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Wie VSocial den Gemeinden inmitten der COVID-Pandemie hilft

Von Emely 13.01.21 10:01

VSocial unterstützte im Jahr 2020 insgesamt 37 verschiedene Projekte. Natürlich war dies aufgrund der Pandemie nicht gerade einfach. Durch unseren Zusammenhalt war es dennoch möglich tolle Erfolge zu erzielen. Außerdem haben wir die Situation genutzt, um bei den Projekten zu traditionellen Praktiken zurückzukehren, die sie verloren hatten, dazu gehört z. B. die Agrarökologie und einige rein kulturelle und Glaubens-basierte Praktiken. 

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Welche Projekte wurden unter anderem 2020 unterstützt?



Candelaria B-side (Bogota, Kolumbien)

In Bogota haben bei unseren Projekten 15 junge Menschen und ihre Familien ihre Arbeitsplätze im Tourismus verloren. Nun besteht die Gefahr, dass die Jugendlichen aufgrund der Krise das Projekt verlassen müssen und zu Drogen und Diebstahl zurückkehren.

Für 7 Projekte in Kolumbien wurden deshalb touristische Produkte entwickelt, um die Projekte zurück ins Leben zu holen.  Zwei von ihnen wurden mit dem TourCert-Zertifikat zertifiziert. Außerdem war es möglich, das Projekt von Parchese zu finanzieren und ein Kleinunternehmen aufzubauen, welches T-Shirts produziert.

Um mehr über unsere Projekte in Kolumbien zu erfahren, klicken Sie hier.

 

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Vsocial hilft in Kolumbien

 

Abya Guarani (Iguazu-Fälle, Argentinien)

Eine indigene Gemeinde aus Argentinien, die Abya Guaraní, haben sich vor einigen Jahren entschlossen, im Tourismus zu arbeiten. Die Idee dahinter war, ihr Kunsthandwerk sichtbar zu machen und sie haben es als Möglichkeit gesehen, ihr Territorium zurückzugewinnen, das vor der Arbeit mit dem Tourismus rechtlich nicht anerkannt war.

Die diesjährige Krise hat allerdings zu Problemen bei der Nahrungsautonomie und zu Elend in der Gemeinde geführt. Dabei sind mehr als 50 Familien betroffen. Nun besteht die Gefahr, dass die Gemeinde aufgrund der Krise einen Teil ihres ohnehin schon kleinen Besitzes verliert und in die großen Städte ziehen muss.

Vsocial hat deshalb 5 Projekte unterstützt. Gemeinsam mit 'Planeterra' wurde ein Planungsworkshop entwickelt und 5.000 Euro wurden in das Projekt investiert. Auch weitere Erfolge wurden erzielt, dazu zählt z.B. ein neu eingeführter Workshop und die Finanzierung einer Schule für indigene Guides.

 

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Unser Hilfsprojekt in Bolivien - Luz de Esperanza

 

Brasilien (Rio de Janeiro)

In Brasilien haben wir 4 Projekte unterstützt. Eine Partnerschaft mit der Lufthansa Help Alliance wurde geschlossen, um das Projekt in Sao Lorenzo da Mata zu unterstützen. Aus diesem Bedürfnis und mithilfe des Managements von Susana, der Hauptkoordinatorin von Vsocial,  entstand diese erste Zusammenarbeit, welche gute Ergebnisse aufzeigte und Vertrauen unter den Organisationen schuf. 

Das Projekt hat es mithilfe von Tourismus, Sport und Pädagogik geschafft, ein Lebensprojekt für die Jugendlichen zu entwerfen, welches fernab von Kriminalität, Drogen und der Straße ist.  Außerdem erhielten wir wirtschaftliche Unterstützung für zwei der Projekte mit einer Auswirkung auf mehr als 100 Familien. Wir haben touristische Produkte entworfen und sind bereit, diese im Jahr 2021 zu vermarkten.

 

Tierra de Yaqchas (Cusco, Peru)

8 indigene Gemeinschaften arbeiten im Heiligen Tal zusammen. Sie werden alle von Frauen geführt und haben aufgrund der Pandemie seit mehr als 9 Monaten kein Einkommen mehr. Die Gefahr besteht darin, dass sie ihre kleinen Investitionen in die touristische Infrastruktur verlieren.

Um dem entgegenzuwirken, haben wir 8 Projekte unterstützt und arbeiten an der Reaktivierung der touristischen Projekte vor Ort. Außerdem konnten wir bei dem Projekt Ccotos, welches eine indigene Non-Profit-Organisation ist, die durch gemeindebasierten Tourismus indigene Traditionen rettet, gute Fortschritte machen. Mit jedem der Projekte definierten wir eine Strategie zur Reaktivierung des nationalen Marktes.

 

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Ein wundervolles Gemeinschaftsprojekt in Peru, Arequipa

 

2020 war für alle kein einfaches Jahr, dennoch haben wir versucht, die Gemeinden so gut wie möglich zu unterstützen. Mit allen Projekten arbeiten wir am Vertrauen mit den Gemeinden. Ziel ist es, mit den Gemeinden vereinbaren zu können, wie ihr Modell der ländlichen Entwicklung aussehen soll, um alle Bewohner des Gebietes, in dem wir arbeiten, zu verbinden und zu fördern.

 

Mit diesen Handlungslinien arbeiten wir daran, Ressourcen zu verwalten und weiterhin mehr Projekte finanziell zu unterstützen.

 

Vielleicht hat unser Beitrag Sie inspiriert und auch Sie wollen etwas Gutes tun? Dann schauen Sie doch einmal auf der Website von VSocial vorbei, um nähere Informationen zu erhalten. Auch wie Sie an die Gemeinschaften spenden können finden Sie auf der Website von VSocial

 

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