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Wir helfen der Jugend!

Von Emely 14.10.21 15:20

Viventura feiert seinen  20. Jährigen Geburtstag und wir feiern all die Möglichkeiten, die Viventura nicht nur Ihnen, unseren Reisenden, sondern auch den Gemeinschaften Südamerikas ermöglicht. Von Jung bis Alt, von Nord bis Süd haben wir Türen geöffnet. Türen für eine bessere Zukunft für die Gemeinden und auch für uns.

Gemeindebasierter Tourismus ermöglicht authentische Reiseerlebnisse mit Einheimischen zu schaffen, während Sie gleichzeitig etwas Gutes tun. Was könnte schöner sein? 

 

Vor 20 Jahren haben wir VSocial ins Leben gerufen. Seither unterstützen wir Entwicklungsprojekte in sieben Ländern Südamerikas, wobei wir uns seit 2018 speziell auf lokale Tourismusprojekte konzentrieren. Mit der Unterstützung von Sponsoren wollen wir die Lebensqualität der Bevölkerung verbessern und gleichzeitig den Anstoß für eine eigenständige Entwicklung geben. Deswegen spenden wir für jede gebuchte Reise 25 Euro an VSocial. Diese Spende wird direkt in soziale Projekte in Südamerika investiert. Unser Ziel ist es, die Menschen zu motivieren, sodass sie direkt von authentischem und nachhaltigem Tourismus profitieren. Die Wirtschaft wird so unterstützt und eine positive Wirkung auf die einheimischen Gemeinschaften wird geschaffen.

VSocial unterstützt die verschiedensten Projekte, die sich grundsätzlich in drei verschiedene Bereiche einteilen lassen: Jugend, Natur und Kultur. 

 

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Gemeinsam wird eine Schule erbaut

 

Doch wie genau hilft VSocial der Jugend? 

 

Bei jeder unserer Reisen haben Sie die Möglichkeit mindestens ein Projekt von VSocial zu besuchen. Dies ist eine unglaublich schöne Erfahrung, um den Einheimischen näherzukommen und die Kultur und das Leben vor Ort besser zu verstehen. Gleichzeitig wird auch den Kindern oder Jugendlichen in verschiedenen Aspekten geholfen. So haben wir zusammen unter anderem schon ganze Schulen erbaut. 

 

Werfen wir doch einen genaueren Blick auf ein paar unserer Projekte: 

 

Jugendliche organisieren Hip-Hop-Streetart-Tour 

  • In Bogota, Kolumbien
  • Unterstützt: 3 Familien, 18 Menschen

 

Seit Jahrzehnten war Rocío in Bogota ein Zentrum der Kriminalität und ein No-Go für Touristen. Und das, obwohl es in unmittelbarer Nähe der zahlreichen Sehenswürdigkeiten in La Candelaría liegt. Das Viertel wurde vernachlässigt und aufgegeben und Touristen, die es besuchten, wurden oft ausgeraubt oder überfallen. Das alles zersetzte langsam das starke Gemeinschaftsgefühl in diesem Stadtteil.


Jeicoth ist hier aufgewachsen. Er und seine Freunde machen Hip-Hop und Straßenkunst und nutzen ihre Musik und Kunst, um ihre Frustration über diese Vernachlässigung auszudrücken. Gleichzeitig sind sie unglaublich stolz auf ihre Heimat. Deshalb beschlossen sie 2018, eine Tour auf die Beine zu stellen, bei der sie ihr Viertel vorstellen und gleichzeitig ein Einkommen erzielen, um ihre anderen Leidenschaften weiterzuverfolgen. Seit damals, ist das Projekt beträchtlich gewachsen, denn Familienmitglieder bieten mittlerweile sogar Mahlzeiten und Handwerksstücke an. Parchese a los Populares überstand auch die Pandemie, indem eine T-Shirt-Druckmaschine angeschafft und eine eigene Modemarke gegründet wurde.

Die Stiftung VSocial unterstützt dieses Projekt seit 2019 und ist eine der ersten internationalen Organisation, die sich für dieses Projekt einsetzt. Unser Ziel ist es junge Menschen durch den Tourismus zu stärken. So soll die Lebensqualität der Jugendlichen und die ihrer Familien verbessert werden. Langfristig profitiert das ganze Gebiet davon.

