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Kolumbien: Unsere 10 persönlichen Tipps

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Kolumbien ist ein Land, das den Besucher direkt und persönlich erreicht. Jeder nimmt seine eigenen Erinnerungen mit. Zehn Highlights heraus zu suchen ist keine leichte Aufgabe, denn schnell sind wir bei der doppelten Anzahl angelangt. Jeder setzt andere Akzente und wie bereits erwähnt, eignet sich Kolumbien bestens für persönliche Präferenzen. Also haben wir beschlossen, euch persönliche Höhepunkte der Mitarbeiter des viventura Partnerbüros in Bogota vorzustellen. Wir (Nicole, Clara und Miguel) stellen euch die persönlichen Highlights vor, die jeder von uns hat. Die Liste ist länger, also freut euch auf Fortsetzungen sehr persönlich gehaltener Empfehlungen für eure Kolumbienbesuche.

P1020369_small1. Pazifikküste
Jedes Mal, wenn ich in die kleine Propellermachine nach Nuqui steige, freue ich mich wie ein kleines Kind auf den Moment, wenn die Wolken aufgehen und die wunderschöne Pazifikküste zu sehen ist: den Regenwald im Hintergrund und vor der Küste viele kleine dicht bewachsene Inseln. Aber noch mehr geht mein Herz auf, wenn mich das strahlende Gesicht von Pozo begrüßt, der mich abholt, um mich zur Lodge El Cantil zu bringen.

Also sitze ich auf dem 45-minütigen Flug in meinem Sitz mit einem breiten Grinsen, das erst wieder weg geht, wenn ich wieder auf dem Weg zurück bin. Pozo empfängt mich wie immer mit einer dicken Umarmung und „Hola Nic-cooooo“ und wenn ich ihn frage, wie es ihm geht „bien bieeeeeen“.

Die Bootsfahrt bis El Cantil ist für mich schon das erste Highlight. Immer entlang der Küste mit dem Wind und den Spritzern vom warmen Meerwasser im Gesicht. Die Ankunft ist genauso herzlich wie die Begrüßung am Flughafen. Betty, Nena und die anderen Frauen warten mit Obstsalat am Steg und so geht das Verwöhnprogramm in den nächsten Tagen weiter: einen Obstsalat zum wach werden auf der Terrasse, frische Limonade, wenn ich vom Strand oder von einem Ausflug zurückkomme und Abends, vor Einbruch der Dunkelheit werden die Moskitonetze ums Bett gespannt und unsere Öllampen im Zimmer angezündet.

Die Tage verbringe ich mit Spaziergängen an den einsamen Stränden, Wanderungen durch den Urwald, der direkt an den Strand grenzt und genieße das für mich beste Essen Kolumbiens. El Cantil ist eines der Paradiese des Landes, in dem ich das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht bekomme.

P1060333_small2. Künstlermarkt in Usaquen
Wer einmal in Bogota ist und wie ich Fan von Artesanias (Kunsthandwerk), der darf auf keinen Fall den Mercado de Pulgas in Usaquen verpassen. Der Besuch auf diesem Künstlermarkt lässt sich wunderbar mit einer Fahrradtour auf der berühmten Ciclovia verknüpfen, denn er ist an der Septima, einer der Haupt-Ciclovia-Straßen in einem romantischen Stadtteil Bogotas. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, denn Usaquen war noch vor wenigen Jahrzehnten ein kleines Dorf, Vorort von Bogota, bis es 1980 von der Metropole „geschluckt“ wurde.

Nicht desto trotz hat das Viertel seinen Charme bewahrt, denn es gibt immer noch die kleinen Häuser, einen eigenen kleinen Park mit einer hübschen Kathedrale. Überall kann man in schnuckeligen Bars und Restaurants sitzen und den Sonntag genießen. Auf dem Künstlermarkt habe ich schon meine Lieblingsstände – schließlich bin ich fast jedes Wochenende dort. Wilson, der wunderschöne Bilder aus getrockneten Blättern, Fruchtsamen und anderen Naturmaterialien herstellt; Vom Rahmen bis hin zum Bild, macht er alles selber.

