Zum Davonträumen: Die Top 10 Bolivien Sehenswürdigkeiten

Von Kaya s 16.01.18 17:10

Welche Bolivien Sehenswürdigkeiten du auf deiner Reise durch das Andenland nicht verpassen solltest und was die beste Reisezeit für Bolivien ist, verraten wir dir im folgenden Artikel. Unsere Südamerika-Spezialisten haben eine atemberaubende Sammlung der Top 10 Bolivien Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps zusammengestellt, von denen dich einige überraschen werden. Abgesehen von einem Strandurlaub bietet dir Bolivien von rosa Lagunen über die berühmteste Mountainbikestrecke der Welt alles, was du dir bislang nur erträumen konntest!

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #10: Der Amboró Nationalpark

Noch weitgehend unbekannt und tiefgrün wartet der Amboró Nationalpark darauf, dass sich Reisende zwischen seinen riesigen Farnen verlieren. Hier treffen Amazonasregion, Trockenwald, Dornbuschsavanne und Anden aufeinander, was zu einer unglaublichen Vielfalt an Flora und Fauna führt. Wer Glück hat, entdeckt sogar einen seltenen Brillenbären!

 

Unterwegs im Amboró Nationalpark.
Unterwegs im Amboró Nationalpark.

 

Tipp: Der Park ist für Besucher sowohl von Buena Vista als auch von Samaipata aus zugänglich. Teilenehmer der viExplorer Bolivien Reise können auf ihrer 15-tägigen Reise durch das Herz Boliviens den Nationalpark mit den wichtigsten Highlights des Landes verbinden!

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #9: Der Canyon von Tupiza

Wer den wilden Westen einzig mit den USA verbindet, wird über die Umgebung von Tupiza erstaunt sein. Die die Kleinstadt umgebenden Canyons dienten bereits als Kulisse in Western-Filmen und können in einer Tour mit dem Jeep oder ganz klassisch vom Rücken eines Pferdes aus entdeckt werden.

 

Der Canyon von Tupiza in Bolivien. Bildquelle: Flickr Der Canyon von Tupiza in Bolivien. Bildquelle: Flickr

 

Ob am Teufelstor mit Ausblick über Kakteenfelder, beim Trab unter gleißender Sonne durch den flachen Fluss oder während der Picknickpause im Schatten der kargen Vegetation: Das Cowboy-Feeling bleibt einem nicht verwehrt! Halbtages – oder Ganztagestouren sind bei allen touristischen Agenturen der Stadt buchbar.

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #8: Der Madidi-Nationalpark in Bolivien

Der Nationalpark Madidi, gelegen zwischen dem Amazonas und den Anden, gehört zu den artenreichsten Regionen der Erde: 11 Prozent aller 9.000 bekannten Vogelarten können im Madidi-Nationalpark gesichtet werden! Größere Tiere sind hier ebenfalls beheimatet. So kann man mit viel Glück einen Jaguar, Wildschweine oder den katzengroßen Titi-Affe, den man ausschließlich  im Amazonas Urwald antrifft, entdecken. Am besten zu erreichen ist dieser Teil des Landes über die Stadt Rurrenabaque, von wo aus man mehrtägige Dschungel-Trips mit Übernachtungen in Urwald-Lodges und das Biosphärenreservat Pilon Lajas buchen kann.

 

Der Madidi Nationalpark begeistert Reisende mit seiner einzigartigen Flora und Fauna. Bildquelle: Wikimedia Commons

 

Tipp: Als besonders sehenswerte Nationalparks empfehlen wir neben dem Madidi Nationalpark und dem Biosphärenreservat Pilon Lajas den Nationalpark Sajama am Fuß des gleichnamigen Vulkans. Im Nationalpark Torotoro gibt es außerdem Dinospuren und Fossilien zu entdecken. Unerschlossen und unberührt wartet der tropische Norden mit weiten Flüssen und Dschungelwäldern wie in der Region Guayaramerin auf. Abenteurer können die Arten- und Pflanzenvielfalt aus dem Boot und vom Jeep aus entdecken.

