letzte und damit wichtigste Hafen am Rio Magdalena, bevor die Waren, auf Lasttieren umgepackt und in die Berge nach Bogota gebracht wurden. Heute haben die LKWs dem Ort seine einstige Bedeutung genommen, zurück blieben eine Altstadt, die von der Herrlichkeit einstiger Zeiten zeugt und die Sie auf einer spannenden Citytour für sich langsam entdecken sollten. Die Fahrt an der Westseite der Kordillere ist abwechslungsreich, ein ständiger Wechsel der Vegetation und der Landschaft. Auf der Strecke sehen Sie den Reichtum der kolumbianischen Flora: Kaffee, Bananen, Zuckerrohr, Mango- und Guave-Bäume. An den Straßen wird das frische Obst verkauft, willkommene Gelegenheiten für kurze Foto-Stopps für Sie.

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12) Route zwischen Popayan und San Agustin

Entre Popayan y San Agustín

Eine Fahrt auf der besonders reizvollen Andenstraße zwischen Popayan und San Agustin galt bis vor 2 Jahren als riskant. Die verbesserte Sicherheitslage in ganz Kolumbien hat diese Route wieder befahrbar gemacht. Sie ist eine Hauptverbindungsstrecke zwischen Popayan im Cauca (Zentralkordilliere) und San Agustin und Neiva in der Ostkordilliere. Trotzdem ist die Strecke über weite Teile nicht asphaltiert, so dass die Geschwindigkeiten gering sind. Ideal für eine ausgedehnte Fotosafari: Auf unserer viActive Kolumbien Tour fahren Sie durch malerische Täler und hohen Passstellen am Fuße der beiden Gletschervulkane Purace und Pan de Azucar, durch das Gebiet der Paés und Guambiano-Indianer. Nach ca. 8 Stunden Bilderfahrt gelangen Sie in San Agustin, wo Sie bei einer frischen Lasagne Ihren langen Tag mit vollen Kamera-Speicherkarten ausklingen lassen. Anmerkung: Wir beobachten vor jeder Tour die aktuellste Sicherheitslage zu jeder Strecke und fahren nur, wenn die zuständigen Behörden uns die Unbedenklichkeit zusichern!

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Was ist Ihr persönliches dieser 12 Höhepunkte? Konnten Sie einige dieser Plätze schon persönlich kennen lernen? Berichten Sie uns von Ihren Erlebnissen!

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5 Antworten auf “Die 50 schönsten Orte Südamerikas – Teil 3”

  1. Andrea sagt:

    Venezuela ist traumhaft schön.

  2. Michael sagt:

    Hallo,
    mit Interesse verfolge ich Eure Angebote und vor allem Eure Berichte aus Südamerika. Mich verbinden vor allem vielfältige Kontakte nach Kolumbien.
    Vielleicht erlaubt Eure Offenheit und Eure durchaus kritische Form eines jungen, modernen Tourismus auch einen Hinweis in Form einer Warnung.
    In Kolumbien (zumindest in den großen Städten) gibt es längst keine größeren Gefahren mehr als in anderen Städten dieser Welt. Besonders unangenehm und unqualifiziert sind jedoch die Kontrollen beim Verlassen des Landes: Sämtliche Taschen werden durchwühlt und ausgeräumt, sowohl von den staatlichen Mitarbeitern als in ähnlicher Form erneut vor dem Flugsteig und sogar vor der Gangway (Medellin). Früchte und Kaffeepakete werden eingestochen, als gäbe es keine anderen Möglichkeiten, den Transport von Drogen zu ermitteln. Alleinreisende Männer müssen darüberhinaus damit rechnen, zum Röntgen geschickt zu werden. Dabei sind die Uniformierten offenbar nicht in der Lage, europäische Reisepässe zu lesen.
    Die Maßnahmen erscheinen insgesamt als sehr machthaberisch und unüberlegt, sehr durchschaubar für potenzielle Verbrecher. Ich fürchte, ein „normaler“ Tourist wird sich so schnell nicht mehr für Kolumbien entscheiden.
    Con saludos
    Michael

  3. Max sagt:

    Hallo Michael,

    aktuell befinde ich mich in Medellin und wurde bis dato immer mit einer überschwenglichen Freundlichkeit durch die Flughafenmitarbeiter bedacht. Auch mein Kollege Pablo hat ähnlich gute Erfahrung an kolumbianischen Flughäfen gemacht und angestachelt von dieser Höflichkeit der Polizisten und Zollmitarbeitern schrieb er auch hierzu einen Artikel: http://viventura.de/blog/kolumbien/kolumbien-reisebericht.

