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Bergsteigen Peru und Ecuador: Die Top 10

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Bergsteigen Peru und EcuadorDie mächtigen Anden, die sich durch Ecuador und Peru ziehen, stellen ein wahres „El Dorado“ für einen jeden Bergsteig-Enthusiast dar. Viele unserer viventura Reisen in diesen beiden schönen Ländern führen an einer Vielzahl an malerischen Gipfeln vorbei. Oft passiert es, dass einer unserer Kunden sehnsüchtig diese Berge hochsieht und sich schwört: „Eines Tages werde ich hierher zurückkehren und einen dieser Berge besteigen!“ Wir wollen euch daher in dieser Ausgabe unsere 10 Lieblings-Abenteuer zum Thema Bergsteigen Peru und Ecuador präsentieren. Wer weiß, vielleicht können wir die/den eine(n) oder andere(n) wirklich dazu inspirieren, einen dieser Berge zu besteigen…

BERGSTEIGEN ECUADOR:

In Ecuador gibt es zehn Berge, die höher als 5000 Meter sind. Acht davon liegen im „Zentralen Hochgebirge“ und sind daher sehr einfach und schnell von der Hauptstadt des Landes, Quito, erreichbar. Die meisten dieser Berge sind übrigens Vulkane, die im Allgemeinen technisch nicht zu anspruchsvoll sind, sondern nur grundlegende Kletterkünste und Steigeisen-Erfahrung erfordern.

Rucu Pichincha (4680m)
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Quitos Hausberg ist sehr einfach mittels einer Seilbahn direkt aus der Stadt erreichbar. Der sogenannte „TelefériQo“ bringt einen bis auf eine Höhe von etwa 4000 Metern hoch. Der Ausblick auf Quito und das Tumbaco-Tal ist dabei wahrlich atemberaubend. Von hier sind es noch einmal drei sehr anstrengende, aber technisch relativ einfache Stunden bis zum Gipfel. Nur ganz oben muss man ein bisschen kraxeln. Der Rucu Pichincha ist ein sehr beliebter Akklimatisations-Berg, um sich auf höhere Expeditionen wie z.B. auf den Iliniza Norte, Cotopaxi oder Chimborazo vorzubereiten, und kann in einem guten halben Tag bewältigt werden.

Iliniza Norte (5160m)
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Eine weitere, sehr populäre Akklimatisations-Besteigung kann auf dem Iliniza Norte absolviert werden – dem nördlichen der beiden Iliniza-Zwillingen, die in etwa zwei Stunden von Quito aus erreicht werden können. Während der Südgipfel der Zwillinge, der Iliniza Sur, einen technisch sehr anspruchsvollen und schwierigen Aufstieg darstellt, ist der Zugang zum Gipfel des Norte um einiges einfacher, wenn auch auf den letzten 300 Höhenmetern doch einiges an Kletter-Technik verlangt wird. Die meisten Bergsteiger nehmen sich dabei zwei Tage: 3-4 Stunden an Tag 1, um bis zum Nuevo Horizontes Base Camp zu gelangen, um von dort am zweiten Tag frühmorgens in Richtung Gipfel aufzubrechen. Viele Bergführer verwenden den Iliniza Norte als einen Indikator, um beurteilen zu können, ob ein Kunde fit und geschickt genug ist, um mit ihm auch auf den Cotopaxi klettern zu können.

Cotopaxi (5897m)
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Der Cotopaxi ist mit Sicherheit einer der majestätischsten Vulkane auf diesem Planeten, sein nahezu perfekter symmetrischer Kegel ist aus mehreren Provinzen des Landes erkennbar. Wie der Iliniza Norte wird auch der Cotopaxi üblicherweise in zwei Tagen bestiegen: in etwa 3-4 Stunden kann man von Quito aus den Parkplatz auf einer Höhe von 4500 Metern erreichen, von wo man etwa eine weitere Stunde bis in das Base Camp, dem Refugio José Rivas auf 4800 Metern, wandert. Hier wird noch einmal gekocht und die Ausrüstung für den nächsten Tag vorbereitet, dann folgt eine kurze Nachtruhe ehe gegen Mitternacht der Aufstieg gestartet wird. Obwohl die 6-8 Stunden zum Gipfel nicht sehr technisch sind, ist es doch ein sehr anstrengendes, eiskaltes Unterfangen, das auch ein bisschen Erfahrung mit Steigeisen und Eispickel voraussetzt. Aber die Aussicht vom Gipfel – sowohl auf andere Berge und die umlegende Landschaft als auch in den rauchenden Krater rein – macht es die ganze Mühe wert.

