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Die 6 Geheimnisse im Süden Ecuadors

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Ecu SuedHatten Sie auch schon immer mal Lust, sich wie im Paradies zu fühlen? Da wären Sie im Süden Ecuadors genau richtig. Sie finden eine wunderbar vielfältige Flora und Fauna, eine bunt gemischte Kultur und alte, wunderschön bunte Dörfer aus der Kolonialzeit. Der Unterschied zu den bekannten „Paradiesen“ der Erde ist, dass dieser Teil Ecuadors in kaum einem Reiseführer erwähnt wird. Aber sehen wir es doch von einer ganz anderen Seite: So bleibt für Sie eine intakte Natur und die Magie noch lange erhalten.

 

Machen wir uns zusammen auf die Reise in eines der kleinsten, aber gleichzeitig auch vielfältigsten Länder Südamerikas. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie den Abstecher in diese so vielfältig und unterschiedlich schöne Region und lernen Sie ihre Höhepunkte kennen.

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1. Zaruma – das Märchendorf

Dieses verwunschen erscheinende Dorf wurde als eines der Ersten im 16. Jahrhundert von den Spaniern gegründet. In diesem Ort fühle ich mich wie eine Reisende in der Zeit. Die zweistöckigen typischen Holzhäuser in den schmalen und niedlich engen Straßen ziehen jedermann mit ihren schönen bunten Farben und den feinen Holzschnitzereien in seinen Bann. Alles wirkt so ruhig und entspannt, als wenn die Zeit hier ein wenig langsamer laufen würde. Niemand eilt oder scheint in Hektik. Selbst der Kellner lässt sich alle Zeit der Welt mir den Café zu servieren. Aber es stört mich überhaupt nicht, denn hier bin ich so entspannt, dass mich so etwas nicht aus der Ruhe bringen kann. Die Mehrheit der 30.000 Einwohner scheint sogar immer noch über Mittag eine ausgiebige Siesta zu halten, denn diese Ruhe und Gemütlichkeit auf den Straßen: Einfach herrlich. Das hier vorherrschende so angenehme Klima des ewigen Frühlings findet man außer in diesem Ort nur in der Hauptstadt des ewigen Frühlings in Medellin, Kolumbien. Es lädt ein, die vielen Trekkingwege der Umgebung, mit seinen üppigen grünen Landschaften, zu entdecken und zu genießen. Bekannt ist dieses Gebiet auch für seine reichen Vorkommen an Mineralien und Kristallen. Bei einem Besuch einer alten Mine können Sie so richtig das alte „Goldfieber“ spüren und fühlen. Sie haben sogar die Möglichkeit, bei dem Prozeß der Goldgewinnung dabei sein.

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2. Die Saraguros – eine einzigartige Kultur

Ecuador ist ein Land mit einer unglaublich großen kulturellen Vielfalt. Hier im Süden lebt das indigene Volk der Saraguros. Ihr Ursprung ist gemäß den Überlieferungen eine Mischung aus Bewohnern des Titicacasees in Peru, Ecuadorianern aus den verschiedensten Teilen Ecuadors und der Region Saraguro. Er führt sogar bis in die Zeit der spanischen Kolonisation zurück.  Die Saraguros sind ebenso erfolgreich und geschickt im Kunsthandwerk wie die Otavaleños, die in der ganzen Welt für ihre Fähigkeiten bekannt sind. Der Unterschied  ist jedoch auf die noch vielen unbekannten Details der Saraguros, mit ihrer geheimnisvollen Geschichte und den mystischen Traditionen, zurückzuführen. Sie sind bis heute im Besitz ihrer „Stammesgebiete“ und somit führen sie ein relativ unabhängiges Leben vom Staat, das ihnen viel Freiheit und ein gewisses Maß an Selbstbestimmung garantiert. Ihre traditionelle Kleidung ist schwarz geprägt, was sich z.B. in den schwarzen Hosen und den kurzen schwarzen Ponchos der Männer, sowie dem schwarzen langen Rock und dem Halstuch der Frauen bemerkbar macht. Nur Hemd und Bluse sind jeweils weiß. Aber auch an den Saraguros ist die Zeit nicht spurlos vorbeigezogen, denn man sieht neben den noch sehr ursprünglich Gekleideten auch schon sehr viel Jeans, T-Shirts und moderne Mützen.

