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Brasilien mit dem Auto bereisen

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Es lohnt sich, Brasilien mit dem Auto zu bereisen. Allerdings will solch eine Tour gut vorbereitet sein. Die nachfolgenden Tipps helfen Ihnen bei der Planung Ihres Urlaubs:

 

Die meisten Touristen, die es nach Brasilien zieht, beschränken sich mit ihren Besuchen auf wenige Städte, wie zum Beispiel Rio de Janeiro oder São Paulo. Wer jedoch einen längeren Urlaub in Brasilien plant, sollte mehr als nur die typischen, touristischen Ziele und großen Städte dieses vielseitigen Landes anvisieren. Eine gute Möglichkeit für eine solche Erkundung der Highlights und Geheimtipps Brasiliens bieten unsere Aktiv- Komfort- und Abenteuerreisen nach Brasilien. Wer darüber hinaus das Land mit all seinen Facetten erleben und sich selbst frei bewegen will, ist gut beraten, das Land mit dem Auto zu erkunden.

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Eine Reise durch Brasilien mit dem Auto bietet in Brasilien die Chance, zügig und flexibel voranzukommen und gleichzeitig zahlreiche Eindrücke zu sammeln. Da in allen größeren Städten  namhafte Autovermieter ansässig sind, ist es ist nicht schwierig, sich einen Mietwagen zu nehmen. Es empfiehlt sich jedoch, ein solches Auto bereits vor Reiseantritt zu reservieren, denn so kann häufig nicht nur Geld gespart, sondern auch sichergestellt werden, dass das gewünschte Mietfahrzeug bei Ankunft sofort auf einen wartet. Darüber hinaus genügt es in Brasilien zumeist vollkommen, volljährig zu sein und einen internationalen Führerschein zu besitzen. Ein  Mindestalter für das Ausleihen von Fahrzeugen – wie in europäischen Ländern zumeist 21 oder 23 Jahre – ist nicht erforderlich.

Über diese rein legalen Voraussetzungen hinaus empfehlen wir Ihnen dringend, den CO2-Ausstoß eines solchen, kilometerintensiven Urlaubs zu kompensieren. Klimaschutzorganisationen wie atmosfair bieten Ihnen hierfür die Möglichkeit, ihren ökologischen Fußabdruck durch Investitionen in Projekte zur Förderung erneuerbarer Energien zu neutralisieren und so nicht nur ihre Flugreise, sondern auch die Emissionen ihres Mietfahrzeuges zu kompensieren.

Straßen in Brasilien

Es gibt nur wenige Länder, in denen Straßen so verschieden sein können: Während sich einige Autobahnen in einem hervorragenden Zustand befinden und bei manchem deutschen Autofahrer sogar Neid aufkommen lassen, bietet sich anderen Ortes ein katastrophales Straßenbild.

Daher ist eine genaue Routenplanung empfehlenswert: Im Internet ist es möglich, zumindest für Fernverbindungen die Straßen zu ermitteln, die sich in einem guten Zustand befinden. Außerdem ist es ratsam, Informationen vor Ort einzuholen und sich persönlich dort nach den besten Verbindungen zu erkundigen. Im Übrigen ist es eine clevere Wahl, beim Auto auf einen Geländewagen zu setzen. Die Wahl bleibt natürlich jedem selbst überlassen, doch in einigen Regionen werden Sie einen solchen Komfort zu schätzen wissen!

 

Hinweise zur Sicherheit

Das Thema Sicherheit spielt beim Autofahren auf brasilianischen Straßen gleich in zweierlei Hinsicht eine große Rolle: Da wäre zunächst die Verkehrssicherheit, die nicht mit der deutschen zu vergleichen ist. Verkehrsteilnehmer halten sich nicht zwangsläufig an die Regeln. Besonders in Städten gilt daher: Fahren Sie vorsichtig, um in ungewohnten Situationen schnell genug reagieren zu können.

Das zweite Sicherheitsrisiko dreht sich um die leider immer noch vorkommenden Überfällen auf Autos. Der sicherste Schutz vor Überfällen besteht darin, stets die Türen zu verriegeln und auf viel befahrenen Verkehrswegen unterwegs zu sein. Unser Tipp: Vor jeder Etappe empfiehlt es sich, vertrauenswürdige Personen (z.B. Mitarbeiter von Hotels) nach sicheren Straßen zu fragen. Vermeiden Sie außerdem, auf wenig befahrenen Routen anzuhalten, auch wenn andere Verkehrsteilnehmer darum bitten. Vor allem bei Nacht ist letzteres äußerst riskant.