 

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Jeicoth zeigt einer Reisegruppe seine Heimat

 

 

Gemeinschaftsprojekt verwirklicht Menschenrechte


  • Bogota - Ciudad Bolivar (Kolumbien)

 

Das Projekt befindet sich im südlichen Teil von Bogota, genauer gesagt in der Stadt Ciudad Bolivar. Es begann als Umweltprojekt, bei dem die festen Abfälle zum Bau einer Recyclingschule für die Kinder verwendet wurden. VSocial hat dieses Projekt von Anfang an begleitet und seine Arbeiten ermöglicht.

 

Seit 2018 hat sich dieses Projekt jedoch ein wenig verändert, indem der Fokus zunehmend auf der Entwicklung von gemeindebasiertem Tourismus liegt. Zudem werden die Menschenrechte verteidigt und kulturelle Praktiken entwickelt, die schon viele junge Menschen vor Kriminalität retteten. Darüber hinaus können die Bewohner mit den Einnahmen aus dem Tourismus ihre Umweltschule und den bereits eingerichteten Laden der Gemeinde finanzieren.

Vor einigen Jahren zählte der Ort zu den gewalttätigsten Orten des Landes. Éxito Verde und andere Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Paradigma zu ändern, sodass es nun ein anerkannter Ort für Friedensaufbau ist, welcher  Zukunftsmöglichkeiten für junge Menschen schafft.

 

Auch Sie würden gerne das Projekt vor Ort besuchen? Dann schauen Sie doch einmal bei unserer Explorer Rundreise in Kolumbien vorbei! 21 Tage lang lernen Sie die Highlights eines Landes der spektakulären Kontraste kennen.

 

 

 

Jugendliche bringen Frieden

  • Medellín - Kolumbien

 

Das Projekt der Casa Kolacho wurde im Inneren der Comuna 13 von Medellín entwickelt, dem seit Jahren gewalttätigsten Ort in ganz Antioquia und vielleicht sogar in ganz Kolumbien. Hier war es keine Seltenheit, dass Jugendliche wegen Kriminalität schon früh im Gefängnis oder Krankenhaus landeten. Jahrelang kämpften bewaffnete Gruppen und Drogenhändler um den Ort und hinterließen eine unmöglich zu bestimmende Zahl von Opfern. Vor einigen Jahren jedoch haben Investitionen in die Kultur viele junge Menschen dazu ermutigt, kulturelle und künstlerische Praktiken zu entwickeln, die das gewalttätige Umfeld in Friedensszenarien verwandelten. Die Casa Kolacho hat dazu beigetragen, dass Frieden in das Viertel einkehrt und durch den Tourismus eine neue Einkommensquelle für die Einwohner geschaffen wurde, die sie von kriminellen Aktivitäten abbringt.

 

Durch das Projekt können Reisende die Comuna 13 in Begleitung von Jugendlichen aus der Casa Kolacho besichtigen. Die Führung konzentriert sich auf die Erfahrungen und Erinnerungen, die die Jugendlichen an den Ort haben, wobei jeder Ort eine Geschichte zu erzählen hat. Die Reisenden lernen nicht nur die Geschichte des Ortes kennen, sondern auch die Maßnahmen, die das Gebiet positiv verändern und natürlich die Bewohner von La Comuna, welche alle Gäste mit offenen Armen empfangen.

 

Seit 2018 unterstützt VSocial bereits das Projekt, indem alle Viventura-Reisenden in Kolumbien dieses Projekt besuchen. Von den Einnahmen können die Einheimischen ihre Aktivitäten innerhalb der Gemeinde fortsetzen.

Kolumbien Reisen ▸       

Auch Sie würden gerne das Projekt vor Ort besuchen? Schauen Sie doch bei unserer 19-tägigen viComfort-Reise nach Kolumbien vorbei! Sie werden ein wahres Kultur- und Geschmackserlebnis erfahren, bei dem Sie Land und Leuten ganz nah kommen.

 

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Bis bald!

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