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #7: Oruro und Potosí

Drei Stunden südlich von La Paz liegt die Andenstadt Oruro. Eine besondere Attraktion, wegen der Oruro auch als Karnevalshochburg Boliviens gilt,  ist vor allem der von Mitte bis Ende Februar stattfindende Karneval von Oruro, welcher von der UNESCO als Meisterwerk des menschlichen Erbes ausgezeichnet wurde. Er wird auch als das “Teufelsmaskenfest” (La Diablada) bezeichnet.

 

Minenstadt Potosí vor dem Berg Cerro Rico. Minenstadt Potosí vor dem Berg Cerro Rico.

 

Weitere vier Stunden von Oruro entfernt befindet sich die Minenstadt Potosí. Noch heute ist die Stadt Potosí, deren koloniale Bauten und Silberminen zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen, von den Zinn- und Silbervorkommen ihres Berges Cerro Rico abhängig. Die Minen von Potosí können mit Führungen auch besichtigt werden.

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #6: La Paz und der Palca Canyon

La Paz ist Regierungssitz und das politische Zentrum Boliviens, welches seit einiger Zeit Sucre die Funktion als Hauptstadt inoffiziell abgenommen hat.  Inmitten von schneebedeckten 6.000er-Gipfeln lässt der Blick aus dem Talkessel heraus jedes Herz höher schlagen. Einfache Hütten und bunte Straßenmärkte wechseln sich hier mit Wolkenkratzern und modernen Einkaufszentren ab. Berühmt ist außerdem das Verkehrssystem in La Paz: Neben unzähligen Kleinbussen bringen hier große, in einem Verkehrsnetz miteinander verbundene Gondeln Bewohner und Touristen von A nach B und sorgen für fantastische Ausblicke.  La Paz ist ein guter Ausgangsort für Ausflüge in das nahe Hochland, an den Titicacasee oder in den subtropischen Bergnebelwald (die Yungas). 

 

La Paz liegt inmitten von hohen Gipfeln. La Paz liegt inmitten von hohen Gipfeln.

 

Naturliebhaber, die weder mehrere Tage Zeit haben, noch in das gut besuchte Mondtal möchten, finden bereits eine Stunde außerhalb von La Paz in dem Palca Canyon eine ruhige Alternative. Mit Blick auf den 6.439m hohen Ilimani kann man die Wanderung vom oberen, schmaleren Teil des Canyons in der Trockenzeit starten und hinab ins Tal nach Palca laufen. Der Canyon wird im Laufe des Weges immer breiter und die Felswände höher. Wie überall in der Umgebung von La Paz ist es durchaus üblich, die mit ihren artistischen Sprüngen auffallenden Viscachas zu sehen, welche allerdings durch ihre Fellfarbe perfekt getarnt sind. Von Palca aus kann man den öffentlichen Verkehr der Minis nutzen um wieder in die Stadt zurück zu gelangen. Auch eine von Palca aufsteigende Wanderung ist möglich, jedoch ist die Wanderung von der anderen Seite aus beginnend schöner.

Tipp: Etwas weiter nördlich von La Paz liegt der größte Ruinenkomplex Boliviens, Tiwanaku. Die Anlagen stammen aus der Prä-Inkazeit und sind als Weltkulturerbe der Menschheit registriert.

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #5: Die Isla del Sol 

Die Sonneninsel (“Isla del Sol”) im Titicacasee ist ein idyllischer Ort und auch kulturell einen Besuch wert. Der Legende nach wurden hier die Gründerväter der Inka vom Sonnengott auf die Welt geschickt.

 

Die Isla del Sol auf dem tTticacasee gilt als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Bolivien. Die Isla del Sol im Titicacasee gilt als eine der schönsten Bolivien Sehenswürdigkeiten.