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3. Vilcabamba – den Frieden und die ewige Jugend entdecken

Der Name dieses 1756 gegründeten Dorfes kommt aus der Sprache der Quechua, eines indigenen Volkes in Ecuador und bedeutet „heiliges Tal“. Diese Ortschaft ist deshalb so berühmt, weil hier die ältesten Menschen der Welt leben. Niemand kann mit genauer Sicherheit sagen, welches der Grund dieses Phänomens ist, aber mit Sicherheit sind einige Gründe das Leben und Arbeiten auf dem Land, die frische Luft und das so angenehme alljährliche Frühlingsklima. Sie können das Tal mit den wunderschönen Ausblicken oder einfach die Natur mit unwahrscheinlich viel Ruhe und gänzlich ohne Lärm genießen. Dies ist ein Ort, um einfach wunderschöne entspannte Tage mit Reitausflügen, Trekking oder Mountainbiking zu verbringen.

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4. Der Nationalpark  Podocarpus – ein verborgenes Paradies

1982 wurde diese Zone, im Süden der Anden gelegen, zum Nationalpark erklärt. Er erhielt seinen Namen aufgrund einer der letzten existierenden Podocarpus Wälder. Es ist die einzige einheimische Coniferen-Art in den ecuadorianischen Anden. Allein dies ist ein Grund für den Schutz dieses wunderschöne Schutzgebiet, jedoch ist es ebenfalls eine wertvolle Wasserquelle, die insgesamt ca. 1 Million Ecuadorianer mit frischem und sauberem Wasser versorgt. Er erstreckt sich bis auf eine Höhe von 3.600m und es sind von Nebelwald, über Moore und wie gemalt wirkende blaue Andenseen viele unterschiedliche Landschaftsbilder anzutreffen. Dadurch ist in diesem Nationalpark eine erstaunlich große Vielfalt an Tieren und Pflanzen vorzufinden. Allein 500 verschiedene Vogel- und 260 Schmetterlingsarten sind hier bereits registriert. Auch 40 Säugetierarten wie der Jaguar, der Bergtapir, das große Gürteltier oder auch der Andenbär sind hier anzutreffen. So können Sie bei einem Besuch vielleicht eine dieser seltenen Arten live in seinem natürlichem Lebensraum beobachten.

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5. Die Wälder des Südens – eine üppige Natur

In diesem Teil des Landes  sind von trockenen tropischen Wäldern, über Nebelwälder bis zum tropischen Regenwald fast alle nur erdenklichen Waldformen zu finden. Das Reservat Buenaventura liegt zwischen der Pazifikküste und den Anden, in der Nähe der Stadt Machala. Es umfasst 1.500 Hektar Primär- und Sekundärwald und beheimatet ebenfalls eine große Anzahl an Säugetieren, wie Affen, den Puma und Jaguar, und auch sehr viele Kolibriarten. Es gibt eine große Anzahl an Vogelspezien, einige davon sind sogar endemisch. Die berühmteste endemische, nur 20cm große, Vogelart ist der Jocotoco Antpitta, der im Naturschutzgebiet Tapichalaca in der Nähe des Dorfes Vilcabamba lebt. Weltweit gibt es nur einige Hundert, während alleine in Tapichalaca 25 davon leben. Durch die Höhe, des 2.000 Hektar großen Gebietes, von bis zu 3.600m ist es eines der regenreichsten Gebiete der Welt, was dazu geführt hat, das an diesem Ort ein wunderbarer, feuchter Nebelwald gewachsen ist. Mit ein wenig Glück können Sie hier sogar einen Jaguar beobachten.

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6. „Tigrillo“ – das typisches Frühstück

Erschrecken Sie sich bitte nicht. Hier handelt es sich natürlich nicht um einen „Tigrillo“, den Ozelot, sondern es geht um ein ganz typisches Gericht, das den Namen aufgrund seiner Farbe und nicht wegen der Herkunft des Fleisches bekommen hat. Dieses Speise könne Sie zu jeder Tageszeit zu sich nehmen, jedoch wird es traditionell zum Frühstück gegessen. Hierbei handelt es sich um zerdrückte Kochbanane mit Käse, Ei und Schweinefleisch. Lecker, dass müssen Sie einfach probieren! Diese Mahlzeit gibt Ihnen den richtigen Energiekick für den Tag.

Dies sind einige der vielen Geheimnisse des Südens Ecuadors. Aber auch der Rest dieses so vielfältigen Landes hat unglaublich viele Highlights zu bieten.

Besuchen Sie uns hier doch einfach und wir gehen zusammen auf Entdeckungstour! Beispielsweise bieten wir eine neue Verlängerung durch den Süden Ecuadors an.

Welches sind Ihre persönlichen Highlights in diesem schönen Land?

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