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Packliste für Peru – meine persönlichen Empfehlungen

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Was soll eigentlich auf meine Packliste für Peru? Das ist wohl eine der häufigsten Fragen, bevor es auf die langersehnte Reise nach Peru geht. Das vielfältige südamerikanische Land an der Pazifikküste hat wirklich viel zu bieten: Von Lima am Meeresspiegel bis zu 5500m Höhe in den Anden, vom Amazonas bis zu Machu Picchu ist ganz unterschiedliche Kleidung gefragt. Umso wichtiger sich seine Packliste für Peru genau zu durchdenken. Hier also meine Tipps:

 

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Welche Papiere dürfen nicht fehlen?

Damit Sie Ihre Reise starten können, darf Ihr gültiger Reisepass nicht fehlen. Zu beachten ist hierbei, dass er bei Einreise nach Peru noch mindestens 6 Monate lang gültig sein muss! Nehmen Sie außerdem am besten eine Kopie Ihres Impfpasses mit, falls danach gefragt wird.  Mein Tipp: Scannen Sie Ihre wichtigsten Reisedokumente einfach ein und schicken Sie sich diese per Email zu. Das erspart unnötigen Papierkram!

Zum Thema Impfpass: Eine Gelbfieberimpfung ist in Peru nur vorgeschrieben und nachzuweisen, wenn Sie aus einem ausgewiesenen Gelbfiebergebiet einreisen. Aber fragen Sie hierzu lieber einen Arzt oder Tropenmediziner, die kenen sich besser aus ich! Unsere Kunden hier bei viventura bekommen vor ihrer Reise ein spezielles Reisebüchlein zugeschickt. Dieses liefert wertvolle Tipps zur Reise während des Aufenthaltes in Peru. Empfehlenswert sind Dinge wie ein Adressbuch mit wichtigen Adressen und Notfallnummern, ein Notizbuch und ein Kugelschreiber. Außerdem empfehlenswert: Ein Reiseführer (beispielsweise der Reise Know-How Peru), um sich auf die Tage vor Ort vorzubereiten.

 

Vor Buchung unbedingt checken: Ist Ihr Reisepass noch mindestens 6 Monate vor der Einreise gültig? Falls nicht schnell noch einen neuen Pass beantragen!

Vor Buchung unbedingt checken: Ist Ihr Reisepass noch mindestens 6 Monate vor der Einreise gültig? Falls nicht schnell noch einen neuen Pass beantragen!

 

Wie bezahle ich vor Ort in Peru?

Für die Zahlung vor Ort ist es ratsam Bankkarten und etwas Bargeld mitzuführen. Eine Kreditkarte ist grundsätzlich kein Problem in Peru: VISA oder Mastercard sieht man sehr häufig und werden am meisten angenommen. Auch mit einer EC-Karte, beispielsweise mit einem Maestro-Symbol, können Sie Geld abheben. Achtung: Häufig fallen dafür aber Gebühren an! Mein Tipp deswegen: Lassen Sie sich vorher bei Ihrer Bank beraten, welche die beste Option für Sie ist und wo Gebühren vermieden werden können.

Zusätzlich zu Ihrer Kredit- oder EC-Karte empfehle ich dennoch dringend, immer Bargeld mitzuführen. Zum einen nehmen nicht alle Restaurants Karten, zum Anderen sind auch nicht in allen Regionen Perus Geldautomaten verfügbar. Eine gute Idee ist deswegen, gleich nach Ihrer Ankunft am Flughafen in Lima etwas Bargeld abzuheben. So brauchen Sie nicht mit einer großen Summe Geld bereits ins Flugzeug einsteigen und haben für die nächsten Tage immer etwas Papiergeld in der Tasche.

 

Quelle: Sean MacEntee auf flickr

Bild: Sean MacEntee auf flickr

 

Koffer oder Rucksack?

Ihr Hauptgepäckstück kann ein großer Reiserucksack oder eine Reisetasche sein. Diese sind leicht zu verstauen und daher sehr praktisch auf einer abwechslungsreichen Reise durch Peru. Ein leichter und stabiler Tagesrucksack ist zusätzlich empfehlenswert, wenn es auf Mehrtagesausflüge geht.