Eine Standnachbarin von ihm ist Paloma, eine junge Frau, die aus getrockneten Orangenschalen Ketten herstellt. Sie sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch multifunktional (Gürtel oder Kette) und riechen gut. Dann gibt es noch Yesid, der gemeinsam mit seiner Frau auch Dinge aus Orangenschalen herstellt, z.B. kleine Heißluftballons oder Flugzeuge zum Aufhängen. Natürlich findet sich auf dem Mercado de Pulgas noch vieles mehr, aber die 3 solltet ihr einmal besuchen.

P1060255_small3. Kolumbiens Gesichter
Ein Land hat immer viele Gesichter und Kolumbien ganz besonders.  Zahlreiche Kulturen machen das Land aus und die Lebensfreude und Freundlichkeit der Menschen prägen es. Oft fragen sich Besucher, wie sich dies mit den Problemen des Landes vereinbaren läßt und die Antwort findet sich zum Teil bei den Menschen, die den kolumbianischen Konflikt direkt miterlebt haben. In dem von viSozial e.V. unterstützten Projekt Exito Verde in Bogota arbeiten viele Menschen, die aufgrund dieser Spannungen geflüchtet sind oder vertrieben wurden.

Ihr Leben kennenzulernen bedeutet der Frage auf den Grund zu  gehen, warum die Kolumbianer, trotz der Probleme des Landes die 2. glücklichsten Menschen der Welt sein können. Carmen, Guillermina und alle anderen Frauen erzählen gerne über ihre Geschichte. Immer, wenn ich dort bin, werde ich erfüllt mit ganz viel Freude und Kraft, denn die Menschen dort zeigen mir jedes Mal, wie lebenswert das Leben ist. Ich lade euch herzlich ein, die Menschen kennenzulernen, die das Projekt Exito Verde so wertvoll machen.

ajiaco4. Ajiaco
Was ist ein typisches Gericht? Auf diese Fragen gibt es keine einfache Antwort, denn das Land ist so vielfältig an Kultur und Landschaft. Kolumbien hat über 60 verschiedene ethnische Gruppen, besitzt Regenwald, Wüste, 2 Ozeane, Berge, Gletscher usw. Dementsprechend gibt es auch kein typisch kolumbianisches Gericht – das ist abhängig von der Region, denn wir Hochländer essen gerne deftige Suppen, die Küstenbewohner lieber frischen Fisch.

Aber ein Gericht, was alle meine Freunde in Deutschland immer wieder wollen, dass ich für sie koche, ist der Ajiaco… vielleicht auch, weil sie nichts anderes kennen, denn sie fragen immer wieder nach der leckeren Suppe. Aji ist bei uns Chilli und der Name der Suppe kommt daher, da sie ursprünglich einmal scharf war. Die Spanier fanden aber, dass die Schärfe die Indianer wild machte und ersetzen es deshalb durch Sahne und Kapern. Der Ajiaco besteht sonst aus 3 verschiedenen Kartoffelsorten, Mais, Hühnchen und dem Gewürz Guasca, das den typischen Geschmack ausmacht. Ihr solltet das Gericht unbedingt einmal in Bogota probieren.

fresas5. Sonntags: Gaumenfreuden
Die liebste Beschäftigung der Kolumbianer an einem Sonntag sind Ausflüge: Sei es zu Verwandten oder in die Nachbarschaft ihrer Heimatstadt. Gerade Städter nutzen einen Sonntag um den Alltagstrubel zu entfliehen. Die Bogotaner sind da in einer glücklichen Lage, wenige Minuten nach Verlassen der Stadt bieten grüne Ebenen und Eukalyptushaine Erholung. Die Luft lädt zum Durchatmen ein und auch für Gaumen und Magen wird viel geboten.

