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Pikantes Frühstück aus Peru: Adobo Arequipeño

27. Okt 2008Allgemein 9 Kommentare

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In diesem Monat möchten wir euch eine Frühstücksspezialität aus Peru, genauer gesagt aus der weißen Stadt Arequipa, vorstellen. Arequipa ist bekannt für seine vielseitige, mestizische und recht pikante Küche. Das Adobo Arequipeño ist eins der typischsten Gerichte Arequipas, das wir euch auf keinen Fall vorenthalten möchten.

Traditionell wird Adobo, eine pikante Speise aus Schweinefleisch und Zwiebeln, in einem Sud aus Maissaft (Chicha de Jora) Sonntags gegen 6 Uhr morgens nach der Morgenmesse gegessen. Das deftige Gericht soll so Energie für den ganzen Tag geben.

Bei den jüngeren Arequipeños hat sich diese Tradition etwas geändert. Sie gehen früh am Morgen Adobo essen, nachdem sie am Samstag feiern waren. Daher wird auf die Frage, wie lange man in der Disco war, oftmals geantwortet: „Bis zum Adobo!“

Die Herstellung des Adobo Arequipeño ist etwas zeitaufwendig, aber es lohnt sich!

Man nehme (für 4 Personen):

– 1/2 kg Schweinefleisch, in grobe Stücke geschnitten

– 4 getrocknete Chilischoten

– Kümmel

– 2 Knoblauchzehen

– 3 große Zwiebeln

– Salz

– Chicha de Jora (Maissaft, erhältlich z. B. unter www.delikatessimo.de)

– 2 EL Essig

– Oregano

Das Schweinefleisch wird zunächst in der Chicha zusammen mit Salz, Essig, Chilischoten, Kümmel, Oregano und zwei der Zwiebeln, in grobe Spalten geschnitten und über Nacht eingelegt. Die Chicha sollte das Fleisch komplett bedecken.

Das eingelegte Fleisch wird dann zusammen mit der Chicha-Mischung in einen Topf gegeben und auf großer Flamme gekocht. Nachdem es einmal gekocht hat, lässt man es auf kleiner Flamme weiter köcheln.

Gegen Ende die letzte Zwiebel, in grobe Spalten schneiden und dazufügen.

Das Adobo ist fertig, wenn das Fleisch zart und die Sauce etwas dicklüssig ist.

Adobo reicht man mit normalen Brötchen. Dazu wird schwarzer Tee mit Anis-Schnaps getrunken. Dieser soll dafür sorgen, dass das Schweinefleisch nicht so schwer im Magen liegt.

Buen Provecho!

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9 Antworten auf “Pikantes Frühstück aus Peru: Adobo Arequipeño”

  1. Andrea sagt:

    Hi Melanie,

    super Tipp.

    Das werde ich nach der nächsten, durchgetanzten Salsanacht ausprobieren, oder besser vorbereiten :o)
    Mit dem Link für die Spezialitäten, hast Du voll ins Schwarze getroffen. Der Link hat mir noch gefehlt. Zumal ich hier nirgends einen Pisco bekomme für Pisco-Sour.

    Super, vielen Dank und winterliche Grüße nach Arequipa.

    Andrea

  2. Melanie sagt:

    Hallo Andrea,

    vielen Dank für deinen netten Kommentar! Ich wünsche dir viel Spaß beim Adobo-Kochen und natürlich auch -Essen. Du kannst dann ja mal berichten, wie es dir geschmeckt hat 🙂

    Sonnige Grüße aus Peru,
    Melanie

  3. Andrea sagt:

    Hallo Melanie,

    na das werde ich auf jeden Fall machen, Dir berichten, wie es geschmeckt hat.

    Hier wird morgen der Winter ausbrechen, aber ich habe ja nur noch 5 Wochen, dann bin ich wieder bei Euch in Peru.

    Liebe Grüße
    Andrea

  4. Barbara sagt:

    ADOBO!!! Ich will auch!!!

  5. Andrea sagt:

    :o)
    Dann lass es uns zusammen probieren. :o)

  6. Véronique sagt:

    Super Rezept Melanie! Speziellen Dank von viF 😉

  7. Alex sagt:

    mmmmmmmh, Adobo arequipeño!!! Das werd ich doch demnächst auch mal probieren, selbst zu zu bereiten …

  8. Martina Bedregal Calderón sagt:

    Melanie, vielen, vielen Dank! Ich habe selber 7 Jahre in Arequipa gelebt und wollte mal wieder, nun zurück in Kiel, Adobo machen. Danke für das rezept! Muchas gracias, Diuspagarasunqui 🙂

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