 

Die vielen kleinen Buchten mit tiefblauem Wasser sowie die Strände der Sonneninsel laden zum Entspannen ein und erwecken den Eindruck, man befände sich auf einer Mittelmeerinsel. Bei einem Spaziergang im Norden der Isla del Sol kannst du auf weniger touristische Überreste von Inka-Bauten stoßen.

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #4: Die weiße Hauptstadt Sucre

Sucre, die konstitutionelle Hauptstadt des Landes, verzaubert den Besucher mit ihren weißen Kirchen und Gebäuden mitten in einer kargen Hochebene. Seit mehr als 30 Jahren schon ist Sucre Weltkulturerbe der UNESCO. Die kolonialen Gebäude und die im Schachbrettmuster angelegten Straßen weisen die typische Eigenschaften von gut erhaltenen, südamerikanischen Kolonialstädten auf.

 

Das weiße Teatro Gran Mariscal in Sucre. Bildquelle: Wikimedia Commons Das weiße Teatro Gran Mariscal in Sucre. Bildquelle: Wikimedia Commons

 

Ihren Namen verdankt die Stadt im Übrigen nicht dem Zucker (frz.: “le sucre”), sondern dem südamerikanischen Freiheitskämpfer José Antonio de Sucre, der mit Simón Bolívar eng vertraut war.

Tipp: Auf unserer Komfortreise Peru Bolivien Chile  kannst du gleich drei Weltkulturerbe-Städte besichtigen: Sucre, Potosí und Valparaíso!

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #3: El Camino de la Muerte

Für die Sportlichen empfiehlt sich eine Fahrradabfahrt über die “Straße des Todes” („El Camino de la Muerte“ oder "La Ruta de la Muerte") in die Yungas. Die Straße, die im Altiplano außerhalb von La Paz beginnt und rund 60 Kilometer in die subtropischen Yungas führt, galt lange Zeit als die gefährlichste Straße der Welt! Bis vor nicht allzu langer Zeit führte diese Route alternativlos auch für PKWs und LKWs schmalspurig und ohne Leitplanken an steilen Abhängen vorbei. Aber keine Angst: Heutzutage finden große Brummis ihren Weg über eine andere, weit besser ausgebaute Straße! Der berühmte Camino de la Muerte ist hauptsächlich mit dem Fahrrad befahrbar. Lass dich nicht vom Namen abschrecken: Für jeden mit Radfahr-Erfahrung ist die nur abwärts führende Strecke nicht sonderlich schwer. Wer sich also traut, bekommt ein Abenteuer, das er wohl nie vergessen wird - und kann dazu am eigenen Leib innerhalb weniger Stunden einen Klimazonenwechsel erleben!

 

Mountainbiker auf der Ruta d ela Muerte (Camino de la Muerte) während einer viventura-Reise in Bolivien. Mountainbiker auf der Ruta de la Muerte (Camino de la Muerte) während einer viventura-Reise in Bolivien.

 

Tipp: Fahrräder und ganze Radtouren mit einer Gruppe lassen sich problemlos vor Ort buchen, allerdings sollte man unbedingt Gangschaltung (falls vorhanden) und Bremsen vor der Abfahrt testen. Mit einer atemberaubenden Fahrt über die Todesstraße gelangt man von La Paz in den größten Ort der Nord-Yungas, Coroico. In der immergrünen, aus Hügeln und Schluchten bestehenden Umgebung des Städtchen finden sich Nebelwald, tropische Plantagen und Wasserfälle.

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #2: Die rote Laguna Colorada

Eingebettet in einer malerischer Vulkankulisse liegt die schimmernde Laguna Colorada. Die Lagune, die oft auch als "die rote Lagune" bezeichnet wird, besitzt aufgrund den in ihr wachsenden Algen, Plankton und sich im Wasser lösenden Mineralien eine hellrosa bis tiefrote Färbung. Inmitten des rosaroten Wassers suchen ganze Herden von weißen und pinken Flamingos nach Krebsen und verpassen der Lagune somit den ultimativen Farbtupfer. 

