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Ecuador: Mindo, ein Dorf im Nebelwald

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Mindo 1 -440-150x150Wusstet ihr schon, dass der ecuadorianische Nebelwald eines der artenreichsten Regionen der Welt ist? Die Heimat unzähliger Vogel-, Schmetterling- und Pflanzenarten ist für jeden Naturliebhaber ein wahres Paradies und befindet sich nur wenige Stunden von Quito, der Hauptstadt Ecuadors, entfernt. Im Gebiet des Nebelwaldes findet man so viele Pflanzen- und Tierarten wie an kaum einem anderen Ort.

Auch ich, als wahre Naturliebhaberin, die es schon immer liebte sich abseits von der Zivilisation von den Schönheiten der Natur verzaubern zu lassen, wollte mir dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Schon um 8 Uhr morgens stehe ich am Terminal de la Ofelia, um auf meinen Bus zu warten, der um 8:20 in Richtung Mindo aufbricht.  Wir verlassen Quito und das allmorgentliche Verkehrschaos in Richtung Nordwesten und in weniger als 2 Stunden erreichen wir unser Ziel, ein bezauberndes Dorf inmitten des ecuadorianischen Nebelwaldes.

Dort miete ich mich zuerst in eines der charmanten Hostels im Zentrum ein, dessen Innenhof ein entzückender Brunnen ziert und in welchem ich ein Einzelzimmer beziehen kann. Nachdem ich mich in meinem Zimmer eingerichtet habe, mache ich mich auf den Weg die touristischen Attraktionen von Mindo und der Umgebung ausfindig zu machen. In der Touristeninformation im Parque Central sticht mir sofort das Plakat eines der für Mindo bekannten Mariposarios, einem Schmetterlingsmuseum, ins Auge und sogleich mache ich mich auf den Weg dorthin.

Dort angekommen erwartet mich eine unzählige Vielfalt an Schmetterlingen unterschiedlichster Farben, Formen und Größen. Auf meinem Rundgang durch das Mariposario begleitet mich einer der Angestellten und erklärt mir ausführlich den Lebenszyklus der Schmetterlinge. Neben Faltern hat das Mariposario auch eine Vielzahl an Kolibris zu bieten, die zum Entzücken der Touristen zwischen den farbenreichen Pflanzen und Wassertränken hin und her fliegen. Es ist einfach unglaublich, wie flink diese Vögel, die sowohl vorwärts als auch rückwärts fliegen können, ihre Flügel bewegen. Gespannt warten die  Besucher darauf, ein Bild dieser schnellen Geschöpfe erhaschen zu können.

Kolibri 2

Der Ausflug füllt den Rest des Tages, so dass ich im Anschluss  schnurstracks in meine Unterkunft zurückkehrt, um mich auszuruhen und Pläne für den kommenden Tag zu schmieden.

Am nächsten Tag springe ich schon sehr zeitig aus den Federn um mir keine Attraktion entgehen zu lassen und nach einem köstlichen Frühstück mache ich mich erneut auf den Weg zum Parque Central, um nach einem neuen Abenteuer zu suchen. Für diesen Tag entschließe ich mich zu etwas sehr Sportlichem, dem Canopy, eine neue Funsportart aus Costa Rica. Ein Bus bringt mich in weniger als 10 Minuten zur Ausgangsbasis. Bei Canopy handelt es sich um einen Parkours von 13 Drahtseilen, die von Baumgipfeln zu Baumgipfeln gespannt sind und es den Teilnehmern ermöglichen, in teils 40 Metern Höhe von einer Plattform zur nächsten schwingen zu können.

Mindo 014

Mit Klettergurt, Helm und Karabinerhaken gesichert, trete ich meine erste Fahrt an. Ich muss zugeben, dass mir ja schon ein wenig mulmig wird, als ich über den Rand der Plattform blicke, aber sobald es losgeht, entwickelt sich bei mir schnell ein gewisses Tarzan-Gefühl und ich genieße die Vogelperspektive in vollen Zügen. Das absolute Highlight des Parcours ist, als einer der Guides mit mir gemeinsam die Strecke fährt und ich so kopfüber über die Blätterlandschaft fliegen kann. La Mariposa, der Schmetterling, nennt sich diese Formation und versetzt mir einen zusätzlichen Adrenalinstoß. Im Anschluss daran teste ich noch eine weitere Outdooraktivität, das Tubing, wobei ich auf einem Reifen den Fluss Rio Mindo hinunter fahre. Die Fahrt dauerte circa 30 Minuten und machte unendlich viel Spaß. Auf dem Wasser durch das Grün des Nebelwaldes zu treiben und dem Vogelgezwitscher zu lauschen ist einfach unbeschreiblich. Anschließend mache ich mich noch einmal auf eigene Faust auf den Weg den Wald. Mit Fernglas ausgerüstet spaziere ich auf einem der vielen Wanderwege tief ins Grün hinein und versuche einige der exotischen Vogelarten, die es im Nebelwald gibt zu erspähen. Tatsächlich erblicke ich schon bald einen Tucan hoch oben in einem Baumgipfel. Ich könnte noch stundenlang so weiter marschieren und den Stimmen des Waldes lauschen, doch leider drängt die Zeit.

Ich kehre direkt ins Hotel zurück, um noch eine Dusche zu nehmen, bevor ich um 14:00 den Bus wieder zurück nach Quito nehme. Total entspannt und überwältigt von alle den Eindrücken der letzten zwei Tage lehne ich mich in meinem Stuhl zurück und es geht wieder zurück in die Zivilisation.

Auch auf einer unserer Viventura Reisen nach Ecuador könnt ihr die Einzigartigkeit dieses Schutzgebietes selbst erleben. Auf unserer viEcuadoros  GalapagComfort Tour zum Beispiel besuchen wir die bezaubernde Lodge Nanegal inmitten des Nebelwald direkt am Fluss gelegen. Die nächste Tour dorthin auf der ihr die Schönheit des Gebietes selbst kennen lernen könnt findet vom 21.01.10 bis zum 23.02.10 statt.

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Eine Antwort auf “Ecuador: Mindo, ein Dorf im Nebelwald”

  1. Kristina sagt:

    Wow!!!
    Das hört sich ja cool an. Na, viell. kann ich ja doch noch mal nach Ecuador. Ist halt auch immer ne Zeitfrage. Im Grunde geht so ne Reise bei mir immer nur im Feb.-März …

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Der Autor:

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