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Gewinnspiel: CD des Monats aus Argentinien

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CD des MonatsEs gibt keinen Ort in Buenos Aires, wo nicht Rockmusik gehört und kein Song von Luca Prodan mit seiner Gruppe „Sumo“ gespielt wird. Als ich nach Buenos Aires kam, war ich 26 Jahre alt und hatte noch nie von ihm oder seiner Musik gehört. Ich fragte mich, wie das sein konnte? Ich hielt mich eigentlich für einen Kenner des argentinischen Rocks, aber nun musste ich feststellen, dass ich nichts über eine der Personen wusste, die am meisten zu der Entwicklung dieses Musikstils in Argentinien beigetragen hat. Dies holte ich aber schnell nach.

Was mich außer der Musik noch an Luca Prodan faszinierte, war sein schneller Lebensstil, was zusammen mit seinem einmaligen Talent ihn zu einer wahren Legende machte. Die Band Sumo pflegte eine Mischung aus Bluesrock und Reggae, die der Grundstein des Rock Nacional der 80er Jahre wurde. Noch heute wird die Gruppe von vielen Jugendlichen wegen der Originalität, dem Charisma, der Präsenz und der außerordentlichen Leistung verehrt.

Das Leben von Luca Prodan war ziemlich verrückt. Er wurde 1953 in Italien geboren und ging in Schottland zur Schule. Dort besuchte er die Schule von Gordonstoun, wo auch Prinz Charles unterrichtet wurde. Es wird erzählt, dass Luca den Prinzen einmal geschlagen hatte, was einen großen Skandal im Direktorium der Schule auslöste. Später verschafften Lucas Eltern ihm ein Stipendium für Cambridge, aber Luca weigerte sich, ein guter Junge zu sein und tauchte nie in den Lehrsälen dieser angesehenen Universität auf. 1980 kam er nach Argentinien, auf der Flucht vor seinen privaten Drogen-Problemen.

In ihrer Anfangsphase sang die Band meist in englisch und war nicht so häufig im Radio zu hören. Dennoch entwickelten sie sich zum harten Kern der Untergrundszene.

Luca Prodan, Sumo

Luca Prodan, Quelle: Ricardo Gorfinkel

Ihre Musik beinhaltete verschiedene Stilrichtungen: harter Rock, beeinflusst von britischen Post-Punk Musikern, starken Basslinien und einer Mischung aus Reggae und Ska. Mitte der Achtziger wurde Sumo immer bekannter. Viele ihrer Texte zeichneten sich durch Wortspiele, Ironie und Anspielungen auf Sex, Party und Drogen aus.

Die Band löste sich aufgrund des vorzeitigen Todes ihres Sängers Luca auf. Sein letzter Auftritt war am 20. Dezember 1987. „Luca war sehr dünn und blass“. Seine Ex-Bandmitglieder erinnerten sich später daran, dass Luca, bevor er das abschließende Lied sang, sagte: „Hier kommt der letzte“. Und so war es. Zwei Tage später fanden sie ihn tot in seinem Haus. Er war 34 Jahre alt.  Seine Überreste ruhen auf dem Friedhof von Avellaneda, im Süden von Buenos Aires. Die Ärzte erklärten, Luca sei an einer Leberzirrhose gestorben. Luca trank eine oder auch mehrere Flaschen Gin pro Tag.

Nach seinem Tod wurde er zu einem der bekanntesten Symbole der argentinischen Rock-Kultur. Seine Band teilte sich danach auf in die Musikgruppen Divididos und Las Pelotas.

Ich lade euch ein, den Song „El ojo blindado“ zu hören, der auf dem Album „Llegando los monos“ veröffentlicht wurde.

Ich hoffe, es gefällt euch. Hört es euch an und erzählt mir, was ihr darüber denkt!

Passend dazu verlosen wir das Album „Llegando los monos“. Versucht euer Glück und nehmt am Gewinnspiel des Monats teil. Auf unserer „Quizseite“ könnt ihr mit einer Frage rund um die Band Sumo der glückliche Gewinner werden.

Die Gewinnerin des letzten Monats heißt Anna Scheerer. Herzlichen Glückwunsch.

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