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Chile – Ein Rückblick auf das Kumpelwunder

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AtacamaSie haben es sicherlich schon in den Nachrichten gehört, die 33 Bergarbeiter aus der Mine San Jose in der Atacama Wüste wurden glücklicherweise geborgen. Mit diesem Artikel möchten wir mit dem Thema abschließen und Ihnen die Ereignisse noch einmal kurz schildern wie es vor Ort wirklich zugegangen ist. Beeindruckend während der gesamten Zeit war die unglaubliche Medienpräsenz aus aller Welt.

Das Schicksal der 33 Kumpel bewegte Chile und den Rest der Welt. Ihre Bergung erschien als fast unmöglich zu lösende Aufgabe, Regierung, Medien und Bevölkerung und zogen an einem (Bohr-) Strang. Sogar das Mega-Erdbeben im Februar und seine Folgen scheinen vergessen.

Auf den Hügeln um das Camp Esperanza waren mehr Satellitenschüsseln der internationalen Medien aufgebaut als während der Übertragung der Fußball WM in Südafrika. Camp Esperanza, was als ein improvisiertes Zeltlager besorgter Angehöriger anfing, endete kurz vor Rettung der Kumpel als eine Kleinstadt, in der besonders das „Camperviertel“ hervorstach. Bis zu 1.500 EUR täglich zahlten Fernsehsender für die Anmietung eines Wohnmobils oder Anhängers um ihre Teams samt Ausrüstung unterzubringen.

bergmann

(von Gobierno de Chile)

So gut untergebracht und vom Konkurrenzkampf motiviert, stürzten sich die Reporter in die Arbeit, denn es gab genug Material für alle. Es fing an mit Beiträgen über die Rettungspläne, es folgten tägliche Updates über das Vorankommen der Bohrungen und es gab sogar eine Art Verkehrsfunk als die übergroßen Teile der Bohrtürme unterwegs zur Mine San Jose waren.

Und die Regierung ist wie beflügelt, Präsident Piñera feiert sich und sein Land auf der internationalen Bühne. Der Bergbauminister, vor dem Unfall ein Unbekannter, wird gar als Präsidentschaftskandidat gehandelt. Diese Männer beweisen, dass alles Mögliche getan wird um die in Not geratenen Landsleuten zu helfen. In Chile gibt es jedoch weitere gesellschaftliche Probleme, die gelöst werden müssen, unabhängig von Kameras und internationalen Reportern. Die Mapuche Indianer beispielsweise warten darauf ihre Rechte geborgen zu sehen und die Schüler und Studenten Chiles hoffen auf eine medienträchtige Rettung der Bildungssystems.

ata

Im Übrigen haben die Kumpel nun viel zu tun. 33 Kumpel, jeder birgt eine Geschichte für sich, dies ist genug Thematik für die nächsten Jahre. Wir hoffen nur, dass sie mit ihrem plötzlichen Ruhm zurechtkommen. Fakt ist, dass jeder von Ihnen eine zweite Chance bekommen und Geschichte geschrieben hat.

Wie haben Sie die Zeit erlebt, in der die Kumpel auf ihre Bergung warteten? Fühlten Sie sich ausreichend durch die Medien informiert? Berichten Sie uns von Ihren persönlichen Erlebnissen!

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