Südamerika Reisen mit viventura
030 6167558-0

wochentags 9-22 Uhr
Sprechen Sie mit einem Spezialisten

Die Shuar und Ashuar geben nicht auf!

0 Flares 0 Flares ×

Die Shuar und Ashuar gehören zu den ältesten Indianervölkern Ecuadors. Das traditionelle Stammesgebiet der rund 60 000 Indigenas, intakter primärer Regenwald in den Provinzen Pastaza y Morona Santiago, wird vom texanischen Ölkonzern Burlington bedroht. Seit fünf Jahren wehren sich die beiden Stämme erfolgreich gegen ein Eindringen von Burlington und haben schon mehrere Prozesse gegen den Ölkonzern gewonnen. In diesem Jahr haben die Indigenen ihren Protest sogar auf der Aktionärsversammlung von Burlington in Houston, Texas vorgebracht.

Nun haben sie die Inbesitznahme und Verwaltung der von ihnen besiedelten Regenwaldgebiete verkündet, um die Minen- und Erdölausbeutung in Gebieten mit empfindlicher Biodiversität zu verhindern.

„Wir ratifizieren die strikte Position gegen die Minen und Erdölgewinnung in den traditionellen Gebieten der Shuar und Ashuar“, sagte Rafael Pandam, der Vizepräsident der Confederación de Nacionalidades Amazonicas del Ecuador (CONAIE). Pandam bestätigte gegenüber der Presse, dass ein interföderales Kommite der Indigenavölker des ecuadorianischen Oriente die traditionellen Gebiete zu ihrem Eigentum erklärt hat und somit die Verantwortung über die natürlichen Ressourcen übernimmt. Er versicherte, dass die Ethnien eine strategische Allianz zur Verteidigung der Gebiete sowie eine autonome Regierung der Nationalitäten Shuar und Ashuar bilden werden.Weitere Details dazu wurden nicht bekannt gegeben.

Milton Callera, Sprecher der Indigenagruppen des Oriente fordert, dass der Staat die Indigenagebiete öffentlich als deren anerkennt, um den gesetzlichen Schutz der Gebiete zu garantieren. Er fügte hinzu, dass sich die Indigenas Amazoniens im Notfall mit den Völkern der Quechua und Sarayacu, 200 km südöstlich von Quito gelegen, verbinden würden. Die Quechua im Sarayacugebiet kämfen seit Jahren gegen die Erdölsuche der argentinischen Compañia General de Combustibles (CGC), die einen Vertrag zur Erdölförderung im „Block 23“ unterschrieben hatte. Nach ecuadorianischer Verfassung müssen die Bewohner vorher konsultiert werden – Sarayacu hat die Erdölsuche aber strikt verweigert.

Ob die Regierung des Präsidenten Gutierrez, die derzeit einen intensiven Plan zur Ausweitung der Ausschreibungen von Erdölfeldern in Regenwaldgebieten vorantreibt, die Forderungen der Indigenas anerkennt, ist abzuwarten.

Yvonne Rössler – Quito, Ecuador

Share Button

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare

Der Autor:

Viventura Reisen

viventura
viventura ist dein Spezialist für Rundreisen in Südamerika und bietet innovative Abenteuerreisen zu einem top Preis-Leistungs-Verhältnis. Dank einem Direktvertrieb und den exklusiven Büros vor ... weiterlesen

Folgen Sie uns!

Suche

Unsere bestbewertete Reise:

Peru Ecuador Galapagos

Tweets von @viventura_de

viComfort

Ecuador Galapagos 2017

20 Tage, inkl. Flüge
Kolonialstädte, Andenmärkte & Galapagos intensiv
  • 9 Tage Galapagos auf 5 Inseln
  • Weltkulturerbestädte Quito & Cuenca
  • Humboldts Straße der Vulkane
  • Zugfahrt zur Teufelsnase

ab 4399 EUR