    Wirklich schade, dass du hier soviel Pech hattest. Ich hoffe einfach, dass du beim nächsten Kolumbien-Besuch durch die gleichen Mitarbeiter begrüßt wirst die Pablo oder mir immer so postiv aufgefallen sind.

    Viele Grüße aus der Stadt des ewigen Frühlings

    Max

  4. Stefan sagt:

    Hola

    Ich war jetzt schon einige Male in Kolumbien.Mich hat man nur bei der Ausreise nach Panama richtig übertrieben kontrolliert.Halt mit Holzstäbchen in sämtliche Flüssigkeiten und daran gerochen,aber nie geröntgt oder dergleichen.Beim Ausflug ab Bogota mussten wir durch die normale Kontrolle und dann wurde das Handgepäck nochmals von Hand durchsucht.Was im letzten Januar im neuen Flughafen El Dorado auch nicht mehr geschehen ist.Dies dient wohl der Abschreckung um nicht auf die Idee zu kommen irgendetwas zu schmuggeln.Ich finde es leicht übertrieben gleich zu schreiben,dass man danach nicht mehr nach Kolumbien will.Weil Kolumbien hat einiges zu bieten das diese Kontrollen leicht vergessen lässt.
    Das die Städte in Kolumbien hingegen nicht gefährlicher sind als andere Städte der Welt,halte ich für eine gefährliche Behauptung.Insbesondere in den grossen Städten ist das Gefahrenpotential generell grösser als in kleineren Städten.Es kommt natürlich immer drauf an in welchen Barrios,Regionen und Städten man verkehrt.
    Bin im Januar wieder in Kolumbien und freu mich jetzt schon wieder drauf.

    Saludos¨

    Stefan

    • Hallo Stefan,

      danke für deinen ausfürlichen Kommentar! Das ist ja eine interessante Erfahrung, die du da gemacht hast. Auf dem Weg nach Panama wird wohl so viel kontrolliert, weil das der klasissche Weg des Kokains Richtung Norden ist. Das ist reine Abschrecklung – ganz klar.
      Du hast sicher recht – zu behaupten dass Kolumkbien „nicht gefährlicher ist als andere Länder der Welt“ ist sicher nicht korrekt. Immerhin ist Kolumbien auch 2013 wieder auf der Statistik des Global Peace Index (Zusammenfassung der Publikation des Jahres 2013 zu finden hier: http://www.theguardian.com/news/datablog/2013/jun/11/global-peace-index-2013) wieder recht weit nach oben gerutscht. Man muss so etwas jedoch auch in Relation setzen: In Kolumbien gibt es viel Gewalt – vollkommen richtig – nur sind die Zeiten von Entführungen, Bombenanschlägen und ähnlichen Greuelszenen zum Glück längst vorbei. Gewalt gegenüber Touristen ist heute die absolute Ausnahme. Ich selbst habe 7 Monate in Kolumbien gewohnt und mich NIE unsicher gefühlt – ganz anders war das zum Beispiel in El Salvador oder Honduras!
      Auch sind solche Statistiken wie „Global Peace Index“ auf die Gesamtheit des Landes bezogen. In Kolumbien ist hiervon viel Gewalt im Dschungel rund um Drogen und FARC miteingerechnet- Sachen mit denen man als Tourist (hoffentlich) nie im Berührung kommt.

      Ich selbst kann Kolumbien UNEINGESCHRÄNKT empfehlen. Ein spannendes und unvergleichlich abwechslungsreiches Land!

      Liebe Grüße und ein großartiges Jahr 2014!

      Benno

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Der Autor:

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