Bergsteigen Peru und Ecuador

Chimborazo (6310m)
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Der Gipfel des Chimborazo ist nicht nur der höchste von Ecuador, sondern auch der am weitesten entfernte Punkt von der Erdmitte (aufgrund der Ausbauchung der Erde am Äquator). Viele Bergführer akzeptieren nur Kunden für den Anstieg auf diesen erloschenen Vulkan mit dem massiven Gletscher, wenn diese zuvor mehrere Akklimatisierungs-Besteigungen (vor allem auf den Cotopaxi) absolviert haben. Im Gegensatz zum Cotopaxi ist der Chimborazo ein technisch anspruchsvoller Berg und sollte nur von erfahrenen Bergsteigern mit Eiskletter-Erfahrung bestiegen werden. Die Bedingungen auf dem Berg können sich von einer zur nächsten Saison gravierend unterscheiden, abhängig von der Schneelage auf dem Berg und der Steinschlaggefahr. Die meisten Gruppen folgen der „Normalen Route“, wobei der Anstieg etwa 8-10 Stunden dauert und so geplant werden sollte, dass man bei Sonnenaufgang am Gipfel ankommt.

Cayambe (5790m)
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Dieser erloschene Vulkan ist (nach dem Chimborazo und dem Cotopaxi) der dritthöchste Berg Ecuadors und kann nebenbei den welthöchsten Punkt auf der Äquatorlinie aufweisen, die die südliche Flanke des Berges bei etwa 4.600 Metern durchläuft. Der Cayambe ist der prominenteste Berg im Norden des Landes und kann von überall auf dem hügeligen Farmland rund um die gleichnamige Stadt an der Panamericana auf dem Weg nach Otavalo gesehen werden. Der siebenstündige Aufstieg ist dabei um einiges schwieriger als jener des Cotopaxi und erfordert solide Erfahrung mit Steigeisen und Eispickel.

BERGSTEIGEN PERU:

In Nordperu befinden sich die höchsten „tropischen Berge“ der Welt, während es im Süden des Landes auch nicht an hohen Bergen mangelt. Die Gipfel mögen zwar nicht so zugänglich sein wie jene in Ecuador, und auch die Qualität der Bergführer kann nicht mit jener des nördlichen Nachbars konkurrieren. Aber die Berge und Vulkane machen dies durch ihre einzigartige Schönheit mehr als wieder wett…

El Misti (5822m)
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Der Hausberg von Arequipa ist eines der beliebtesten Ziele für Bergsteiger in Südperu. Der Aufstieg auf diesen fast perfekt-geformten Kegel ist einer der einfachsten für einen Berg dieser Größenordnung weltweit, er gleicht eher einer sehr langen, anstrengenden Wanderung und hat nicht viel mit klettern zu tun – auch wenn die Anstieg sehr mühsam ist und man mitunter auch Eispickel und Steigeisen einsetzen muss. Viele Routen führen dabei auf den Misti, keine ist jedoch gut ausgeschildert. Die beliebteste Route beginnt in Chiguata, von wo aus man das Basecamp auf 4.500 Metern erreicht. Von hier sind es dann nochmal acht Stunden zum Gipfel und zurück. Ganz oben wird man von einem 10 Meter hohen Eisenkreuz empfangen, kombiniert mit einer tollen Aussicht auf Arequipa und den Nachbarberg Chachani.