 

Die rote Laguna Colorada verändert je nach Licht- und Windverhältnissen sowie der Tageszeit ihre Farbe von einem sanften Rosarot bis zu einem tiefen Zinnrot. Die rote Laguna Colorada verändert je nach Licht- und Windverhältnissen sowie der Tageszeit ihre Farbe von einem sanften Rosarot bis zu einem tiefen Zinnrot.

 

Tipp: Nichts liegt bei dem Wunsch einer Salar de Uyuni- Besichtigung näher, als eine gesamte Jeep-Tour durch die nahe Umgebung zu unternehmen. Diese meist drei- bis viertägigen Touren beinhalten die Laguna Colorada und lassen sich ohne Voranmeldung direkt in Uyuni buchen. Wer noch mehr Andenabenteuer miteinander verbinden will, ist auf der viExplorer Peru Bolivien Chile gut aufgehoben!

 

Bolivien Sehenswürdigkeiten #1: Salar de Uyuni

Der Salar de Uyuni ist das weiße Herz Südamerikas. Sogar aus dem Weltall ist die größte Salzwüste des Planeten zu erkennen! Warme Sonnenstrahlen bringen den gleißend hellen Boden aus Salzwaben zum Strahlen, ringsum scheint die Landschaft in einem hellen Flirren zu schweben.  Wer das Glück hat, den Salar in der Regenzeit (am Besten im Februar) zu besuchen, kann beobachten, wie Horizont und Himmel im leichten Wasserspiegel ineinander verfließen. Hier entstehen Bilder, die fast zu surreal erscheinen, um ohne Photoshop entstanden zu sein. Übrigens: Aufmerksamen Star Wars Fans dürfte der Salar de Uyni als Kulisse für Die letzten Jedi bekannt vorkommen...

 

Der Salar de Uyuni in Bolivien fasziniert in der Regenzeit mit seinen atemberaubenden Spiegelungen. Der Salar de Uyuni in Bolivien fasziniert in der Regenzeit mit seinen atemberaubenden Spiegelungen und ist unsere Top #1 der Bolivien Sehenswürdigkeiten!

 

Tipp: Es gibt ausgedehnte Touren, die auch den am Nordrand der Salzwüste gelegenen Tunupa Vulkan ansteuern. Hier kann man über die durch Sedimente bunt gefärbte Kraterkante wandern und einen erhöhten Ausblick auf den Salar genießen. Da eine Bolivien-Reise ohne den Salar de Uyuni einer Peru-Reise ohne Machu Picchu gleichen würde, ist dieser ein fester Bestandteil aller viventura Bolivien Reisen

 

Die beste Reisezeit in Bolivien

Bolivien ist das ganze Jahr über gut bereisbar. Insgesamt fällt die Regenzeit in die Monate von November bis März. Hier kommt es zu schnellen Wechseln zwischen starken Regenschauern und Sonnenschein. Beständiger sind die Monate April bis Oktober mit langen Trockenphasen, jedoch deutlich frischeren Nächten. Da die Temperaturen in Bolivien stark von der Höhe des Gebiets abhängen, finden sich in Bolivien alles von trockenem Hochgebirgsklima (Anden) über subtropisches Klima in den Yungas bis hin zu tropischem Tieflandklima (Beni, Santa Cruz). Dazu kommen auch noch die Trockenzonen des Gran Chaco und das eher mediterrane Klima der mittelhohen Gebirgstäler. Nicht zu unterschätzen ist der Effekt der Höhensonne im Altiplano. Ein hoher Sonnenschutz ist hier unbedingt zu empfehlen!

 

 

 

Welche der Top 10 Bolivien Sehenswürdigkeiten hast du schon besichtigt? Welches Highlight sollten wir unbedingt noch auf der Liste ergänzen? Wir freuen uns über neue Anregungen!

 

Tags: viventura, Top 10, Reisetipps, Bolivien

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