Ein Ausflug „a la colombiana“ heißt auch immer naschen! Die Gegend um Bogota bietet da einiges: Grillrestaurants, Cafés, Fruchtstände und andere Leckereien die wir uns die Woche über nicht gönnen, hier finden wir sie.

Wir empfehlen z.B. einen Ausflug nach Tabio, ca. 40 Minuten nördlich von Bogota gelegen. Auf dem Weg dorthin lohnt es sich anzuhalten, sei es um Gegrilltes vom Rost zu essen, wie die „Ternera a la Llanera“ oder sich an einem leckeren Nachtisch zu ergötzen, Erdbeeren mit Schlagsahne. Oder lieber einen „Merengon“? Die „Ternera a la llanera ähnelt dem argentinischen „Churrasco“: zartes Kalbsfleisch auf dem Grill über Holzkohle geröstet, begleitet mit verschiedenen Kartoffelarten, Bratbananen, Guacamole und Chili. Die Erdbeeren mit Schlagsahne … typisch für die Hochebene Bogota, erntefrisch das Jahr über … ob es an der Höhensonne liegt oder einfach an der malerischen Umgebung oder gar an beiden, sie schmecken einfach nach mehr. Wie wäre es mit einem „Merengon“? Zwei Baiserhälften zwischen denen sich eine Schicht Sahne und eine Schicht Erdbeeren befindet. Statt der Erdbeeren werden auch gerne Guanabana-Stücke reingelegt, oder eine Mischung aus den beiden Früchten.

Wie gut, dass es in Tabio Termalbäder gibt, wo man danach ein paar der Kalorien runterschwitzen kann. Oder man läuft durch die Altstadt Tabios mit seinen ruhigen Gassen und Häusern im Kolonialstil, die mit vielen Kunsthandwerksschmieden zum Erkunden einladen. Hier wird vor allem mit Silber gearbeitet und die Stücke sind einmalig. Aber warum nicht gleich Kalorien abtanzen? An der Ecke des Hauptplatzes befindet sich ein Tangorestaurant, dessen Einrichtung den Besucher in ein argentinisches Dorf versetzt. Sogar das Nationaltrickot mit der Nummer 10 hängt an einer Wäscheleine. Klar, dass hier Tango gespielt und getanzt wird. Die Tanzlehrer sind immer anwesend, es gibt also keinen Grund nicht eine flotte Sohle auf´s Parkett zu schwingen. Nach Tabio gelangt man entweder im öffentlichen Bus oder mit einem Taxi. Der Bus kostet ungefähr 3,5o EUR. Hält man unterwegs z.B. zum Erdbeerenessen an, zahlt man nur einen Teil der Fahrt. Insgesamt addieren sich die Preise aller Teilstücke  zu den 3,50 EUR. Ein Taxi kostet zwischen 27 und 33,5 EUR, je nach der Zeit, die man beansprucht.

SDC10703_small6. Karibisches Flair
Cartagena de Indias ist kein wirklicher Geheimtipp mehr. Die „Perle der Karibik“ ist mittlerweile in jedem Kolumbienprogramm zu Hause. Der Besucher findet an jeder Straßenecke Zeugnisse der einstigen Größe dieser Zeit. Die mit Blumen geschmückten Balkone geben den engen Gassen den Hauch eines Gartens, dessen Geschichte von afrikanischen Sklaven, spanischen Königen sowie Glücksjägern, englischen und französischen Freibeutern geschrieben wurde.

Die eleganten Häuser erzählen von Zeiten des Wohlstands, als sämtliche Schätze aus dem inneren des Kontinents hier von den Spaniern gesammelt wurden um sie in Konvois nach Spanien zu verschiffen. Der Schrei nach Unabhängigkeit von Spanien wurde vor den Mauern der Stadt gerufen und verbreitete sich vom Park „Centenario“ wie ein Lauffeuer durch das Land. Diese Stadt war wirklich eine von allen begehrte Perle und diesen Stolz leben die Menschen immer noch aus. Der Besucher entdeckt auch diesen karibischen Flair, die Fröhlichkeit und die Leichtigkeit der Menschen.