 

Jede Tankgelegenheit nutzen

Auch über das Tanken in Brasilien gilt es Bescheid zu wissen. So haben beispielsweise viele Personen die Befürchtung, an einigen Tankstellen würden sie keine hochwertigen Kraftstoffe erhalten. Generell ist es um die Kraftstoffqualität jedoch gut bestellt, die Qualität von Ethanol-Sprit und Autogas ist zumeist vollkommen in Ordnung – das wesentlich größere Problem ist hier zumeist die Verfügbarkeit Das brasilianische Tankstellennetz erstreckt sich zwar über das gesamte Land, doch die Entfernungen zwischen den einzelnen Tankstellen können teilweise ungemein groß sein. Teilweise gilt es, mehrere hundert Kilometer zurückzulegen, bis die nächste Tankstelle in Sicht ist. Deshalb ist es besonders in ländlichen Regionen empfehlenswert, den Tank bei jeder Gelegenheit zu befüllen.

 

Informationen und Hinweise für Reisen nach Brasilien stellt das Auswärtige Amt zur Verfügung.

Sind Sie schon einmal mit dem Auto durch Brasilien gereist? Was sind Ihre Erfahrungen? Worauf ist Ihrer Meinung nach besonders zu achten? Wir und unsere Community freuen uns über jeden Kommentar!

Bildquelle des Header-Bilds: „Rio de Janeiro“: Flickr – jfjwak / CC BY 2.0

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7 Antworten auf “Brasilien mit dem Auto bereisen”

  1. Susanne Faßbender sagt:

    Hallo,
    ich bin vor einigen Jahren selbst mit dem Auto ca. 2000km (Pick up eines Freundes) durch Brasilien gefahren. Es war teilweise mehr als abenteuerlich. Man mußte an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen:
    1. Straßen: sehr, sehr schlechter Zustand (große, tiefe Schlaglöcher, kein fester Fahrbahnrand oder hoher! Abstand zum Bankett).
    Oder auch nur Sandstraßen, die in den Straßenkarten als richtige Straßen eingezeichnet sind.
    2. Fahrweise: die Brasilianer überholen chaotisch und halten Null !!!! Abstand zum Vordermann
    3. Licht: in der Dämmerung/Abend schlechte Straßenbe- und ausleuchtung und schlechte Beleuchtung der Autos (das Abblendlicht wird viel zu spät, gar nicht angeschaltet oder einseitig defekt)
    4. Autos: technischer Zustand = ???

    Jetzt bin ich gerade seit dem 13. Dez. wieder von einer Brasilienreise zurück, auf der ich dieses Mal nicht selber, sondern nur mitgefahren bin. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass sich in punkto Autofahren/Straßenverkehr etwas zum Positiven geändert hat. Fahrweise und Lichtverhältnisse sind noch genauso wie vor einigen Jahren. Überhaupt keine Verbesserung. Die Straßen, diesmal eine nicht so lange Strecke, waren so lala.
    Ich kann wirklich nur dazu raten, wenn man unbedingt mit dem Auto fahren möchte, einen Geländewagen zu nehmen, damit man überall durchkommt. Außerdem sitzt man darin höher und verbessert dadurch die Sicht. Klar, auf jeden Fall jede Tankstelle mitnehmen. In Brasilien weiß man nie ……
    Und außerdem: viel, viel mehr als in Deutschland vorausschauend fahren, denn aus meiner Sicht sind die Brasilianer beim Überholen wirklich lebensmüde.
    Ich war kurz davor, aus dem Auto auszusteigen. Meine Nerven lagen echt blank. Eine Sache steht für mich seitdem eindeutig fest. Auch wenn man nie „nie“ sagen soll, aber ich werde nie wieder zu einem Brasilianer ins Auto steigen. Dann schon lieber die Herausforderung „selberfahren“ annehmen.