Kleiner Tipp: Nehmen Sie für Ihre Rucksäcke einen Regenschutz mit. Erkundigen Sie sich im Vorfeld wie die Gepäckbestimmungen auf Ihrer Reise sind und überlegen Sie dann, welche Gepäckstücke Sie begleiten werden. Ich persönlich reise immer mit Rucksack – das finde ich einfach praktischer!

 

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Schuhwerk

Ich empfehle feste und eingelaufene Wanderschuhe für die Wanderungen und lange Strecken die Sie zu Fuß zurücklegen. Besonders, wenn Sie wie die alten Inkas den berühmten Inkatrail entlang laufen möchten! Ein weiteres Paar bequeme Schuhe, zum Beispiel Turnschuhe, sind zwischendurch immer gut einsetzbar und nützlich. Wie wäre es dann noch mit einem leichten Schuh? Zum Beispiel die klassischen Flip Flops für die Freizeit – die sind nicht nur super praktisch sondern nehmen auch nicht viel Platz weg.

 

Trekking

Sollte auf keiner Peru-Reise fehlen: Ein gutes paar Wanderschuhe

 

Kleidung

Haben Sie schon einmal von dem berühmten Zwiebelsystem gehört? Das Prinzip hier: Sie ziehen mehrere Schichten übereinander an und können so bei Bedarf wieder eine Schicht nach der anderen ausziehen, um sich der Temperatur und der Umgebung anzupassen. Aus eigener Erfahrung kann ich dieses Prinzip empfehlen. Speziell bei einer Wanderung z.B. kann es einem anfangs noch frösteln, nach 5km ist es dann aber super sich einer Schicht entledigen zu können.

Packen Sie verschiedene Hosen ein. Es eignen sich Jeans und kurze Hosen sowie eine regen- und windabweisende Wanderhose. Eine gute Regenjacke sowie zusätzlich eine Fleecejacke halten Sie warm und schützen Sie vor dem Regen. In den Regenmonaten von Dezember bis April sind Sie damit gut gewappnet.  T-Shirts, Sweater und auch ein warmer Pullover darf auf Ihrer Reise nach Peru ebenso nicht fehlen.

Bekommen Sie schnell kalte Füße? In den unterschiedlichen Höhenlagen des Landes wird es gern mal frisch, besonders in der Nacht. Dann denken Sie also an warme Socken und vielleicht sogar Mütze, Schal und Handschuhe! Sehnen Sie sich doch nach einem kühlen Bad im legendären Titicacasee? Dann dürfen Sie Ihre Badekleidung nicht vergessen. Unterwäsche, Schlaf- und Abendkleidung rundet Ihre Ausrüstung ab.

 

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Typische Kleidung der Bewohner in Peru

 

Allgemeine Dinge, die nicht fehlen dürfen

Absolutes Muss: ein Steckdosenadapter denn unsere Stecker passen zumeist nicht vor Ort.

In den wechselnden Höhen Perus sind Sie oftmals starker Sonne ausgesetzt. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig Sonnencreme (mindestens Lichtschutzfaktor 30+) und Sonnenschutz (also Sonnenbrille und Kopfbedeckung) einzupacken.

Mit Insektenschutz und Salbe gegen Stiche im Gepäck machen Sie nichts verkehrt, besonders wenn Sie den Dschungel in Peru besuchen. Dort lauern lauter kleiner Insekten! Mein Tipp hier: Fragen Sie am besten in Ihrer Apotheke, ob diese einen Insektenschutz mit „DEED“ (Diethyltoluamid) haben. Die Mosquitos in Peru haben nämlich wenig gemeinsam mit den harmlosen Exemplaren hier in Deutschland und lassen sich von unserem schwachen Autan kaum beeindrucken.

 

 

Quelle Tom, Flickr (httpsgoo.glndn2ZH)

Schützen Sie sich vor Insektenstichen – am besten mit einem Mosquitospray mit DEED! Bild: turkletom auf flickr

 

Denken Sie an Ihre üblichen Hygieneartikel, die auf keiner Reise fehlen sollten. Damit meine ich Zahnpflege, Deo, Duschzeug, Rasierer, Taschentücher und so weiter.