Es gibt kaum einen besseren Ort sich von dieser Leichtigkeit einfangen zu lassen als die Stadtmauer Cartagenas. Ganz schnell geht das, wenn man einen Sonnenuntergang von hier aus beobachtet, der die Stadt in goldenes Licht taucht und das Meer und den Himmel wie eine Barockkirche färbt. Wer dieses Lichtspiel mit einem guten Cocktail begleiten will, der findet im „Cafe del Mar“ den passenden Drink. Begleitet wird das Ganze durch die sphärischen Klänge der typischen „Chill-out“ Musik. Und danach: Salsa! Wir sind ja nicht umsonst an der Karibik. Besondere Erwähnung verdient die Bar „Havanna“ in der ab Donnerstag das Wochenende mit Live-Musik eingeläutet wird. Ab 23 Uhr ist karibisches Feeling garantiert.

P1000253_small7. Sonne und Strand – Capurgana
Capurgana zu erreichen ist kein Kunststück. Es gibt tägliche Flüge über Medellin und eventuell auch über Apartado. Wer es etwas preisgünstiger will, der nimmt in Aparatado das Boot. Sucht ihr Capurgana auf einer Karte, beginnen die Zweifel. Ist es wirklich so einfach? Dort gibt es ja außer Meer, der Grenze zu Panama und Urwald gar nichts. Besitzt dieser kleine Ort am Golf von Uraba überhaupt einen Flughafen? Ja, den gibt es. Versteckt zwischen Bäumen liegt die knappe Piste und wenn die kleinen Flieger zur Landung ansetzen, könnt ihr meinen, dass diese im Meer endet.

Capurgana hat keine Autos, trotzdem wartet ein Taxiservice auf die Besucher. Mehr wollen wir dazu nicht sagen, es lohnt sich überrascht zu werden. Was gibt es noch in Capurgana? Sonne satt, blaues Meer und ein paar Strände um beides zu genießen. Der Ort hat zwei Hotels, aber wir empfehlen die „Bahia Lodge“ am Strand von Aguacate. Die Hütten liegen idyllisch zwischen Palmen. Der Blick auf den menschenleeren weißen Strand und das weite Meer lassen Robinson Crusoe Feeling aufkommen. Die Lodge liegt 15 Minuten im Boot oder 90 Minuten zu Fuß vom Ort entfernt, was das Gefühl erhöht, alleine in einem Paradies zu sein. Geführt wird die Lodge von Lothar, einem Deutschen der die Karibik gut kennt und auf Capurgana setzt. Abends stellt er Tische direkt an den Strand, zu leckeren Gerichten gibt es Meeresrauschen, flackerndes Kerzenlicht und Sternenhimmel über Palmen … auch das ist karibisches Flair. Die Bucht vor den Hütten ist zum barfußbaden nicht geeignet. Da muss man schon 5 Minuten auf die andere Seite der Bucht laufen. Oder man mietet sich ein Boot und fährt gleich nach Sapzurro. Dieses ist der letzte Ort Kolumbiens, vor den Toren Panamas.

Auf der anderen Seite der Grenze liegt „La Miel“ (Honig). Beide Orte haben einen schönen Strand, wobei der La Miels touristischer ist. La Miel liegt auf der anderen Seite eines Hügels. Genau auf dem Gipfel des Hügels ist die Grenze, die von je einem kolumbianischen und einem panamesischen Soldaten kontrolliert wird. Beide freuen sich immer über Besucher, Stempel gibt es zwar nicht, aber eine wunderbare Aussicht auf beide Buchten und viele Mangos: Kolumbianische Mangos und panamesische Mangos. Von einem zum anderen Ort dauert die Wanderung ca. 30 Minuten, je nachdem wie oft man zum Mangoessen anhält. Capurgana und Umgebung bieten sich für einen dreitägigen Aufenthalt an. Außer den Strandaktivitäten kann man auch noch Wanderungen in den Dschungel machen. Zu Fuß oder zu Pferd besichtigt man versteckte Wasserfälle und entdeckt die Geheimnisse des Regenwaldes. Von hier aus kann man auch zu ein- oder mehrtägige Segeltörns starten, z.B. bis nach Cartagena runter.