    Até logo
    Susanne

    • Hi Susanne,

      vielen Dank für deine Antwort und diesen detaillierten Erfahrungsbericht! Ich kann dir nur zustimmen: Ein Geländewagen ist für einen solchen Roadtrip durch Brasilien sicherlich die beste Wahl. Seiine erhöhten Sitzposition, bessere Federung, der größeren Knautschzone und nicht zuletzt ein Allradantrieb – das sind alles Argumente, die hier einen echten Mehrwert mit sich bringen. Auch die Fahrweise und der Gebrauch des Fernlichts ist oft unverantwortlich, ja sogar gefährlich. Andere Länder, andere Sitten! Ich kann nur empfehlen, sich erstmal mit seinem Geländewagen ein paar Stunden in leichtem Terrain zu üben und sich so an das Fahrverhalten eines solchen Monsters zu gewöhnen.

      Da ich mich als nachhaltig denkende Person jedoch nicht wirklich gut damit fühle, hier den Gebrauch von Geländewagen zu bewerben will ich nochmal drauf hinweisen, dass es ohne weiteres möglich ist, die CO2-Ausstösse solcher spritschluckenden Monster durch eine Spende an Klimaschutzorganisationen „wieder gut zu machen“. Wir von viventura kompensieren so zum Beispiel durch die Bank alle Geschäftsreisen und die Emissionen eines festen Anteils aller von uns verkauften Flugreisen. Ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz, der jedoch – sofern es jeder so täte – einen riesigen Unterschied machen kann!

      Vielen Dank nochmal für den Kommentar!

      Benno

  2. Michael sagt:

    Wir sind jetzt im eigenen Geländewagen mit deutschem Kennzeichen 4600 km durch Brasilien gefahren und hatten keinerlei Probleme. Natürlich überholen die Brasilien manchmal sehr lebensmüde. Darauf muss man sich einstellen und darf nicht ebenso leichtsinnig werden oder versuchen mitzuhalten. Besser ist man erleichtert dem Überholer das Einscheren, als auch noch die kleine Lücke, in die er sich zwängen möchte zuzufahren.
    Beim Diesel gibt es zwei Sorten. Das bessere S10 kostet ca. 80 Cent je Liter. Nicht jede Tankstelle hat es, aber da das Tankstellennetz sehr dicht ist, gibt es praktisch keine Versorgungsprobleme. Unseren Reservekanister haben wir nie gebraucht. Der Service an den Tankstellen ist hervorragend. Man muss kaum warten, oft werden auch die Scheiben geputzt.
    Was in anderen Ländern Südamerikas an der Tagesordnung ist, haben wir in Brasilien nur ein einziges Mal in fast 2 Monaten erlebt: eine Polizeikontrolle. Wir mussten nur den deutschen Führerschein und die deutsche Zulassung vorzeigen. Keine Übersetzungen, keine internationalen Dokumente. Nicht mal in den Wagen wurde geschaut.
    Zum Straßenzustand ist folgendes zu sagen: ein so großes Land mit so wilder Natur und unterschiedlichen Landschaftsformen, kann nicht immer und überall hervorragende Straßen haben. Mal gibt es nur Sandpisten, mal auch auf den scheinbar besten Straßen schlimme Schlaglöcher. Man muss aufmerksam fahren. Schon aufgrund der vielen Fahrbahnschwellen, die den Fahrer in Ortschaften zum langsamen Fahren zwingen sollen. So ein Ding mal zu übersehen, hat viel schlimmere Folgen als die Schlaglöcher. Meistens werden sie 100 m vorher angezeigt und dann noch mal in unmittelbarer Nähe, Aber eben nicht immer.
    Zusammenfassend muss ich sagen, ein Geländewagen mit erhöhtem Sitz und guten Geländeeigenschaften ist in Brasilien allemal ratsam, wenn man nicht nur in den Städten unterwegs ist. Ich wehre mich gegen platte und dümmliche Aussagen wie „spritschluckende Monster“ eines Benno. Unser Wagen verbraucht ca. 11 Liter auf 100 km. Der Mehrverbrauch gegenüber einem Kleinwagen ist allemal zu verantworten, weil man sich einfach auch mehr Sicherheit damit erkauft. In Brasilien gilt eben auch noch das Recht des Stärkeren. Je kleiner das Fahrzeug, um so mehr muss man damit rechnen, abgedrängt zu werden und im Straßengraben zu landen.
    Michael

    • Hallo Michael,

      viele lieben Dank für deinen auführlichen Kommentar mit so hilfreichen Informationen! Was meinen „dümmliche und platte Aussage“ zu den spritschluckenden Monstern angeht will ich aber doch meine Aussage verteidigen: Was ich sagte ist ja nicht, dass ein solches Monster auf den Straßen im brasilianischen Innnenland keinen Sinn haben. Ich mache mich einzig und alleine für Klimakompensationen stark und anmiere dazu, Flüge und Autoreisen und deren entstehende CO2-Ausstöße durch Investitionen in erneuerbare Energien zu kompensieren. Das finde ich keineswegs dümmlich.

