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Schmelzende Gletscher in Peru

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In den letzten drei Jahrzehnten haben die Gletscher in Peru fast ein Viertel ihrer Fläche verloren, und nach Schätzungen auf Basis der in den letzten Jahren gesammelten Daten könnten die tropischen Gletscher Perus über 5.500 Meter in den nächsten zehn Jahren gänzlich verschwinden. Das wurde kürzlich von der Abteilung für Klimaveränderung des Nationalrats von Peru bekanntgegeben.
Unmittelbare Folge wäre eine katastrophale Veränderung für die Wasserversorgung der umliegenden Regionen, da Gletscher während der Trockenzeit natürlicherweise schmelzen und so die Flüsse füllen. In der jüngeren Vergangenheit konnten sich die Gletscher während der Regenzeit nicht wieder regenieren. Statt dessen bilden sich zahlreiche Bergseen, von denen wiederum Bedrohungen ausgehen: Würden sich Teile von Gletschern lösen und in einen der Seen rutschen, könnte das eine Flutkatastrophe der Dörfer und Städte im Tal verursachen. Im Jahr 1941 hatte sich bereits ein großer Eisblock von einem Gletscher gelöst und damals rund ein Drittel der Stadt Huaraz zerstört.
Da Peru die eigentlichen Ursachen des Gletscherschmelzens nicht bekämpfen kann, konzentriert man sich hier auf den Entwurf von Plänen zur Katastrophenbewältigung.

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