IMG_1666_small8. Honda – das Gedächtnis des Magdalenas
Entlang den 1540 km, die der Fluss Magdalena zurücklegt, beginnend hoch in den Anden bis zu seiner Mündung in das karibische Meer bei Baranquilla, spiegelt sich Kolumbiens Geschichte wieder. Von den prä-kolumbianischen Kulturen, über die spanischen Eroberer auf der Suche nach der Legende des El Dorados, zu einer jungen Republik im Rausch der Industrialisierung bis aktuell zu den unerschrockenen Versuchen der Bewohner ihren Träume und ihrer Zukunft Gestalt geben zu lassen. Der Magdalena-Fluss war immer schweigsamer Zeuge.

Ein Strom, der schon seit Menschengedenken solch verschiedenen Landschaften und Kulturen verbindet, wie die des Andenhochlands und der Karibik, bietet sich für Legenden und Geschichten an. Wie die eines Florentino Arizas und einer Fermina Daza, die  mit den zeitlosen Strömen des Magdalenas über die Grenzen der Endlichkeit entschwinden.

Honda ist eine Stadt der Erinnerungen. Von hier aus verhindern Stromschnellen weiter flussaufwärts zu fahren. Bevor es Straßen gab, die die Küste mit dem Landesinneren verbanden, waren diese beiden Gegenden Kolumbiens sich so fremd wie zwei verschiedene Kontinente. Nur der Magdalena brachte diese Welten zusammen und es gebührte Honda, dem großen Hafen vor Bogota, Schmelztiegel dieser Kulturen zu sein. Honda war für die Spanier genau so wichtig wie Cartagena, befürchteten sie doch, dass die Engländer über den Magdalena kommend, Bogota angreifen konnten. Also bauten sie Festungsanlagen und raffinierte Sicherungssysteme. Hondas Architektur erzählt auch heute noch von jenen Tagen militärischer und wirtschaftlicher Größe. Auffallend hierbei sind beispielsweise die Markthalle im Jugendstil.

Honda lebt aber auch vom Fischreichtum des Magdalenas und das sieht der Besucher sofort. Viele Menschen leben am Flussufer von der Fischerei. Die Zeit zwischen März und April ist dann Ausnahmezustand. Fische ziehen den Magdalena hoch zu ihren Laichrevieren. Dieses Stromaufwärtsziehen der Fische heißt auf Spanisch „Subienda“. Zur Subienda wird Tag und Nacht gefischt. Die Fische, schon müde vom langen Weg den sie bereits zurückgelegt haben, legen bei Honda eine Pause ein, bevor sie die Stromschnellen in Angriff nehmen. Da Honda nur vier Stunden von Bogota entfernt liegt, ist der Flecken für die kältemüden Bogotaner ein beliebter Sommerort.

9. Paso Fino Colombiano – 100% kolumbianische Leidenschaft
2335022654_928dbbc90aPferde spielten während der Eroberung und Besiedlung vieler Länder eine wichtige Rolle. In einem Land mit der topografischen Beschaffenheit Kolumbiens sind auch heute Pferde als Transporttiere nicht weg zu denken. Neben ihrem wirtschaftlichen Nutzen sind Pferde auch die Verkörperung der kolumbianischen Leidenschaft. Der „Paso Fino Colombiano“ ist ein elegantes Pferd mittlerer Größe und leichten Baus, charakterisiert sich durch sein feuriges Temperament, seiner Kraft und ist dabei gehorsam und gutmütig.

