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Arroz con Pollo – das kennt jeder Kolumbianer

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Wenn ich mich auf Reisen durch Kolumbien begebe, dann ist es auch immer ein Fest für die Geschmackssinne. Jeder Kolumbianer verbindet mit einer Region eine bestimmte Speise, eine Nascherei, frische Früchte, raffinierte Getränke, usw. So reich an Landschaften, so reich ist das Land auch in seiner Küche. So fällt es schwer, ein typisch kolumbianisches Gericht zu nennen. Reisen durch Kolumbien ist auch eine Abwechslung in der Ernährung.

Unser heutiges Gericht ist aber in Kolumbien überall zu bekommen und es schmeckt auch fast überall sehr ähnlich: Arroz con Pollo – Reis mit Hähnchen. Es ist nicht nur in Kolumbien sehr populär, in vielen Teilen Süd- und Mittelamerikas ist es eine weitverbreitete Hauptspeise, manchmal das typische Sonntagsmahl.

Hier geht’s weiter:

Gehen wir also erst einmal für den Arroz con Pollo für 4 Personen einkaufen:
– ein Hähnchen ohne Innereien (obwohl diese in manchen Gegenden Kolumbiens als Geschmacksgeber sehr gerne mitgekocht werden), wahlweise 400 gr. Hühnerbrust
– einen Stengel Stauden-Sellerie
– eine große Zwiebel
– zwei mittelgroße Karotten
– 200 gr Stangenbohnen (grüne Bohnen)
– eine Knoblauchzehe
– 300 gr Langkorn-Reis
– Pfeffer
– einen Löffel Gelbwurz oder Kurkuma, wenn es teuer sein soll, darf es auch Safran sein
– ein Bund Petersilie

Für den Tomatensalat:
– vier große reife Tomaten
– eine rote Paprika
– eine Gurke
– eine mittlere Gemüsezwiebel
– Kräuteressig
– Olivenöl
– Honig
– milder Senf
– Salz
– Pfeffer

Zubereitung:

Das Hähnchen (oder die Hähnchen-Brust) gut waschen, abtropfen, trocken tupfen und auf einem Teller bereitstellen.

Zwiebel schälen und in länglichen Streifen schneiden. In eine Schüssel geben, groß genug, dass auch die Bohnen, Karotten und der Knoblauch hinein passen werden.

Selleriestange waschen, eventuell Blätter entfernen und in kleine Portionen quer schneiden. In die Schüssel zu den Zwiebeln geben.

Karotten waschen und eventuell schälen (wenn nicht richtig sauber) und ebenfalls quer in Scheiben schneiden. In die Schüssel zu den Zwiebeln und dem Sellerie geben

Die Bohnen in ca. 2 cm lange Stücke schneiden und zu dem restlichen Gemüse geben.

Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden oder hacken.

In einem mittelgroßen Topf Öl heiß machen und den Knoblauch goldgelb anbraten. Nun unter Rühren das restliche Gemüse dazu geben. Flamme auf halb stellen, den Deckel auf den Topf setzen und das Gemüse kurz dünsten lassen. Nach einer knappen Minute das Hähnchen dazu geben. Kurz umrühren und Hähnchen und Gemüse mit Wasser bedecken. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken. Topf zudecken, Flamme aufdrehen und Wasser zum Kochen bringen, danach bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten kochen lassen, bis das Hähnchenfleisch gar, d.h. weiss ist und sich gut vom Knochen abziehen lässt.

Topf vom Feuer stellen, das Hähnchenfleisch heraus nehmen und auf einem Sieb über dem Topf abtropfen und abkühlen lassen.

In einem zweiten, mittelgroßen und breiten Topf Öl bei mittlerer Flamme heiß machen und die 300 gr Reis in Tassen portioniert dazu geben (300 gr. Reis = ca. 3 Tassen). Unter Rühren den Reis so lange erhitzen, bis er glasig wird (ca. 2 Minuten). Jetzt die Gemüsebrühe ebenfalls in Tassen portioniert dazu geben. Pro Tasse Reis zweieinhalb Tassen Brühe, d.h. bei 3 Tassen Reis, siebeneinhalb Tassen Brühe. Sollte die Brühe nicht reichen, mit Wasser auffüllen. In diesem Fall mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Zwei Teelöffel Gelbwurz oder Korkuma dazu geben. Gelbwurz/Korkuma ist geschmacksneutral und dient wie Safran zur Färbung des Reis. Bei starker Flamme und offenem Topf zum Kochen bringen. Flamme etwas runter drehen und bei offenem Topf weiter kochen lassen.

In der Zwischenzeit das Hähnchen entbeinen und das Fleisch in Streifen in die kochende Reisbrühe geben. Sobald das Wasser soweit verkocht ist, dass der Reis nicht mehr bedeckt ist, den Topf zudecken und das Feuer auf kleinste Flamme stellen. So ca. 8 – 10 Minuten weiter warm köcheln lassen, bis das Wasser vollständig aufgesogen wurde und der Reis körnig ist. Feuerstelle ausmachen und den Reis noch 5 Minuten ziehen lassen.

Tomaten-Salat:

Tomaten, Gurken und Paprika gut waschen. Gurken schälen und in ca. 1 cm breite Würfel schneiden. Paprika in mundgerechte Längsstreifen schneiden. Tomaten in mundgerechte Portionen würfeln. Zwiebel in Längsstreifen schneiden. Alles in eine Salatschüssel geben.

Einen Kaffeelöffel Honig, einen Kaffeelöffel milden Senf, einen Teelöffel Kräuteressig und einen Kaffeelöffel Olivenöl zu einer Marinade mischen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Tomaten, Gurken, Paprika und Zwiebeln mit der Marinade anmachen.

Servieren:

Den fertigen Hühnerreis im Topf kurz durchrühren und Zutaten vermengen. Mit einem Löffel den Reis in eine Kaffeetasse geben (die gleiche, die wir schon für die Portionierung des Reis und der Brühe nutzten) und glatt streichen. Nun die Tasse mit dem Teller abdecken. Der Teller muss mit der Oberseite nach unten zeigen und die Tasse mittig abdecken. Teller und Tasse umdrehen und Tasse langsam hochziehen. Zurück bleibt in der Mitte des Tellers ein Reiskegel, der nun mit etwas Petersilie garniert wird. Voilà. Gemeinsam mit dem Salat servieren y buen provecho.

Dazu empfehle ich einen Saft. Kolumbien ist das Land der frischen Säfte! Leider ist in Deutschland die gleiche Auswahl nicht gegeben, aber der Maracujasaft oder Passionsfruchtsaft ist eine sehr gute Alternative.

Und noch ein paar kleine Tipps: In manchen Gegenden Kolumbiens gibt man dem kochenden Reis etwas Ketchup dazu, so dass die Farbe rötlich wird. Natürlich schmeckt der Reis dann auch leicht anders, aber da man hierzulande oft Ketchup zum Abschmecken dazu bekommt, ist das für die Kolumbianer kein Beinbruch.

Ich persönlich liebe die Kombination der südamerikanischen und der asiatischen Küche, d.h. ich mag die Gerichte meines Kontinents und die kurzen Garzeiten der Asiaten. Daher koche ich bei meinem „Arroz con Pollo“ das Gemüse nicht schon mit dem Hähnchenfleisch, sondern gebe es erst hinzu, wenn ich den Reis in der Brühe koche. Dadurch ist das Gemüse bissfester und bewahrt mehr von seinem eigenen Geschmack.

So oder so, wünsche ich einen guten Appetit und freue mich, von Euren Erfahrungen mit diesem Rezept zu erfahren.

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Der Autor:

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