Chachani (6075m)
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Der Chachani stellt wohl einen der einfachsten Sechstausender der Welt dar, obwohl die enorme Höhe nicht unterschätzt werden darf und eine gute Akklimatisierung, Steigeisen, Eispickel und ein guter Bergführer eine Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Besteigen bilden. Der Chachani ist genauso nahe an Arequipa wie der Misti, und genauso zugänglich – das Campamento de Azufrera Base Camp auf 4950 Metern kann z.B. mit einem Allrad-Wagen direkt erreicht werden. Von hier sind es dann weitere neun Stunden auf den Gipfel, der Abstieg dauert weitere vier Stunden.

Wayna Picchu (2701m)

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Auch wenn er nicht einmal annähernd an die Höhe der anderen Berge herankommt, ist der Wayna Picchu wohl einer der berühmtesten Berge von Peru, hauptsächlich aufgrund seiner atemberaubenden Aussicht auf die antiken Ruinen von Machu Picchu. Obwohl der Anstieg ziemlich steil ist, ist es keineswegs eine technische Herausforderung da Stufen, Treppen und Seile einen sicheren Auf- und Abstieg gewährleisten. Wer den Berg besteigen will, muss sich zuerst registrieren – pro Tag dürfen nur 400 Personen auf den Wayna Picchu rauf. Dieser Berg ist ein absolutes Muss, wenn man schon mal den ganzen Weg nach Machu Picchu auf sich genommen hat.

Bergsteigen Peru und Ecuador: Wayna Picchu

Huascarán (6768m)
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Der Huascarán befindet sich in der Cordillera Blanca, einem 180km langen und 20km breiten Gebiet in den Anden, das nur so gespickt ist mit zahnartigen Gipfeln, messerschaften Bergrücken, grünen Tälern, klaren Seen und kriechenden Gletschern im Norden des Landes, und in dem es mehr als 50 Gipfeln jenseits der 5.700 Meter gibt. Dieser Berg ist der höchste von Peru und gleichzeitig der höchste Punkt weltweit, der in den Tropen liegt. Die Besteigung des Huascarán ist eine extreme Herausforderung und sollte nur von erfahrenen Experten unternommen werden.

Alpamayo (5967m)
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Dieser Berg, auch in der Cordillera Blanca gelegen, wird von vielen Personen als der schönste von Peru bezeichnet und findet daher auch in dieser Liste Berücksichtigung. Der Zugang zu diesem Berg ist im Vergleich zu den anderen schon genannten sehr schwierig und umständlich – die beiden Basecamps können nur nach mehrtägigen Wanderungen über den Santa Cruz Trek oder dem Alpamayo Base Camp Trek erreicht werden. Insgesamt sechs unterschiedliche Routen führen auf den Berg mit einem der markantesten Gipfeln der Welt – jede davon ist als sehr anspruchsvoll kategorisiert, die eine gute Technik mit Steigeisen und Eiskletter-Ausrüstung erfordert.

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3 Antworten auf “Bergsteigen Peru und Ecuador: Die Top 10”

  1. Kristina sagt:

    Den Misti hab ich 2000 bestiegen. War toll!! Vorher hatten wir uns 2 Wochen im bolivianischen Hochland akklimatisiert.

  2. Andreas sagt:

    Oha, 5 aus 10! (Rucu Pichincha, Iliniza Norte, Cotopaxi, Chimborazo, Wayna Picchu) Bergsteigen in Ecuador ist genial, wie im Artikel beschrieben, das Land hat eine sehr gute Bergsteiger-„Infrastruktur“ (Huetten, Material vor Ort, Guides etc). Und nach quasi jeder Besteigung ist man noch am gleichen Abend zurueck im warmen Hotelbett oder kann in tollen Restaurants feiern. Ich hatte allerdings den Antisana anstelle des Cayambe ‚gemacht‘, fand ich irgendwie interessanter. Den Huascaran in Peru hab ich auch auf meiner ‚to do‘ Liste! 🙂 Schoener Artikel, danke dafuer!

    • viventura Reisen sagt:

      Hallo Andreas… freut uns dass dir der Artikel gefällt und du schon so viele davon selber gemacht hast!! Viel Spaß beim Huascaran!

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