So reitet bei einigen Prüfungen zur Krönung der besten Pasos ein Kind, nicht älter als fünf Jahre das Pferd vor. Im ganzen Land finden diese Wettbewerbe statt und jedes Stadtfest oder Karneval beginnt mit einer Reiterparade, zu der hunderte, ja tausende von Pferdenarren kommen. Für den Kenner ist es ein Genuss zu betrachten, wie die Reiter fast wie auf Wolken von ihren Tieren getragen werden, während diese selbst schnellen Schrittes Raum gewinnen. Auch wenn man nicht pferdebegeistert ist, es gibt keine kolumbianischere Art das Land besser kennen zu lernen als auf dem Rücken eines Pferdes. Zählen daher die Kolumbianer ständig zu den glücklichsten Völker auf dieser Welt? In jedem Ort kann man Pferde mieten und auch wenn diese keine edlen Paso Fino sind, sind sie ebenso gehorsam und leicht zu reiten.

10. Säfte – so vielfältig wie das LandSDC10607_small
Zum Abschluss der heutigen Empfehlungen etwas sehr kolumbianisches und was überall zu finden ist: Früchte und Säfte. Besucher Kolumbiens nehmen die Vielfalt an Früchten und Säften als bleibende Erinnerung mit. Wir können euch keine Empfehlung für einen bestimmten Saft aussprechen, denn es liegt am Geschmack des einzelnen ob Lulo, Guanabana, Maracuja, Brombeere, Erdbeere, Borojo, Zapote, Chulupa, Mango, Papaya, Wassermelone, Ananas, Granadilla, oder, oder den Lieblingssaft ergeben.

Ob die Zubereitung in Wasser oder doch lieber in Milch die Favoritin wird … über Geschmack lässt sich nicht streiten. Probiert sie einfach mal durch und wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, dann mischt sie.

Und erzählt uns, welche eure Lieblingssäfte sind. Wenn ihr eigene Erfahrungen über Orte, Gerichte und Besonderheiten dieses vielseitigen Landes habt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr sie uns hier mitteilt.

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5 Antworten auf “Kolumbien: Unsere 10 persönlichen Tipps”

  1. Hallo, Eure Berichte finde ich sehr interessant und sicher auch empfehlenswert; denn immer wenn man nach Kloumbien kommt kann man Neues entdecken, ist aber auch dankbar für solche Tipps wie heute beschrieben.
    Ich war im Mai ds.Jhrs. wieder mal in Kolumbien, u.a. auch in Cartagena, was sich speziell in der Altstadt sehr zum positiven gemausert hat. Auch San Andres ist bestrebt mehr für die Touristik zu tun.
    Selbst Bogota ist; und wird erst recht, wenn der Transmilenio fertig ist, eine sehr attraktive und saubere Stadt.
    Grüße aus dem Schwarzwald Dieter Winter.

  2. Eva sagt:

    11. San Cipriano
    12. Nabusimake
    13. Parque Nacional Puracé
    14. Tierradentro
    15. Desierto de la Tatacoa

  3. Sophia sagt:

    Wir fliegen im Sommer dieses Jahres nach Kolumbien. Wir haben keine ahnung was uns erwartet, aber Euer Bericht hat uns schon mal einen positiven eindruck gegeben. Ich hoffe jetzt, 2 Jahre Später (2011) ist es noch genau so, wie Ihr es beschrieben habt!

    Schöner Bericht, Danke.

  4. Miguel sagt:

    Buenas tardes Sophia,

    es freut mich, dass dir dieser bericht gefallen hat. Wie schön, dass du dieses Jahr nach Kolumbien kommst. Du wirst sicherlich vieles aus diesem und den weiteren Blogartikeln wiedererkennen. Du wirst sicher auch Dinge für dich ausmachen, die zu deinen persönlichen Empfehlungen hinzukommen werden, dafür garantiert die Vielseitigkeit und Vielfalt des Landes. Wir werden uns sicher freuen, wenn du sie uns an dieser Stelle erzählst.

    Wann im Sommer willst du kommen?

    Bis bald in Kolumbien

    Miguel

  5. Josef Rainer sagt:

    Suche Gute Tipps über das segeln in Kolumbien und ein Zimmer am Meer für 3 Monate ab
    Ab Jänner – April

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare

Der Autor:

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