#viventurameets: Sozialprojekte in Bolivien

Von hester 30.08.17 21:19

Unsere neue Blog-Story führt unsere viventura Redakteurin Hester direkt nach Bolivien. Mit der Kampagne #viventurameets: Sozialprojekte in Bolivien wollen wir dem Land und der Kultur noch tiefer auf den Grund gehen. Wir wollen uns anschauen,  welche Fortschritte Bolivien bereits gemacht hat, und welche sozialen Herausforderungen noch bevor stehen. Hester ist nun vor Ort und taucht ein in die Themen Umweltschutz & Bildung sowie Kinderrechte in Bolivien. Den September über arbeitet sie von unserem viventura Büro in La Paz aus und besucht einige Sozialprojekte in Bolivien.

 

 

#viventurameets: Sozialprojekte in Bolivien - Hester steht im viventura Büro in La Paz am Fenster, im Hintergrund die Berge.
Für die Kampagne #viventurameets verbringt Hester die nächsten Wochen in Bolivien.

 

 

Im Büro in La Paz ist immer gute Stimmung und Hester wurde herzlich empfangen: Schaut euch mit unserer 360° Aufnahme doch mal um im viventura Büro in La Paz!

 

#viventurameets WWF

 

Bolivien leidet aufgrund des enormen Bevölkerungswachstums in den Städten unter Umweltverschmutzung und Verkehrsbelastung. Durch den Bauboom in den Städten wurde grünen Zonen viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Insbesondere Kinder haben kaum Zugang zur Natur. Ein von WWF unterstütztes Projekt soll dem entgegenwirken: Das vor Kurzem neu eröffnete Umweltbildungsprojekt in La Paz soll Schulklassen zeigen, wie man Salat und Gemüse anpflanzt. Auch normaler Unterricht wird ihnen anhand von Projektarbeiten im Garten vermittelt.

 

#viventurameets: Sozialprojekte in Bolivien. Tolle Aussicht über die beeindruckende Stadt La Paz. Es fehlt noch an Grünflächen. WWF tut etwas dafür. #viventurameets: Sozialprojekte in La Paz. WWF kämpft für ein grünes Bewusstsein in der Bevölkerung.

 

 

#viventurameets Terre des Hommes

 

Auch abseits von La Paz, in der Silberminenstadt Potosí, wird Hester ein interessantes Projekt besuchen. Unter den Arbeitern in den Silberminen, die bereits Beute für die spanischen Eroberer waren, sind auch zahlreiche Kinder am schuften. In Bolivien ist Kinderarbeit ab dem Alter von 10 Jahren erlaubt und, wie in vielen Ländern Südamerikas, eine Selbstverständlichkeit. Für den Großteil der Kinder bedeutet diese Arbeit die Mithilfe in den landwirtschaftlichen oder gastronomischen Betrieben ihrer Eltern, manche arbeiten gelegentlich als Verkäufer und andere wiederum leisten Schwerstarbeit. Einige Kinder organisieren sich in Gewerkschaften und kämpfen für ihre Arbeitsrechte. In der Bergbaustadt Potosí sind diese Kinder-Gewerkschafter besonders stark. Hier unterstützt Terre des Hommes ein Kinderrechtsprojekt, wo die Kinder nicht in den gefährlichen Minen von Potosí arbeiten, sondern vormittags regulär die Schule besuchen und nachmittags einfacherer Arbeit nachgehen.

 

 

#viventurameets: Sozialprojekte in Bolivien. Vier Kinder Laufen Hand in Hand über die Straßen von Potosí. #viventurameets Kinderrechte in Potosí

 

 

Zu den Umständen in Potosí und dem Projekt in La Paz könnt ihr in den nächsten Wochen mehr erfahren in unserer #viventurameets Kampagne aus Bolivien.

Außerdem postet Hester regelmäßig auf unserer Facebook Seite, was sie so erlebt auf ihrer Reise durch Bolivien. Seid gespannt und schaut vorbei :-)

Übrigens: mit unseren 360° Giroptics - Aufnahmen könnt ihr hautnah daran teilhaben! Schaut euch um, wie es rund ums viventura Büro in La Paz aussieht!

 

 

#viventurameets Sozialprojekte in Bolivien - viventura Redakteurin steht an einer Kreuzung in la Paz, im Hintergrund die Berge.
viventura Redakteurin Hester reiste für die Kampagne #viventurameets nach Bolivien

 

 

Ihr wollt nicht so lange warten? Dann schaut doch mal auf unsere viventura Bolivien Seite. Dort findet ihr viele Infos rund ums Thema Bolivien.

Tags: News, Reportagen, Sozial, Bolivien, Umwelt & Verantwortung

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