      Liebe Grüße und nochmals danke für die hilfreichen Infos!

      Benno

  3. Michael sagt:

    Hallo noch einmal,

    ich habe gerade gesehen, dass mein Bericht vom 6. Feb. hier veröffentlicht wurde und möchte mich deshalb noch einmal melden.

    Aus den 4600 km sind inzwischen 17400 km geworden, die wir mit dem Auto durch Brasilien gefahren sind. Unverändert sind die Erfahrungen überwiegend sehr positiv. Wir haben alle Typen von Straßen kennengelernt: Asphaltierte Autobahnen, löcherige Schnellstraßen, sandige Hauptverbindungswege und einspurige Schotterpisten. Auch als Europäer sind diese Straßen zu beherrschen, sofern man defensiv und umsichtig fährt. Wir hatten keine Unfälle, keine Probleme mit der Polizei und keinerlei Schwierigkeiten beim Überschreiten der Grenzen zu Argentinien, Uruguay, Paraguay oder Französisch-Guayana.

    In 191 Tagen gab es nur zwei Straßenkontrollen, an denen wir angehalten wurden und Papiere vorzeigen mussten. In anderen Ländern, wie Argentinien oder Peru, haben wir bis zu 4 Kontrollen an einem Tag erlebt. Wir haben unzählige Fähren benutzt und das Auto über den Amazonas verschifft. Immer ist man mit dem Fahrzeug sehr vorsichtig umgegangen. Wir sind durch Dünen (Lencois dos Maranheses) gefahren, durch Mangrovengebieten, Urwälder und trockene Einöden. In diesem Land erlebt man so viele unterschiedliche Landschaften. Manchmal ist uns stundenlang kein Auto entgegengekommen, manchmal hatten wir Zweifel, ob eine Brücke stabil genug oder der Untergrund fest genug waren. Man sollte sich nicht scheuen, vorher in der Unterkunft, bei Tankstellen, bei der Polizei und bei Busfahrern nachzufragen, was einen auf der geplanten Strecke erwartet.

    Nicht einmal mussten wir auf die Reservekanister zurückgreifen. Es gab nicht immer den von uns bevorzugten Diesel S 10, dann haben wir eben den Diesel commun getankt. Die Versorgungslage ist aber viel besser als z. B. in Bolivien, wo man als Ausländer teilweise keinen Diesel erhält, weil man den Papierkram dafür nicht erledigen will.

    Der Verkehr in den großen Städten kann manchmal sehr zäh und nervenaufreibend sein. Aber auch Rio, Sao Paulo und Salvador sind mit einem Navigationssystem gut zu bewältigen. Nicht immer war die Navigation zuverlässig, weil sich die Straßenverhältnisse einfach zu schnell ändern: Einbahnstraßen verändern die Richtung, man kann nicht mehr abbiegen, wo es bis vor kurzem noch erlaubt war oder es gibt einfach neue Straßen, die auch im letzten Kartenupdate noch nicht vermerkt sind. Am meisten Respekt flößen uns immer noch die Bodenschwellen ein, die ohne Hinweisschild manchmal zu abrupten Bremsmanövern zwingen.

    Zurzeit sind wir in Guayana, werden aber bald wieder nach Brasilien einreisen, um in Manaus noch mal auf den Amazonas zu treffen und das Landesinnere zu durchqueren. Man muss als Autofahrer keine Angst haben vor diesem großen Land.

    Herzliche Grüße

    Michael

  4. Klaus sagt:

    „Im Internet ist es möglich, zumindest für Fernverbindungen die Straßen zu ermitteln, die sich in einem guten Zustand befinden.“ – Gibt es dazu bestimmte Websites? Würde mich über Tipps freuen.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare

Der Autor:

Benno Schmidt

Benno
Als Marketeer bei viventura schreibe ich am liebsten über meine drei Lieblings-K aus Südameri-K: Kurioses, Kulturelles und Kulinarisches. Meine Liebe zu Lateinamerika habe ich auf einer ... weiterlesen

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