Außerdem empfehle ich Ihnen Plastikbeutel mitzunehmen. Die verbrauchen kaum Platz in Ihrem Rucksack und sind ein praktischer Begleiter auf allen Lebenslagen in Peru: Ob für dreckige Wäsche, den Abfall beim Campen oder auch für feuchte Badewäsche nach einem Bad – eine Plastiktüte ist vielseitig einsetzbar und wiegt so gut wie nichts!

Häufig taucht die Frage auf, ob Sie einen Schlafsack benötigen: Sie müssen nicht zwingend einen mitbringen. Wer sehr kälteempfindlich ist, kann jeodoch gerne einen mitbringen. Vor allem in den Wintermonaten Juni bis August kann es im Hochland nämlich schaurig kalt werden.

 

In den Bergen Perus kann es sehr kühl werden

In den Bergen Perus kann es sehr kühl werden

 

Sonstiges

Hier folgen einige Vorschläge meinerseits, die Sie zusätzlich mitnehmen können aber natürlich nicht müssen: Nackenrolle, Reisewecker, Reiseföhn, eine Taschenlampe, Brustbeutel, Smartphone oder Tablet. Kleiner Hinweis für Wanderstöcke auf dem atemberaubenden Inkatrail: Bitte beachten Sie, dass sie nicht spitz sein dürfen. Dafür benötigen Sie einen Aufsatz. Achja, und vergessen Sie auf keinen Fall eine Kamera und ein paar Zusatzakkus. Glauben Sie mir: dieses Land bietet wundervolle Fotomotive!

 

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Kompakte Reiseapotheke

Beim Thema Reiseapotheke bin ich lieber auf der sicheren Seite – schließlich wiegen ein paar Pillen ja nichts. Fehlen sollte in Peru auf keinen Fall ein Mittel gegen Durchfall. Auf Reisen treten solche unbequemen Problemchen ja bekannterweise die ersten Tage öfter auf und dabei kann es jeden treffen.

In Peru bewegen wir uns außerdem des Öfteren in großen Höhen, es ist also kein Wunder wenn sich das negativ auf Ihren Körper auswirkt. Diese Erfahrung habe ich selbst schon in Peru gemacht. Hierfür empfehle ich einfach genügend zu trinken und alles etwas ruhiger angehen zu lassen. Medikamente können Sie auch vor Ort kaufen, aber der beste Tipp ist immer noch Coca-Blätter zu kauen oder Coca-Tee zu trinken. Keine Angst, das hat überhaupt nichts mit Kokain zu tun, kann aber wahre Wunder bewirken!

 

Kokablätter - das Mittel gegen Probleme in der Höhe

Kokablätter – das Mittel gegen Probleme in der Höhe

 

Mit Mitteln gegen Übelkeit, Schmerzen, eine Erkältung sowie Kopfschmerztabletten machen Sie in Peru sicher nichts falsch. Irgendetwas davon kommt immer zum Einsatz und nimmt ja glücklicherweise kaum Platz weg. Pflaster und Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel und Wund- und Heilsalbe rundet Ihre Reiseapotheke super ab.

 

Quelle Jamie Rabbits, Flickr httpsgoo.glxHXRa4

 

So, und nun ist der Koffer doch schon fast wie von selbst gepackt! Hat Sie das Reisefieber für die bevorstehende Reise nach Peru auch schon ergriffen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

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Eine Antwort auf “Packliste für Peru – meine persönlichen Empfehlungen”

  1. alex sagt:

    mein Tipp zu Bargeld (EURO): wenn die Scheine auch nur leicht verknittert sind oder kleinste Risse haben werden sie oft nur mit einem Abschlag in Soles gewechselt, daher immer druckfrische Banknoten mitnehmen.

    gruss alex

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Der Autor:

Jasmina Petrovic

Jasmina Petrovic
Ich bin Jasmina und unterstütze das viventura Team tatkräftig. Nicht nur Travel Management, sondern nun auch der viBlog gehören zu meinen Aufgaben. Ich freue mich Ihnen Südamerika in einigen ... weiterlesen

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